Chinesische Autos: Marktanteil in Europa verdoppelt

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Dieses Video wurde am 10.09.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Chinesische Autos gewinnen in Europa rasant an Boden. Zwischen Januar und Juli stieg ihr Marktanteil bei den Neuzulassungen auf 8,7 Prozent – vor fünf Jahren lag er noch bei mageren 0,6 Prozent. Gleichzeitig präsentierte Apple-Nachfolger John Turnis das teuerste iPhone aller Zeiten, und an den US-Anleihemärkten sorgten Aussagen von Finanzminister Scott Bessent für das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung. Ein Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages.

Chinesische Autos rollen Europa überraschend schnell auf

Der Vormarsch chinesischer Automobilhersteller auf dem europäischen Markt ist keine ferne Bedrohung mehr – er ist längst Realität. Binnen weniger Jahre haben Marken aus der Volksrepublik ihren Anteil an den Neuzulassungen mehr als verzehnfacht. Besonders bemerkenswert: Auch Deutschland, lange die Hochburg einheimischer Premiumhersteller, gerät zunehmend ins Visier. Hier liegt der Marktanteil chinesischer Marken bereits bei 4,1 Prozent, nach 2,3 Prozent im Vorjahr.

Der Vorstoß erfolgt dabei nicht aus einer Position der Stärke, sondern ist auch eine Folge struktureller Probleme im Heimatmarkt. Die Neuzulassungen in China selbst gehen zurück, und die USA haben ihre Märkte mit hohen Zöllen weitgehend abgeschottet. Die Folge: dramatische Überkapazitäten drängen nun nach Europa.

Begünstigt wird der Vormarsch durch zwei Faktoren:

  • Schwächelnde europäische Automobilhersteller, die mit Kostendruck und Elektrifizierung kämpfen
  • Vergleichsweise offene Grenzen für Importe trotz der bereits eingeführten EU-Zusatzzölle
  • Wettbewerbsfähige Preise chinesischer Elektrofahrzeuge
  • Rasant wachsende Präsenz zunächst in Süd- und Osteuropa, nun auch in Kernmärkten

Europa hätte theoretisch die Mittel, beide Faktoren aus eigener Kraft zu verändern – ob politisch der Wille dazu besteht, bleibt jedoch offen.

Apple und das teuerste iPhone aller Zeiten

Beim gestrigen Apple-Event in Cupertino trat John Turnis erstmals als neuer Apple-Chef vor die Weltöffentlichkeit – als Nachfolger von Tim Cook, der selbst einst in die legendären Fußstapfen von Steve Jobs getreten war. Turnis borgte sich für seinen Auftritt sogar eine berühmte Jobs-Formulierung: „There is one more thing.”

Das angekündigte Produkt war weniger überraschend als spektakulär teuer: Das iPhone Duo, Apples erstes faltbares Smartphone, ist aufgeklappt das dünnste iPhone aller Zeiten – kostet aber auch stolze 2.299 Euro. Der gestrige Abend ist dabei eher als Auftakt einer längeren Produktoffensive zu verstehen. In der Pipeline befinden sich laut Bloomberg unter anderem AirPods mit eingebauten Kameras, ein Tischroboter sowie eine KI-gestützte tragbare Kamera.

Hinter diesen Ankündigungen steckt eine grundsätzliche strategische Frage: Welche Rolle spielt Apple in einer Tech-Welt, deren Trends von großen KI-Konzernen gesetzt werden? Konkurrenten wie Elon Musk prophezeien dem Unternehmen Bedeutungsverlust und verweisen darauf, dass KI eine eigene Hardware-Generation erfordere. Open AI arbeitet bereits an entsprechenden Geräten.

US-Anleihemarkt: Bessents Ankündigung verfehlt ihr Ziel

US-Finanzminister Scott Bessent wollte Anleiheinvestoren beruhigen: Er kündigte an, dreimal so viele US-Staatsanleihen mit langer Laufzeit zurückzukaufen wie ursprünglich geplant – mit einem Budget von 6 Milliarden Dollar. Das Ziel war es, die Renditen zu drücken und Vertrauen zu signalisieren.

Die Reaktion der Märkte war das glatte Gegenteil. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg auf den höchsten Stand seit November 2023. Dem vorausgegangen war ein markiger Auftritt Bessents, der die Märkte vor Wetten gegen seine Entscheidungen warnte und erklärte: „Ich bin jetzt die Bank.” Investoren ließ das offenbar kalt – oder es machte sie erst recht misstrauisch.

KI-Tools für Gründer: Loveable zwischen Hype und Realität

Das schwedische KI-Startup Loveable verspricht, auch ohne Programmierkenntnisse eigene Software bauen zu können. Eine Pferdebesitzerin nutzte das Tool, um für rund 3.000 Euro eine eigene Organisationssoftware für Tierarzt, Hufschmied und Futterlieferanten zu entwickeln – was ein Entwicklerteam ein Vielfaches gekostet hätte.

Doch eine Analyse zeigt: Loveable eignet sich eher als Grundstein für Startups denn als vollständige Unternehmenslösung. Viele Nutzer setzen die Plattform nur für die Oberfläche ein, während die technische Infrastruktur weiterhin manuell entwickelt wird. Der erste neue Mitarbeiter, den Gründer einstellen würden, wäre laut eigener Aussage ein Techniker. Die Maschine baut – aber der Mensch denkt noch immer.

Die Meldungen des Tages zeigen: Ob bei Elektroautos, Falt-Smartphones oder KI-Tools – der technologische Wandel erzeugt Gewinner und Verlierer gleichermaßen. Europa und seine Industrien stehen vor der Herausforderung, in einer sich rasch verschiebenden Weltordnung konkurrenzfähig zu bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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