Huthi-Deal: USA setzen auf Diplomatie statt Angriffe

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Dieses Video wurde am 15.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Huthis bleiben eine der größten Bedrohungen für den globalen Seehandel. Sollten die jemenitischen Milizionäre die Meerenge Bab al-Mandab blockieren, drohen explodierende Ölpreise und massive Lieferkettenprobleme weltweit. Um ein solches Szenario zu verhindern, verfolgen die USA offenbar eine Doppelstrategie: diplomatische Gespräche kombiniert mit einer militärischen Drohkulisse. Ziel ist ein Huthi-Deal, der die internationale Schifffahrt im Roten Meer dauerhaft sichert – ohne einen neuen Kriegsschauplatz zu eröffnen.

Vizepräsident bestätigt direkte Gespräche mit den Huthis

Erstmals hat der US-Vizepräsident öffentlich eingeräumt, dass Washington in direktem Kontakt mit den Huthis steht. „Wir haben tatsächlich das Gefühl, die Lage im Griff zu haben”, erklärte er. Das ist eine bemerkenswerte Aussage, denn bislang galten die Huthis aus amerikanischer Sicht primär als militärisches Problem, nicht als Verhandlungspartner.

Ein möglicher Deal hat eine klare Struktur: Die USA verzichten auf direkte Angriffe gegen die Huthi-Miliz, im Gegenzug lassen die Huthis die Meerenge Bab al-Mandab für den internationalen Schiffsverkehr geöffnet. Ein solches Arrangement hätte weitreichende Folgen für Energiemärkte und globale Lieferketten.

Vorbild Waffenstillstand: Was 2025 funktionierte

Für einen solchen Deal gibt es bereits ein konkretes Vorbild. Im vergangenen Jahr gelang es den USA, nach wochenlangen Luft- und Seeangriffen auf Huthi-Stellungen einen Waffenstillstand zu erreichen. Die Miliz lenkte damals ein – zumindest vorübergehend.

Die Erkenntnisse aus dieser Episode prägen die aktuelle US-Strategie maßgeblich. Wichtigste Lehre: Militärischer Druck kann Verhandlungsbereitschaft erzeugen. Deshalb setzt Washington diesmal nicht ausschließlich auf Diplomatie, sondern hält die Drohkulisse bewusst aufrecht.

Militärische Drohkulisse: Treffen mit Saudi-Arabien

Parallel zu den diplomatischen Kanälen verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region. Der Kommandeur des US Central Command, Brad Cooper, traf sich mit Mohammed bin Salman, dem Kronprinzen von Saudi-Arabien. Die Saudis gelten als Hauptgegner der Huthis und haben Washington offenbar um direkte Militärschläge gegen die Miliz gebeten.

Die aktuelle US-Strategie umfasst damit mehrere Ebenen gleichzeitig:

  • Direkte diplomatische Gespräche mit den Huthis über einen möglichen Deal
  • Enge Abstimmung mit dem regionalen Partner Saudi-Arabien
  • Aufrechterhaltung einer glaubwürdigen militärischen Drohkulisse
  • Verzicht auf unmittelbare Angriffe zur Deeskalation

Trump zögert – auch mit Blick auf die Kongresswahlen

Trotz des saudischen Drucks hält sich Präsident Trump mit einem direkten Militärschlag zurück. Beobachter sehen dafür auch innenpolitische Gründe: Vor den bevorstehenden Kongresswahlen möchte Trump keinen neuen Kriegsschauplatz eröffnen, der die öffentliche Meinung belasten und die eigene Partei in die Defensive drängen könnte.

Die Zurückhaltung ist damit nicht nur strategischer, sondern auch taktisch-politischer Natur. Ob der angestrebte Huthi-Deal tatsächlich zustande kommt, hängt letztlich davon ab, ob Washington den Milizionären glaubhaft vermitteln kann, dass die militärische Alternative real und unmittelbar ist. Der Ausgang bleibt offen – mit erheblichen Konsequenzen für die Stabilität im Roten Meer und die Weltmärkte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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