Azubi-Zufriedenheit auf Rekordtief: DGB-Report 2026

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Dieses Video wurde am 23.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Azubi-Zufriedenheit in Deutschland ist auf den niedrigsten je gemessenen Wert gefallen. Laut dem DGB-Ausbildungsreport 2026 geben nur noch 65,7 Prozent der Auszubildenden an, mit ihrer Ausbildungssituation zufrieden zu sein – ein Rückgang von 5,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig bleibt die Zahl neuer Ausbildungsverträge rückläufig. Die Ergebnisse zeichnen ein alarmierendes Bild vom Zustand der dualen Berufsausbildung in Deutschland.

Mentale Belastung und Leistungsdruck als Hauptursachen

Jeder zweite befragte Auszubildende berichtet von mentaler Belastung während der Ausbildung. Als zentrale Ursachen nennen die Betroffenen vor allem Leistungs- und Zeitdruck sowie einen spürbaren Personalmangel in den Ausbildungsbetrieben.

Der Druck wirkt sich unmittelbar auf den Alltag der Azubis aus: Wer unterbesetzt arbeitet und gleichzeitig hohe Anforderungen erfüllen muss, gerät schnell an seine Grenzen. Gerade junge Menschen, die sich noch in der Lernphase befinden, sind für solche Belastungen besonders anfällig.

Die Kombination aus psychischem Stress und strukturellen Mängeln im Betrieb führt offenbar dazu, dass immer mehr Auszubildende ihre Situation als belastend empfinden – mit direkten Folgen für Motivation und Ausbildungsqualität.

Überstunden, ausbildungsfremde Aufgaben und fehlende Ausbilder

Der DGB-Report legt konkrete Missstände offen, die den Ausbildungsalltag vieler Azubis prägen:

  • 35,4 Prozent der Auszubildenden leisten regelmäßig Überstunden.
  • 16,3 Prozent übernehmen häufig ausbildungsfremde Aufgaben, die nichts mit ihrem Lernziel zu tun haben.
  • Knapp 9 Prozent haben keinen zuständigen Ausbilder, der sie fachlich begleitet.

Diese Zahlen zeigen: Ein erheblicher Teil der Azubis wird nicht so ausgebildet, wie es das Berufsbildungsgesetz eigentlich vorschreibt. Statt Qualifikation steht im Betrieb oft die kurzfristige Arbeitsentlastung im Vordergrund – auf Kosten der Auszubildenden.

Fehlende Ausbildungsbegleitung ist dabei besonders gravierend. Ohne einen festen Ansprechpartner im Betrieb fehlt vielen Azubis die notwendige fachliche und persönliche Unterstützung, was Überforderung und Abbruchgedanken begünstigt.

Vergütung reicht für eigenständiges Leben nicht aus

Ein weiterer kritischer Befund des Reports betrifft die Ausbildungsvergütung. Fast zwei Drittel der befragten Auszubildenden geben an, von ihrem Gehalt nicht selbstständig leben zu können. Damit sind viele Azubis finanziell weiterhin auf Unterstützung durch Familie oder staatliche Leistungen angewiesen.

Dies betrifft vor allem Auszubildende in Branchen mit traditionell niedrigen Vergütungen sowie jene, die in teuren Großstädten ausgebildet werden, wo Miete und Lebenshaltungskosten einen Großteil der Ausbildungsvergütung aufzehren.

Finanzielle Unsicherheit gilt als ein wesentlicher Faktor für vorzeitige Ausbildungsabbrüche – ein Problem, das den ohnehin angespannten Fachkräftemarkt weiter verschärft.

Rückgang neuer Ausbildungsverträge setzt sich fort

Parallel zur sinkenden Zufriedenheit schrumpft auch der Ausbildungsmarkt. Im Jahr 2025 wurden rund 476.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen – ein Rückgang von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast jeder fünfte Bewerber blieb dabei erfolglos und fand keinen Ausbildungsplatz.

Der DGB fordert angesichts dieser Entwicklungen strukturelle Verbesserungen: mehr qualifizierte Ausbilder, konsequente Kontrolle der Ausbildungsqualität sowie eine Anhebung der Mindest-Ausbildungsvergütungen. Nur so könne die duale Berufsausbildung langfristig attraktiv bleiben.

Die Ergebnisse des Ausbildungsreports 2026 machen deutlich, dass der Handlungsbedarf dringend ist – für Betriebe, Politik und Berufsschulen gleichermaßen. Wird die Ausbildungsqualität nicht spürbar verbessert, droht der Fachkräftemangel in Deutschland weiter zuzunehmen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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