Marschflugkörper Ansome: Produktion in Leipzig geplant

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Dieses Video wurde am 10.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein amerikanisch-israelisches Rüstungsunternehmen plant, den Marschflugkörper Ansome künftig am Standort Leipzig in Sachsen zu produzieren. Die Waffe soll Europas Verteidigungsindustrie resilienter machen und eine deutlich günstigere Alternative zum weitverbreiteten US-amerikanischen Tomahawk bieten. Auch die Bundeswehr soll Interesse an dem System angemeldet haben – offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus. Das Vorhaben gilt als Signal für den Aufbau einer eigenständigeren europäischen Rüstungskapazität.

Was der Marschflugkörper Ansome kann

Der Ansome ist als sogenannter Deep-Strike-Marschflugkörper konzipiert. Das bedeutet: Er ist darauf ausgelegt, Ziele weit hinter feindlichen Linien zu bekämpfen – über Distanzen von mehreren Hundert bis zu mehr als tausend Kilometern.

Die wichtigsten bislang bekannten technischen Daten im Überblick:

  • Gefechtskopf mit bis zu 250 Kilogramm Sprengstoff
  • Reichweite von rund 1.500 Kilometern (nicht offiziell vom Hersteller bestätigt)
  • Antrieb durch ein Strahltriebwerk mit Schweröl als Kraftstoff
  • Bislang rund 200 Testflüge absolviert
  • Flughöhe und Geschwindigkeit noch nicht öffentlich bekannt

Mit einem Gefechtskopf dieser Größe lassen sich gepanzerte Fahrzeuge ebenso wie größere Gebäude zerstören. Weil Flughöhe und Geschwindigkeit noch nicht veröffentlicht wurden, bleibt die genaue Effektivität im Vergleich zu etablierten Systemen vorerst schwer einzuschätzen.

Leipzig als Produktionsstandort für den europäischen Markt

Die Fertigung soll auf zwei Standorte aufgeteilt werden: Leipzig übernimmt die Produktion für den europäischen Markt, während der US-amerikanische Standort Dallas die Versorgung der US-Streitkräfte sicherstellt. Das Unternehmen unterhält in beiden Städten bereits Niederlassungen.

Der Aufbau einer Produktionslinie in Sachsen wäre aus industriepolitischer Sicht bedeutsam: Er würde neue Arbeitsplätze in der Region schaffen und gleichzeitig die Abhängigkeit von transatlantischen Lieferketten reduzieren. Gerade in Krisenzeiten, wenn Transportwege unsicherer werden, gilt die regionale Fertigung als strategischer Vorteil.

Die Bundeswehr soll derzeit Interesse an dem System haben und entsprechende Verhandlungen führen. Eine offizielle Bestätigung bleibt aus – ein für laufende Rüstungsverhandlungen übliches Vorgehen, um keine Konditionen zu gefährden.

Günstige Alternative zum Tomahawk

Der bekannteste Vergleichsmaßstab für den Ansome ist der amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper. Dieser ist seit Jahrzehnten im Einsatz, wurde unter anderem im Irak-Krieg vielfach verwendet und gilt als zuverlässiges, kampferprobtes System.

Allerdings hat der Tomahawk zwei gewichtige Nachteile: Er ist weltweit stark nachgefragt – was zu Engpässen führt – und er ist mit mehreren Millionen US-Dollar pro Stück extrem kostspielig. Der Ansome soll demgegenüber lediglich mehrere Hunderttausend Euro kosten und wäre damit um ein Vielfaches günstiger.

Für europäische Streitkräfte, die ihre Bestände aufstocken wollen, ohne dabei vollständig von amerikanischen Lieferungen abhängig zu sein, könnte das ein entscheidender Faktor sein.

Europas Rüstungsstrategie: Mehr Eigenständigkeit

Das Projekt steht exemplarisch für eine breitere Entwicklung: Europa will seine Verteidigungsindustrie stärken und die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten – insbesondere den USA – verringern. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten und wachsender Verteidigungsbudgets in der gesamten EU gilt der Aufbau eigener Produktionskapazitäten als strategische Priorität.

Ein in Leipzig gefertigter Marschflugkörper würde nicht nur die logistische Versorgungssicherheit verbessern, sondern auch technologisches Know-how in Deutschland bündeln. Ob und wann der Ansome tatsächlich in Serienproduktion geht, hängt nun von den laufenden Verhandlungen mit potenziellen Abnehmern wie der Bundeswehr ab. Die kommenden Monate dürften zeigen, ob Leipzig tatsächlich zum neuen Zentrum europäischer Präzisionswaffen-Fertigung wird.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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