VW-Betriebsrat: Keine Kündigungen in Hannover

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Dieses Video wurde am 25.08.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der VW-Betriebsrat Hannover schlägt Alarm: Betriebsratschefin Daniela Cavallo hat betriebsbedingte Kündigungen bei Europas größtem Autobauer klar ausgeschlossen. Nach einem Besuch am Standort Hannover forderte Cavallo am Montag, dass notwendige Veränderungen bei Volkswagen ausschließlich sozialverträglich gestaltet werden dürfen. Die Stimmung in der Belegschaft ist angespannt – viele Beschäftigte wissen nicht, wie ihre berufliche Zukunft nach 2030 aussieht.

Existenzängste in der Belegschaft wachsen

Gespräche mit Vertrauensleuten vor Ort haben ein deutliches Bild gezeichnet: In der Hannoveraner Belegschaft herrscht laut Cavallo „wirklich große Sorge”. Kolleginnen und Kollegen berichten von Existenzängsten und wissen nicht, wie es für sie langfristig weitergeht.

Der Standort Hannover wird in der öffentlichen Debatte regelmäßig als einer der gefährdeten VW-Werke genannt. Dieses Medienecho verstärkt die Unsicherheit unter den Beschäftigten zusätzlich.

Cavallo machte deutlich, dass der Gesamtbetriebsrat Lösungen nicht grundsätzlich ablehnt – aber diese dürften nicht gegen die Belegschaft durchgesetzt werden: „Wir müssen gemeinsam Lösungen finden, wie wir das in der Vergangenheit auch getan haben.”

Cavaollos klare Forderung: Sozialverträgliche Lösungen

Der Gesamtbetriebsrat und der Konzernbetriebsrat sperren sich laut Cavallo nicht gegen Veränderungen, die angesichts der wirtschaftlichen Lage des Konzerns notwendig sind. Die Bedingung lautet jedoch: Kein Beschäftigter darf durch betriebsbedingte Kündigungen seinen Arbeitsplatz verlieren.

Damit stellt sich die Arbeitnehmervertretung klar gegen einen möglichen Stellenabbau auf dem harten Weg. Stattdessen sollen bewährte Instrumente wie Altersteilzeit, freiwillige Abfindungen oder interne Versetzungen geprüft werden.

Blumes Pläne: 500.000 Fahrzeuge weniger – vier Standorte unter Druck

VW-Chef Oliver Blume will die Produktionskapazitäten in den europäischen Werken um bis zu 500.000 Fahrzeuge jährlich senken. Vier Standorte hat er dabei ausdrücklich zur Disposition gestellt:

  • Hannover
  • Emden
  • Zwickau
  • Neckarsulm

Im Juli scheiterte der Vorstand mit seinen konkreten Plänen jedoch im Aufsichtsrat. Die Arbeitnehmervertreter, die im Aufsichtsrat paritätisch vertreten sind, blockierten die Vorhaben erfolgreich. Seitdem ist die Zukunft der betroffenen Standorte offiziell ungeklärt.

Blume stellt sich den Mitarbeitern – weitere Betriebsversammlungen folgen

Am Dienstag stellt sich Oliver Blume bei einer außerordentlichen Betriebsversammlung in Wolfsburg den Fragen der Belegschaft. Anschließend sind weitere Versammlungen an den anderen VW-Standorten geplant.

Die Veranstaltungen gelten als wichtiges Stimmungsbarometer: Wie stark ist der Rückhalt des VW-Chefs in der eigenen Mannschaft? Und wie glaubwürdig wirkt seine Strategie angesichts der offenen Standortfragen?

Klar ist: Die kommenden Monate werden für Volkswagen zur Bewährungsprobe. Die Verhandlungen zwischen Vorstand und Betriebsrat dürften zäh werden – und zeigen, ob der Konzern in der Lage ist, wirtschaftliche Notwendigkeiten und soziale Verantwortung miteinander zu vereinbaren. Für Hunderttausende Beschäftigte hängt daran nicht weniger als ihre Existenzgrundlage.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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