Dieses Video wurde am 25.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum Auftakt der Kabinettsklausur in Neuartenberg (Brandenburg) den Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig vom 4. August als deutliches Warnsignal für hybride Bedrohungen gegen Deutschland bezeichnet. Merz machte klar, dass die Bundesregierung entschlossen handeln werde – sowohl bei der inneren Sicherheit als auch bei der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und der Bewältigung des Klimawandels.
Drohnenangriff Leipzig als Weckruf für hybride Sicherheit
Der Angriff auf den Leipziger Flughafen steht im Mittelpunkt der sicherheitspolitischen Debatte der Klausurtagung. Merz betonte, dass hybride Angreifer zunehmend skrupellos vorgingen und schwere Sachschäden sowie verletzte und getötete Menschen bewusst in Kauf nähmen. Die Frage der Zuordnung des Angriffs werde weiterhin gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden intensiv aufgearbeitet; eine öffentliche Erklärung dazu stehe in Kürze bevor.
Merz formulierte drei sicherheitspolitische Grundsätze als Leitlinien der Bundesregierung:
- Schutz stärken: Deutschland bleibt ein sicheres Land – zuletzt durch die Einrichtung des Drohnenzentrums in Magdeburg-Kochstedt.
- Abschreckung: Urheber hybrider Angriffe sollen einen spürbaren Preis zahlen – rechtliche Grundlage bildet das im August im Kabinett beschlossene Gesetzpaket zu den Nachrichtendiensten.
- Kurs halten: Die Unterstützung der Ukraine wird langfristig fortgesetzt, um Friedensgespräche zu erzwingen und nicht den Krieg zu verlängern.
Auf der Klausur selbst werde zudem konkret besprochen, wie Technologie für die Sicherheit eingesetzt werden kann – etwa bei der Drohnenabwehr und der Personenüberprüfung.
Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit als zentrales Klausurthema
Im Mittelpunkt der Arbeitsklausur steht Deutschlands preisliche und innovationsbasierte Wettbewerbsfähigkeit. Merz rief dazu auf, die vorhandenen Stärken des Landes gezielt zu nutzen: eine hervorragende industrielle Basis, einen starken Mittelstand, ein weltweit angesehenes Handwerk sowie Weltklasse-Forschung.
Die Bundesregierung sucht dabei gezielt den Dialog mit Unternehmern aus Industrie, Handwerk, Technologieunternehmen und Startups. Ziel ist es, Deutschland als starkes Industrieland zu erhalten – auch im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Merz zeigte sich überzeugt, dass Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen und sogar Vorbildfunktion übernehmen könne, wenn der Staat die richtigen Rahmenbedingungen schaffe.
Konkret will die Bundesregierung dabei klären, wie Mittelstand, Handwerk und Innovation besser miteinander verknüpft werden können, um Wachstum und Beschäftigung für die Zukunft zu sichern und die anhaltende Wachstumsschwäche zu überwinden.
Hitzesommer und Klimaanpassung auf der Agenda
Ein weiteres drängendes Thema der Klausur ist die Bewältigung der Folgen des Hitzesommers 2026. Merz verwies auf seinen Besuch im Waldbrandgebiet Hötgenwald und unterstrich, dass Trockenheit, Hitze, Waldbrände und Ernteausfälle dringenden Handlungsbedarf erzeugten. Betroffen seien nahezu alle Lebensbereiche – von der Landwirtschaft über Krankenhäuser bis hin zu Altenheimen.
Die Bundesregierung verfolgt dabei eine Doppelstrategie:
- Den Klimawandel weiter eindämmen durch konsequente Klimapolitik.
- Deutschland besser an die Folgen des Klimawandels anpassen, um künftige Extremereignisse abzufedern.
Im Rahmen der regulären Kabinettssitzung im Anschluss an die Klausur sollen die Ressorts ihre Lageeinschätzung vorlegen und konkrete Schlussfolgerungen für kommende Entscheidungen erarbeitet werden.
Ausblick: Tempo und Entschlossenheit gefordert
Merz schloss seine Eröffnungsrede mit einem klaren Auftrag an die Bundesregierung: schneller werden, klare Prioritäten setzen und handlungsfähig bleiben. Die Bevölkerung erwarte zu Recht, dass die Regierung angesichts multipler Krisen – hybride Bedrohungen, Wirtschaftsschwäche und Klimawandel – entschieden agiere. Die Kabinettsklausur in Neuartenberg diene als Vorbereitung für die politischen Vorhaben des zweiten Halbjahres 2026. Ob die angekündigten Maßnahmen schnell genug greifen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


