Dieses Video wurde am 04.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Schalke 04 Aufstieg in die Bundesliga ist vollzogen: Mit einem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf sicherte sich der Traditionsclub aus Gelsenkirchen die Rückkehr ins deutsche Fußball-Oberhaus. Nach mehreren Jahren in der Zweiten Liga kehren die Königsblauen zurück auf die große Bühne – zur Freude nicht nur der eigenen Fans, sondern weiter Teile der Fußballwelt. Auch das Revier-Derby gegen Borussia Dortmund, die Mutter aller Derbys, ist damit in der kommenden Saison wieder gesetzt.
Aufstieg auf dem Platz: Mannschaft statt Einzelstars
Der Aufstieg war kein Werk einzelner Superstars, sondern das Ergebnis einer geschlossenen Teamleistung. Trainer Miron Muslic stellte vom ersten Tag an klare Anforderungen: Leidenschaft, 100 Prozent Einsatz und eine Hochleistungskultur. Er verzichtete auf große Worte und ließ stattdessen die Arbeit sprechen – eine Herangehensweise, die sich über die gesamte Saison auszahlte.
Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Edin Džeko, der trotz seines fortgeschrittenen Alters als Anführer und Vaterfigur fungierte. Auch Torhüter Loris Karius, dessen Karriere nach einem folgenschweren Fehler im Champions-League-Finale 2018 für Liverpool einzuschlafen drohte, feierte auf Schalke eine bemerkenswerte Rehabilitation. Beide stehen exemplarisch für einen Kader, der nicht aus dem Vollen schöpfen konnte, aber mit Charakter und Zusammenhalt überzeugte.
Muslic und Baumann: Das Führungsduo hinter dem Schalke-Wunder
Sportdirektor Frank Baumann gilt als einer der stillen Architekten des Erfolgs. Bekannt für ruhige, strukturierte Arbeit – zuletzt bei Werder Bremen –, nahm er in Gelsenkirchen den überhitzten Schalker Dampf heraus und schuf ein Umfeld, in dem sachliches Arbeiten möglich wurde. Die Verpflichtung von Miron Muslic galt zunächst als mutig, ja riskant, da der Trainer außerhalb von Fachkreisen kaum bekannt war.
Muslic habe nie große Versprechen gemacht, sondern einfach gearbeitet – ein Volltreffer, wie sich zeigt. Sein Vertrag verlängert sich durch den Aufstieg automatisch bis 2028, eine Ausstiegsklausel bleibt jedoch bestehen.
Finanzielle Lage: Aufstieg mit Schulden im Gepäck
Die Rückkehr in die Bundesliga ist sportlich geglückt, wirtschaftlich bleibt der Weg schwierig. Schalke 04 trägt einen Schuldenstand von rund 116 Millionen Euro. Der Club wird auch in der Erstliga-Saison nicht aus dem Vollen schöpfen können. Die wichtigsten Herausforderungen für die neue Spielzeit:
- Leistungsträger könnten verkauft werden müssen, um finanziellen Spielraum zu schaffen
- Neuverpflichtungen werden sich am engen Budget orientieren müssen
- Die Etablierung als Erstligist erfordert Demut und realistische Erwartungen
- Das Umfeld muss akzeptieren, dass Schalke zunächst als Aufsteiger auftritt
Baumann kennt diese Art des Wirtschaftens aus seiner Zeit in Bremen. Es geht nicht darum, die Welt einzukaufen, sondern mit vorhandenen Mitteln eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen.
Ausblick: Zwischen Euphorie und Realismus
Die Warnung ist klar: Wer in der Zweiten Liga war, kommt nicht als gestandener Erstligist zurück. Der Sprung ist groß, die Konkurrenz in der Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Schalke muss beweisen, dass die in dieser Saison gelernte Demut und Bodenständigkeit auch in der höchsten Spielklasse erhalten bleibt.
Der Schlüssel liegt in Kontinuität: Muslic, Baumann und eine Mannschaft, die kollektiv funktioniert, haben den Aufstieg möglich gemacht. Dieses Fundament gilt es zu bewahren. Wenn Schalke 04 die Lektionen der Zweitliga-Jahre verinnerlicht hat, ist ein stabiler Verbleib im Oberhaus möglich – und das Derby gegen den BVB kann wieder zu einem der emotionalsten Spiele im deutschen Fußball werden.
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