Dieses Video wurde am 30.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Vor der Küste von Nordzypern hat sich ein schweres Schiffsunglück ereignet: Eine Katamaranfähre mit rund 270 Personen an Bord kenterte nahe der Hafenstadt Kyrenia. Das Schiff war auf dem Weg vom zypriotischen Kyrenia in den türkischen Hafen Tasuchu, als es bereits nach etwa zweieinhalb Kilometern in Seenot geriet. Das Fährunglück vor Zypern forderte nach Angaben der Regierung mehrere Menschenleben. Rettungskräfte und Hubschrauber brachten zahlreiche Überlebende an Land.
Katamaran kentert kurz nach der Abfahrt
Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Ablegen aus dem Hafen von Kyrenia. Aus noch ungeklärter Ursache drang Wasser in den Katamaran ein – das Schiff drehte sich schließlich komplett auf den Kopf. Türkische Medien berichten, dass sich zum Zeitpunkt des Unglücks rund 270 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord befanden.
Viele Menschen klammerten sich in ihrer Not an den Rümpfen des umgestürzten Schiffes fest und warteten auf Hilfe. Die genaue Ursache für das Eindringen von Wasser ist bislang nicht bekannt. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.
Sofortige Rettungsmaßnahmen vor Ort
Bereits kurz nach dem Kentern reagierten Schiffe in der Nähe und eilten den Verunglückten zu Hilfe. Gleichzeitig machten sich Rettungskräfte auf den Weg zur Unglücksstelle. Der Bürgermeister von Kyrenia bestätigte den Vorfall über die Plattform X und rief zur Unterstützung auf.
Im Einsatz waren unter anderem:
- Rettungsschiffe aus dem Hafen Kyrenia
- Hubschrauber zur Bergung von Überlebenden
- Küstenwache und weitere Hilfskräfte aus der Region
- Passagierschiffe, die zufällig in der Nähe waren
Dank des schnellen Eingreifens konnten zahlreiche Menschen aus dem Wasser gerettet und mit Hubschraubern sicher an Land gebracht werden. Die ersten Geretteten standen bereits kurze Zeit nach dem Unglück wieder auf festem Boden.
Mehrere Todesopfer bestätigt
Die Regierung von Nordzypern bestätigte offiziell, dass das Unglück mehrere Menschenleben gefordert hat. Genaue Zahlen zu Toten und Verletzten wurden zunächst nicht genannt. Angesichts der hohen Zahl von Personen an Bord war der Einsatz für die Rettungskräfte eine enorme Herausforderung.
Die Katamaranfähre verkehrt regulär auf der Route zwischen Kyrenia und dem türkischen Hafen Tasuchu und wird von vielen Reisenden genutzt, die zwischen der Türkei und Nordzypern pendeln. Das Unglück wirft nun Fragen zur Sicherheit der Fährverbindung auf.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Warum Wasser in den Katamaran eindrang und das Schiff so rasch kenterte, ist Gegenstand laufender Untersuchungen. Behörden aus der Türkei und Nordzypern sind in die Ermittlungen eingebunden. Experten werden das Wrack und mögliche technische Mängel sowie die Wetterbedingungen zum Zeitpunkt des Unglücks genau unter die Lupe nehmen.
Das Fährunglück vor Zypern verdeutlicht einmal mehr, wie schnell selbst kurze Überfahrten auf dem Mittelmeer zur Gefahr werden können. In den kommenden Tagen dürften weitere Details zu Opferzahlen und Unfallhergang bekannt werden. Die betroffenen Familien der Passagiere werden von den Behörden betreut und über den Stand der Rettungs- und Bergungsarbeiten informiert.
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