Dieses Video wurde am 09.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Iran-Krieg erreicht eine neue Eskalationsstufe: Das US-Zentralkommando CENTCOM hat die Zerstörung von fünf iranischen Rohöltankern bekanntgegeben. Die Aktion sei eine direkte Reaktion auf wiederholte ballistische Raketenangriffe der iranischen Revolutionsgarden auf ein US-Kriegsschiff. Gleichzeitig griff der Iran mit Raketen das Nachbarland Jordanien an, wo es nach Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zu mehreren Explosionen in der Nähe von zwei US-Militärstützpunkten kam.
CENTCOM meldet Zerstörung iranischer Tanker
Das US-Zentralkommando bestätigte, dass fünf iranische Rohöltanker gezielt ausgeschaltet wurden. Die Maßnahme wurde als Vergeltungsakt für die eskalierenden Angriffe der Revolutionsgarden auf amerikanische Seestreitkräfte in der Region bezeichnet.
Bereits innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Tagen hatten iranische Kräfte ein US-Kriegsschiff zweimal mit ballistischen Raketen ins Visier genommen. Die USA reagierten nach eigenen Angaben mit „voller Härte”, um weitere Angriffe abzuschrecken und die Sicherheit amerikanischer Soldaten zu gewährleisten.
Die Zerstörung der Tanker trifft den Iran an einem wirtschaftlich empfindlichen Punkt: Rohölexporte sind eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes und bereits durch westliche Sanktionen stark unter Druck.
Revolutionsgarden nehmen US-Kriegsschiff ins Visier
Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) führten innerhalb von 48 Stunden zwei separate Raketenangriffe auf dasselbe amerikanische Kriegsschiff durch. Dabei kamen ballistische Raketen zum Einsatz — eine Waffengattung, die durch ihre Reichweite und Geschwindigkeit eine erhebliche Bedrohung für Überwassenschiffe darstellt.
Die Eskalation markiert eine gefährliche neue Phase in der militärischen Konfrontation zwischen Washington und Teheran. Bislang hatten beide Seiten direkte Auseinandersetzungen auf See weitgehend vermieden.
- Zwei ballistische Raketenangriffe auf ein US-Kriegsschiff innerhalb von zwei Tagen
- Verantwortlich: Iranische Revolutionsgarden (IRGC)
- US-Reaktion: Zerstörung von fünf iranischen Rohöltankern
- Parallel: Raketenangriffe des Iran auf Ziele in Jordanien
- Explosionen nahe zwei US-Militärstützpunkten in Jordanien gemeldet
Iran greift Jordanien an – Explosionen nahe US-Stützpunkten
Zeitgleich mit den Ereignissen auf See weitete der Iran seinen Angriffsbogen auf Jordanien aus. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim ereigneten sich mehrere Explosionen in unmittelbarer Nähe von zwei US-Militärstützpunkten auf jordanischem Territorium.
Jordanien, ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region, steht damit zunehmend im Zentrum des Konflikts. Die Angriffe auf die Stützpunkte könnten die diplomatische Lage in der gesamten Nahostregion weiter destabilisieren und weitere Verbündete Washingtons direkt in das Geschehen hineinziehen.
Die jordanische Regierung hat sich zu den Vorfällen bislang nicht offiziell geäußert. Das US-Außenministerium und das Pentagon waren zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Einordnung: Gefährliche Spirale der Eskalation
Die jüngsten Ereignisse zeigen, wie rasch sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran in offene militärische Konfrontationen verwandelt. Angriffe auf Tanker, Raketenangriffe auf Kriegsschiffe und die Ausweitung der Kampfhandlungen auf Drittstaaten wie Jordanien deuten auf eine Dynamik hin, die kaum noch diplomatischen Spielraum lässt.
Beobachter warnen, dass ohne rasche Deeskalation eine weitere Ausweitung des Konflikts auf andere Länder der Region droht. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, vermittelnd einzugreifen, bevor die Lage vollständig außer Kontrolle gerät.
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