Ukraine-Krieg: Russland setzt neue Drohnen gegen Kiew ein

Date:

Dieses Video wurde am 28.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die ukrainische Hauptstadt Kiew steht unter massivem russischen Beschuss. Am 27. August wurde in der Stadt 13-mal Luftalarm ausgelöst – so oft wie noch nie an einem einzigen Tag seit Beginn des Krieges. Hinter den Drohnenangriffen auf Kiew stecken offenbar neue, deutlich leistungsfähigere Waffensysteme, die der ukrainischen Luftabwehr erhebliche Schwierigkeiten bereiten. Mehrere Menschen wurden verletzt, die Angriffe setzten sich auch in der Nacht fort. Gleichzeitig rief die Regionalverwaltung der Stadt Rasson zur Evakuierung auf – insbesondere Familien mit Kindern und ältere Menschen sind betroffen, da russische Angriffe Strom- und Fernwärmeversorgung für längere Zeit unterbrechen könnten.

Gerani 4 und Gerani 5: Russlands neue Drohnengeneration

Im Zentrum der neuen russischen Angriffswelle stehen zwei Drohnenmodelle: die Gerani 4 und die Gerani 5. Beide sind Weiterentwicklungen der bekannten Schahed-136-Drohne, die Russland bisher unter dem Namen Gerani 2 einsetzte. Der entscheidende Unterschied: Die neuen Modelle verfügen über einen Düsenantrieb statt des bisherigen Propellerantriebs – die dafür verwendeten Triebwerke sollen aus China stammen.

  • Gerani 4: Düsenantrieb, bis zu 500 km/h schnell, Gefechtskopf von 90 Kilogramm
  • Gerani 5: Ähnelt einem Marschflugkörper, bis zu 650 km/h schnell, ebenfalls 90 Kilogramm Gefechtskopf
  • Beide Modelle überfordern derzeit die mobilen ukrainischen Feuergruppen

Die ukrainische Seite versucht, die Drohnen mit elektronischen Kampfmitteln und Abfangdrohnen zu bekämpfen – bislang mit begrenztem Erfolg. Die hohe Geschwindigkeit der neuen Systeme macht eine rechtzeitige Abfangung deutlich schwieriger als bei früheren Modellen.

Chaos in der geteilten Stadt: Wie die Angriffe Kiew lähmen

Die anhaltenden Luftalarme haben unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag in der ukrainischen Hauptstadt. Kiew ist durch den Fluss Dnipro in zwei Stadtteile geteilt, die unter anderem durch eine oberirdisch geführte U-Bahn-Linie über eine Brücke verbunden sind. Bei jedem Luftalarm muss der U-Bahn-Betrieb eingestellt werden – tausende Pendler sitzen dann fest, die Stadt ist faktisch für Stunden zweigeteilt.

Hinzu kommen massive Zugverspätungen und wirtschaftliche Einbußen. Genau das scheint das erklärte Ziel der russischen Angriffsstrategie zu sein: die Bevölkerung Kiews zu zermürben und die städtische Infrastruktur systematisch zu destabilisieren.

Putins Drohung: Rache für ukrainische Angriffe auf russisches Gebiet

Der Kurswechsel in der russischen Angriffsstrategie hat einen konkreten politischen Hintergrund. Wladimir Putin erklärte am 23. August gegenüber russischen Staatsmedien sinngemäß, die Ukraine habe durch Angriffe auf russische Raffinerien und Logistikzentren „den Geist aus der Flasche gelassen” – und kündigte Vergeltung an.

Diese Ankündigung spiegelt sich in einer deutlichen Ausweitung der russischen Ziele wider. Laut Berichten von Nachrichtenagenturen greifen russische Streitkräfte mittlerweile nicht mehr nur Energieinfrastruktur und Häfen an, sondern gezielt:

  • Einkaufszentren und Malls
  • Kurierdienste und Paketzusteller
  • Logistikzentren ukrainischer Onlinehändler
  • Wirtschaftliche Knotenpunkte im gesamten Land

Die Strategie zielt darauf ab, der ukrainischen Wirtschaft nachhaltigen Schaden zuzufügen und die Zivilbevölkerung unter Dauerdruck zu setzen.

Eskalation ohne klares Ende – eine neue Kriegsphase?

Ob die massiven Drohnenangriffe eine grundlegend neue russische Strategie darstellen oder zunächst noch als militärisches Experiment zu werten sind, bleibt unter Beobachtern umstritten. Klar ist: Die technische Weiterentwicklung der eingesetzten Drohnen, die Ausweitung der Angriffsziele auf zivile Wirtschaftsstrukturen und Putins öffentliche Vergeltungsrhetorik deuten gemeinsam auf eine neue Eskalationsphase im Ukraine-Krieg hin. Die ukrainische Luftabwehr steht vor der Herausforderung, ihre Systeme und Taktiken schnell an die veränderten Bedrohungen anzupassen – während die Bevölkerung in Kiew und anderen Städten den Dauerdruck im Alltag zu spüren bekommt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

xxx

Popular

Ähnliche Beiträge
Related

Terence Crawford schenkt Selenskyj Pitbull-Welpen

US-Boxlegende Terence Crawford besuchte Präsident Selenskyj in Kiew und überreichte ihm eine Pitbull-Hündin namens „Freier" – als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine.

Hybridkrieg statt NATO-Angriff: Was Putin wirklich plant

Ein Ex-General sieht keine Indizien für einen konventionellen Russland-Angriff auf die NATO. Stattdessen setze Putin gezielt auf Hybridkrieg mit Drohnen.

Ukraine-Krieg: Eskalation statt Frieden im Donbas

Beide Seiten erhöhen im Ukraine-Krieg den Druck statt zu verhandeln. Geheimdienstkreise rechnen 2027 mit dem Endkampf um Kramatorsk und Slowjansk.

CIA-Chef Ratcliffe in Moskau: Was steckt dahinter?

CIA-Chef John Ratcliffe reiste überraschend nach Moskau – nur vier Stunden, dann zurück nach Riga. Was hinter dem geheimen Besuch steckt und welche Szenarien diskutiert werden.