Dieses Video wurde am 04.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Beluga-Wal Timmy ist in Freiheit – doch statt Erleichterung herrscht Empörung. Tierärztin Dr. Kirsten Tönes erhebt nach der Freisetzung des Wals in der Nordsee schwere Vorwürfe gegen die Betreiber des Begleitschiffes Robin Hood. Demnach soll Timmy ohne Absprache mit den beteiligten Helfern und Tierärzten heimlich aus der Transportbarge gezogen worden sein. Lediglich ein amerikanischer Experte war demnach anwesend. Tönes bezeichnet das Vorgehen als „unfassbare Frechheit”. Das Unternehmen, das die Robin Hood betreibt, widerspricht: Die Freisetzung sei mit allen Beteiligten abgestimmt gewesen.
Schiff dreht plötzlich ab – Transponder abgeschaltet
Die Ereignisse in der Nacht hatten dramatische Züge angenommen. Das Schiff Fortuna B, das die Barge mit Timmy gezogen hatte und sich auf dem Rückweg von Helgoland nach Cuxhaven befand, drehte kurz vor dem Zielhafen unvermittelt ab. Es änderte den Kurs um 180 Grad und trug plötzlich Wilhelmshaven als neues Fahrziel ein.
Kurz darauf verschwand das Schiff vom Radar. Offenbar war der Transponder abgeschaltet worden, sodass die Fortuna B nicht mehr zu orten war. Die Wasserschutzpolizei griff daraufhin ein, nahm das Schiff gewissermaßen in Schlepp und manövrierte es zurück nach Cuxhaven.
Dort wurde es in einen Hochsicherheitsbereich des Hafens gelotst. Die Polizei war sowohl an Bord als auch an Land präsent, der Bereich weiträumig abgesperrt. Tierärztin Tönes wurde erst unter Polizeibegleitung von Bord und vor die Absperrung geführt, wo sie von anderen Mitgliedern der Rettungsorganisation empfangen wurde.
Timmy heimlich freigelassen – in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion”
Nach Angaben von Dr. Tönes war die eigentliche Freisetzung von Wal Timmy eine abrupte Aktion, die ohne Wissen der anderen Helferinnen und Helfer auf den Begleitbooten stattfand. Der Wal sei aus der Barge gezogen worden, ohne dass das Manöver vorab kommuniziert worden war.
Besonders brisant: Der Tracking-Sender, der an Timmy montiert worden war, um seinen Verbleib nach der Freilassung zu verfolgen, funktioniert offenbar nicht ordnungsgemäß. Er sendet zwar sporadische Signale – ein Hinweis darauf, dass der Wal schwimmt und lebt –, übermittelt aber weder Inhalte noch verlässliche Ortungsdaten.
Als Grund für das merkwürdige Verhalten der Schiffsbesatzung wird genannt, diese habe eine offene Konfrontation mit den anderen Helfern gefürchtet. Ob das der vollständige Hintergrund ist, bleibt offen.
Streit unter den Helfern überschattet die Rettung
Die Rettungsaktion für Timmy hatte über Tage hinweg große öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Umso bitterer wirkt der Nachklang: Statt gemeinsamer Freude über die Freilassung des Wals zerfällt das Helferbündnis in gegenseitige Schuldzuweisungen.
- Tierärztin Tönes wirft der Schiffsbesatzung vor, die Initiative belogen und übergangen zu haben.
- Das Betreiberunternehmen der Robin Hood besteht darauf, alle Schritte seien abgesprochen gewesen.
- Der Tracking-Sender an Timmy liefert keine zuverlässigen Positionsdaten.
- Die Wasserschutzpolizei musste eingreifen, um die Fortuna B nach Cuxhaven zurückzubringen.
- Der genaue Aufenthaltsort von Timmy in der Nordsee ist derzeit unbekannt.
Offen bleibt, wie es Timmy tatsächlich geht und ob der Tracking-Sender noch repariert oder ersetzt werden kann. Die zuständigen Behörden und die beteiligten Organisationen werden die widersprüchlichen Aussagen zur Freisetzung aufklären müssen. Das Drama um Wal Timmy ist mit seiner Rückkehr ins Meer also keineswegs beendet – es hat lediglich eine neue, konfliktreiche Wendung genommen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

