Gedenkgottesdienst für König Harald V. von Norwegen

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Dieses Video wurde am 30.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Norwegen steht unter dem Eindruck tiefer nationaler Trauer: König Harald V. ist tot. In der Osloer Domkirche (Oslo Domkirke) versammelten sich Würdenträger, Geistliche, Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften sowie Tausende von Bürgerinnen und Bürgern zu einem feierlichen Gedenkgottesdienst, der gleichzeitig im Fernsehen und im Radio übertragen wurde. Ein ganzes Land nimmt Abschied von einem Monarchen, der mehr als drei Jahrzehnte lang als einigende Kraft für sein Volk stand.

Ein König für alle Norweger – Abschied in der Domkirche

Die Gedenkfeier in der Osloer Domkirche war von tiefer Symbolik geprägt. Genau an jenem Ort, an dem König Harald V. und Königin Sonja vor 58 Jahren geheiratet hatten, nahm die norwegische Nation nun Abschied von ihm. „Gestern hatten Königin Sonja und König Harald Hochzeitstag”, erinnerte der Geistliche in seiner Predigt. „Heute sind wir hier zur Trauerfeier versammelt.”

Der Gottesdienst folgte der lutherischen Liturgie mit Psalmen, Bibellesungen und dem Glaubensbekenntnis. Besonders eindrücklich war die Lesung aus dem Buch des Predigers: „Es ist alles eitel – eine Zeit für alles, was unter dem Himmel geschieht. Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen. Eine Zeit zum Trauern und eine Zeit zum Tanzen.” Diese Worte rahmten den Abschied von einem Mann, dessen Leben dem Dienst an der Gemeinschaft gewidmet war.

Draußen vor der Kirche standen ebenfalls zahlreiche Menschen, denen in der Ansprache ausdrücklich gedankt wurde: „Auch das ist eine Art, dabei zu sein, zu teilen und zu ehren.”

König Harald als nationales Symbol der Einheit

In der Predigt wurde das Lebenswerk von König Harald V. eindringlich gewürdigt. Als Monarch hatte er stets betont, König aller norwegischen Bürger zu sein – unabhängig von Religion, ethnischer Herkunft, Sexualität oder kulturellem Hintergrund.

Besonders in Erinnerung bleibt eine seiner bekanntesten Reden, die er vor genau zehn Jahren hielt und in der er das norwegische Miteinander über alle gesellschaftlichen Unterschiede hinweg beschwor. In seinen Neujahrsansprachen mahnte er wiederholt zur gegenseitigen Unterstützung: „Wir fallen und wir stehen wieder auf, aber wir schaffen es selten allein. Wir brauchen einander.”

Als König sprach er auch über große gesellschaftliche Herausforderungen, die Norwegen und die Welt bewegen:

  • Kriege und Konflikte weltweit
  • Klimawandel und Extremwetterereignisse
  • Zunehmende Polarisierung und Hass im öffentlichen Diskurs
  • Armut, Einsamkeit und Krankheit
  • Gewalt in nahen Beziehungen

Durch das Ansprechen dieser Themen gab er dem Volk Gelegenheit, gemeinsam über das Wesentliche nachzudenken.

Gebet, Licht und Gemeinschaft – die Feier im Zeichen der Hoffnung

Ein zentrales Element des Gedenkgottesdienstes war das Entzünden von Kerzen durch Vertreter verschiedener Glaubens- und Lebensgemeinschaften – ein bewusstes Zeichen für das vielfältige Norwegen, für das König Harald zeitlebens eingetreten war. Licht wurde entzündet:

  • Für die königliche Familie, darunter König Haakon und Königin Mette-Marit
  • Für Kinder und Jugendliche und deren Hoffnung auf die Zukunft
  • Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Norwegen
  • Für alle Menschen im In- und Ausland
  • Für Kraft und Trost in den kommenden Tagen der Trauer

Die Predigt griff das Johannesevangelium auf: „Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.” Diese Worte wurden als Einladung an alle verstanden – Gläubige, Zweifelnde und Nichtgläubige gleichermaßen. Die Kirche wolle Raum für Glaube und Zweifel bieten, hieß es in der Ansprache ausdrücklich.

Nationaler Abschied und Ausblick für die Monarchie

Mit dem Tod von König Harald V. endet eine Ära für die norwegische Monarchie. Sein Sohn König Haakon übernimmt nun die Verantwortung für das Königshaus und das Land. Der Gedenkgottesdienst machte deutlich, wie tief der Verlust in der norwegischen Gesellschaft sitzt – und gleichzeitig, welches Erbe Harald V. hinterlässt: ein geeinteres, offeneres Norwegen.

Die Osloer Domkirche, die seit über 300 Jahren Schauplatz der größten Freuden und Trauern der Nation ist, stand an diesem Sonntag einmal mehr im Mittelpunkt des nationalen Lebens. Der Abschied von König Harald V. ist auch eine Einladung zur Besinnung: auf Gemeinschaft, Menschenwürde und den Mut, sich in schweren Zeiten gegenseitig zu tragen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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