U-Boot U-672 im Ärmelkanal nach 82 Jahren gefunden

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Dieses Video wurde am 30.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach mehr als acht Jahrzehnten ist das Rätsel um den Verbleib des deutschen U-Boots U-672 gelöst: Ein Team britischer Taucher hat das Wrack im Ärmelkanal in rund 70 Metern Tiefe aufgespürt – etwa 20 Seemeilen vor der Küste von Dover. Der Fund gilt als außergewöhnlicher Sensationsfund der maritimen Archäologie und wirft neues Licht auf die letzten Stunden des Kriegsschiffs im Sommer 1944.

Das Schicksal von U-672 im Zweiten Weltkrieg

Das U-Boot U-672 gehörte zur deutschen Kriegsmarine und operierte während des Zweiten Weltkriegs im Atlantik und im Ärmelkanal. Am 18. Juli 1944 – wenige Wochen nach dem historischen D-Day der alliierten Invasion in der Normandie – wurde das Boot von der britischen Fregatte HMS Belf schwer beschädigt und zur Versenkung gebracht.

Die 52-köpfige Besatzung überlebte den Angriff. Unter dem Schutz der Dunkelheit gelang es den Männern, sich mit Schlauchbooten in Sicherheit zu bringen. Sie wurden anschließend aufgegriffen und gerieten in Kriegsgefangenschaft, wo sie das Ende des Krieges abwarteten.

Warum blieb das Wrack 82 Jahre verschollen?

Der Grund für die jahrzehntelange Ungewissheit über den genauen Verbleib des Wracks liegt in einer fehlerhaften Positionsangabe. Die bislang in historischen Unterlagen vermerkte Lage von U-672 befand sich rund 40 Seemeilen vom tatsächlichen Fundort entfernt – eine erhebliche Abweichung, die frühere Suchaktionen ins Leere laufen ließ.

Erst durch den gezielten Einsatz moderner Tauch- und Ortungstechnik gelang es dem britischen Team, das Wrack in seinem wahren Ruheplatz in 70 Metern Tiefe zu lokalisieren. Der Ärmelkanal birgt aufgrund seiner bewegten Kriegsgeschichte zahlreiche versunkene Schiffe beider Seiten, was gezielte Suchen zusätzlich erschwert.

Identifizierung dank charakteristischem Schnorchelsystem

Die eindeutige Identifizierung des Wracks war möglich dank eines markanten technischen Merkmals: An Bord fanden die Taucher die Überreste eines charakteristischen Schnorchelsystems. Diese Vorrichtung erlaubte U-Booten, bei geringer Tauchtiefe ihre Dieselmotoren zu betreiben, ohne vollständig auftauchen zu müssen – ein technisches Detail, das für die deutsche Kriegsmarine der späten Kriegsjahre typisch war.

Folgende Merkmale trugen zur sicheren Identifizierung des Wracks als U-672 bei:

  • Lage und Ausrichtung des Wracks im Ärmelkanal
  • Übereinstimmung der Schiffsgröße und Bauform mit dem U-Boot-Typ
  • Erhaltene Teile des Schnorchelsystems als einzigartiges Identifikationsmerkmal
  • Übereinstimmung mit historischen Angaben zum Versenkungsdatum und -gebiet
  • Rostspuren und Zustand des Wracks, konsistent mit einer Versenkung aus dem Jahr 1944

Bedeutung des Fundes für die Meeresarchäologie

Der Fund von U-672 ist weit mehr als eine historische Kuriosität. Er demonstriert eindrucksvoll, wie moderne Tauchtechnik in Verbindung mit historischer Recherche auch nach Jahrzehnten noch bedeutende Entdeckungen ermöglichen kann. Gleichzeitig erinnert das Wrack an die menschlichen Schicksale des Seekriegs – auf beiden Seiten.

Das Wrack liegt heute als stilles Denkmal auf dem Meeresgrund des Ärmelkanals. Es ist zu erwarten, dass der Fund weiteres wissenschaftliches Interesse weckt und möglicherweise weitere Untersuchungen nach sich zieht, um die genauen Versenkungsumstände noch präziser zu rekonstruieren. Das letzte Geheimnis von U-672 ist damit nach 82 Jahren endlich gelüftet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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