Rasviet: Putins Satellitenplan für den Ukrainekrieg

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Dieses Video wurde am 01.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Russland entwickelt mit Rasviet ein eigenes Satellitennetzwerk, das dem ukrainischen Vorteil durch Starlink entgegenwirken soll. Seit Beginn des Krieges hat das Satellitensystem von Elon Musk die ukrainische Kriegsführung grundlegend verändert: Es ermöglicht Kommunikation und Drohnensteuerung selbst dann, wenn das Mobilfunknetz zusammengebrochen ist. Moskau reagiert darauf mit einem strategischen Gegenprojekt – doch wie weit ist Russland wirklich, und kann Rasviet den Krieg langfristig beeinflussen?

Wie das russische Rasviet Satellitensystem funktioniert

Das Grundprinzip von Rasviet ähnelt stark dem von Starlink. Soldaten verbinden sich über ein Terminal mit Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn auf etwa 500 Kilometern Höhe. Die Satelliten kommunizieren untereinander und bauen so ein Netz auf, das Signale an Fahrzeuge, Drohnen und Kommandostellen weiterleitet.

Die technischen Eckdaten sprechen für ein grundsätzlich geeignetes System: geringe Signalverzögerung, mobile Nutzbarkeit und militärische Einsatzfähigkeit. Damit erfüllt Rasviet theoretisch die gleichen Grundanforderungen wie Starlink – Drohnensteuerung, Echtzeit-Kommunikation und Frontkoordination eingeschlossen.

Für Putin ist das System aus einem einfachen Grund unverzichtbar: Starlink ist in Russland und den besetzten ukrainischen Gebieten offiziell gesperrt. Ein im Februar 2026 geschlossenes Schlupfloch hat diesen Zugang endgültig blockiert – Russland braucht daher dringend eine eigene Alternative.

Rasviet vs. Starlink: Ein gravierender Rückstand

Trotz ähnlicher Technik sind die Unterschiede zwischen beiden Systemen erheblich. Ein Vergleich zeigt, wie groß der Entwicklungsrückstand Russlands tatsächlich ist:

  • Starlink verfügt über rund 11.000 aktive Satelliten mit globaler Abdeckung und ist seit 2019 in Betrieb.
  • Rasviet hat bisher nur 32 Satelliten gestartet – 16 im März und 16 im Juli 2026 – und befindet sich noch in der Aufbauphase.
  • Einzelne russische Satelliten haben die Erdumlaufbahn nicht einmal erreicht.
  • Die stabile Verbindung über der Ukraine beträgt derzeit lediglich etwa zwei Stunden pro Tag, verteilt auf einzelne Minuten-Fenster.
  • Starlink schießt wöchentlich neue Satelliten ins All; bei Rasviet ist unklar, ob das Ziel von mehreren Hundert Starts noch 2026 erreicht wird.

Während Starlink weltweit verfügbar ist, deckt Rasviet derzeit vorrangig Teile Europas und der Ukraine ab – und das nur lückenhaft. Für eine verlässliche Drohnensteuerung oder Echtzeit-Aufklärung an der Front reicht die aktuelle Satellitenanzahl bei weitem nicht aus.

Strategischer Nutzen für Russland an der Front

Sollte Russland das Netzwerk tatsächlich ausbauen, wären die militärischen Anwendungsmöglichkeiten erheblich. Rasviet könnte Moskau folgende Fähigkeiten verschaffen:

  • Steuerung von Drohnen auch in Gebieten ohne funktionierende Mobilfunkinfrastruktur
  • Echtzeit-Aufklärung über ukrainische Truppenbewegungen
  • Verbesserte Koordination zwischen Bodentruppen, Fahrzeugen und Schiffen
  • Sichere Kommunikation unabhängig von störanfälligen Bodennetzen

Die Ukraine nutzt Starlink bereits entlang der gesamten Front. Russland hingegen ist in vielen Frontabschnitten auf konventionelle und störanfällige Kommunikationswege angewiesen. Dieser asymmetrische Vorteil der Ukraine ist einer der meistdiskutierten Faktoren des modernen Drohnenkrieges.

Kann Rasviet den Ukrainekrieg entscheiden?

Kurzfristig lautet die Antwort klar: nein. Mit nur 32 Satelliten und einer täglichen Verbindungszeit von rund zwei Stunden ist Rasviet noch weit davon entfernt, einen spürbaren militärischen Einfluss an der Front zu entfalten. Das System befindet sich technologisch und quantitativ auf einem frühen Entwicklungsstand.

Langfristig jedoch könnte sich das Bild wandeln. Gelingt es Russland, das Netzwerk signifikant auszubauen und eine flächendeckende Abdeckung über dem Kriegsgebiet herzustellen, würde der strategische Starlink-Vorteil der Ukraine erheblich geschwächt. Militäranalysten beobachten das Projekt deshalb aufmerksam – nicht wegen seiner heutigen Leistung, sondern wegen seines möglichen Potenzials in den kommenden Jahren. Ob Russland die technologischen und logistischen Hürden überwinden kann, bleibt eine der entscheidenden Fragen des weiteren Kriegsverlaufs.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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