Merz zur Brandmauer: „Ich will Wähler zurückgewinnen”

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Dieses Video wurde am 01.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat CDU-Chef Friedrich Merz klargestellt, dass er keine Brandmauer gegenüber AfD-Wählerinnen und -Wählern ziehen will. „Ich möchte diese Wählerinnen und Wähler gewinnen und, wenn sie verloren gegangen sind, auch zurückgewinnen”, sagte Merz bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesland. Im Mittelpunkt stehen dabei drei zentrale Themen: Arbeitsplätze, innere Sicherheit und Bildungspolitik. Merz warnte zugleich eindringlich davor, dass eine absolute Mehrheit einer rechtspopulistischen Partei internationale Investoren dauerhaft abschrecken könnte.

Brandmauer abgelehnt: Merz kämpft um verlorene Wähler

Merz bezieht in der Debatte um den politischen Umgang mit AfD-Wählern eine klare Position. Eine Brandmauer zu den Wählerinnen und Wählern lehne er ausdrücklich ab — wohl zu unterscheiden von der Abgrenzung gegenüber der Partei selbst. Wer zur AfD abgewandert sei, solle durch überzeugende Politik zurückgeholt werden.

Mit Blick auf die Umfragen zeigte sich Merz optimistisch: Er ist fest überzeugt, dass das Wahlergebnis am Sonntagabend anders ausfallen werde als die aktuellen Erhebungen nahelegen. Gemeinsam mit dem CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze tourt er durch das Bundesland, um in den letzten Tagen vor der Wahl noch möglichst viele Wählerinnen und Wähler zu erreichen.

Wirtschaft und Investitionen als entscheidendes Argument

Ein zentrales Argument von Merz ist die wirtschaftliche Stabilität Sachsen-Anhalts. Nur wenige Meter vom Wahlkampfauftritt entfernt laufen nach seinen Angaben gerade Verhandlungen mit Investoren, die einen dreistelligen Millionenbetrag in einen regionalen Industriepark stecken wollen — aber den Wahlausgang am 6. September abwarten.

Merz und Schulze berichten, regelmäßig von internationalen Unternehmen zu hören, dass eine unklare oder instabile Regierungslage sie von Investitionen in Sachsen-Anhalt abhalten würde. „Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden”, betonte Merz. Eine mögliche absolute Mehrheit für eine rechtspopulistische Partei würde das Investitionsklima langfristig beschädigen — zum Nachteil der Menschen im Land.

Drei politische Schwerpunkte: Jobs, Sicherheit, Bildung

Im Wahlkampf setzt die CDU Sachsen-Anhalt auf drei Kernthemen:

  • Arbeitsplätze: Die Sicherung und Schaffung von Jobs wird als Thema Nummer eins für die Bevölkerung des Bundeslandes bezeichnet.
  • Innere Sicherheit: Die Polizeikräfte sollen weiter personell und bei der Ausstattung gestärkt werden. Das Ziel von 7.000 Polizistinnen und Polizisten sei nahezu erreicht — angestrebt werde aber noch mehr, besonders für den ländlichen Raum.
  • Bildungspolitik: Das von Schulze eingeführte 4+1-Modell — vier Tage Schule, ein Tag Praxis im Betrieb — soll Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine Berufsausbildung vorbereiten und komme nach eigener Aussage sehr gut an.

Eine private Bürgerwehr als Ergänzung zur Polizei, wie sie eine andere Partei fordert, lehnt Merz kategorisch ab. Er vertraue auf die staatlichen Sicherheitskräfte.

Ausblick: Knappe Tage bis zur Entscheidung

Die letzten Auftritte vor der Wahl sind für Merz bereits geplant. Ein weiterer Besuch in Sachsen-Anhalt ist für Donnerstag vorgesehen, bevor am Sonntag die Abstimmung stattfindet. Sollte die CDU mit Sven Schulze erfolgreich abschneiden, kündigte Merz an, auch künftig regelmäßig ins Bundesland zu kommen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Strategie — Wählerrückgewinnung statt Abgrenzung, wirtschaftliche Stabilität statt politisches Experiment — bei den Menschen zwischen Berlin und dem Harz verfängt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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