Dieses Video wurde am 08.05.2026 von euronews Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Portugal hat am 8. Mai 2026 seinen nationalen Earth Overshoot Day erreicht – also jenen Zeitpunkt im Jahr, an dem ein Land sämtliche natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die ihm rechnerisch für das gesamte Jahr zustehen. Würde die gesamte Weltbevölkerung so leben wie ein durchschnittlicher Portugiese, bräuchte die Menschheit fast drei Planeten, um ihren Ressourcenbedarf zu decken. Die Daten stammen vom portugiesischen Umweltverein Zero und dem Global Footprint Network.
Was der Earth Overshoot Day bedeutet
Der Earth Overshoot Day markiert das Datum, an dem ein Land oder die gesamte Menschheit mehr Ressourcen verbraucht hat, als die Erde in einem Jahr regenerieren kann. Je früher dieses Datum im Kalenderjahr liegt, desto größer ist der ökologische Fußabdruck eines Landes.
Für Portugal ist der Termin im Vergleich zum Vorjahr 2025 leicht nach hinten gerückt – eine kleine, aber messbare Verbesserung. Dennoch zeigt das Datum, wie weit entfernt Portugal von einer nachhaltigen Lebensweise ist.
Ökologischer Fußabdruck quer durch die EU
Der EU-weite Durchschnitt lag in diesem Jahr beim 3. Mai. Innerhalb der Europäischen Union zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede:
- Luxemburg war das erste EU-Land und erreichte seinen Overshoot Day bereits am 17. Februar.
- Deutschland folgt am 10. Mai – auch die Bundesrepublik lebt ökologisch deutlich über ihre Verhältnisse.
- Portugal erreichte den Termin am 8. Mai.
- Ungarn wird voraussichtlich als letztes EU-Land am 24. Juni seinen Overshoot Day verzeichnen.
Industrienationen weisen dabei grundsätzlich einen besonders hohen ökologischen Fußabdruck auf, da ihr Energie- und Ressourcenverbrauch weit über dem globalen Durchschnitt liegt.
Griechenland: Leitfaden für nachhaltigen Fischkonsum
Im Zusammenhang mit Ressourcenschonung und Klimaanpassung hat der WWF Griechenland einen neuen Leitfaden für verantwortungsvollen Fisch- und Meeresfrüchtekonsum vorgestellt. Er soll Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, bewusstere Entscheidungen zu treffen – ohne den Menschen in der Fischerei zu schaden.
Empfohlen wird unter anderem, nicht heimische Arten stärker in die Ernährung einzubinden. In Griechenland wurden bislang mehr als 240 invasive Arten registriert. Einige davon gelten als schmackhaft und nährstoffreich und könnten traditionelle Speisefische in Küchen und Restaurants zunehmend ersetzen.
Griechische Köche greifen diesen Ansatz bereits auf und integrieren eingeführte Arten in ihre Speisekarten. Der Hintergrund: Der weltweite Fischkonsum hat sich in den vergangenen 50 Jahren verdoppelt, während die Bestände gleichzeitig zurückgehen.
Berlin verliert als Touristendestination an Attraktivität
Abseits der Umweltthemen offenbart sich ein weiterer Trend: Berlin kämpft mit einem spürbaren Rückgang beim Tourismus. Während 2019 noch 34,1 Millionen Übernachtungen in der Bundeshauptstadt gezählt wurden, waren es 2025 nur noch 29,4 Millionen – ein Rückgang von fast 15 Prozent.
Als Ursachen nennen Stadtführer und Kulturschaffende vor allem drei Faktoren: mangelnde Sauberkeit, eine überlastete und störungsanfällige Infrastruktur sowie das Sterben der Clubkultur. Clubs, die einst Berlins Ruf als Techno-Hauptstadt der Welt begründeten, müssen zunehmend schließen – oft wegen Neubauprojekten in der Nachbarschaft und daraus resultierenden Lärmkonflikten. Laut dem Interessenverband Club Commission ist etwa die Hälfte der Berliner Clubs von ähnlichen Problemen betroffen.
Die Entwicklungen in Berlin, Portugal und ganz Europa zeigen: Ob ökologische Nachhaltigkeit, kultureller Wandel oder Stadtentwicklung – die Herausforderungen sind vielschichtig und verlangen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene entschlossenes Handeln.
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