Dieses Video wurde am 15.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Im Ukraine-Krieg sorgt US-Präsident Donald Trump erneut für Verwirrung: Er verkündete, Russland und die Ukraine hätten sich auf eine Ukraine Waffenruhe bezüglich Angriffen auf Energieinfrastruktur geeinigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski widersprach umgehend – und aus Moskau kam zunächst überhaupt keine Reaktion. Gleichzeitig gerät die Familie Trump durch Berichte über Zahlungen eines Putin-nahen Oligarchen an Donald Trump Junior unter Druck.
Trump verkündet Waffenruhe – Selenski widerspricht
In seiner abendlichen Videobotschaft erklärte Selenski, die Ukraine sei grundsätzlich bereit, Trumps Vorschlag zuzustimmen. Allerdings nur unter einer Bedingung: Die USA müssen garantieren, dass Russland den Krieg ernsthaft beenden will. Trump hatte zuvor behauptet, beide Kriegsparteien hätten bereits vereinbart, keine Energieziele des jeweils anderen mehr anzugreifen.
Diese Darstellung wies Selenski klar zurück. Eine solche Vereinbarung sei bislang nicht getroffen worden. Aus Moskau gab es zum Zeitpunkt der Berichterstattung keinerlei Stellungnahme zu Trumps Ankündigung.
Trumps Motiv: Dieselpreise vor den Midterms
Hinter Trumps Initiative steckt nach Einschätzung von Experten ein handfestes innenpolitisches Interesse. Die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien haben die russische Dieselproduktion erheblich geschwächt. Da Russland sein Diesel selbst benötigt, bleibt weniger für den Export auf die Weltmärkte – was die Treibstoffpreise international in die Höhe treibt, auch in den USA.
Mit Blick auf die bevorstehenden Midterm-Wahlen will Trump hohe Dieselpreise an amerikanischen Tankstellen vermeiden. Das erklärt, warum er die ukrainischen Angriffe auf russische Energieinfrastruktur stoppen möchte – und entsprechende Vereinbarungen bereits als vollzogen darstellt, obwohl sie es offenbar nicht sind.
Warum Russland einer Waffenruhe kaum zustimmen dürfte
Aus Kiew heißt es, die Ukraine wäre zu einer solchen Vereinbarung bereit, wenn westliche Partner sicherstellen, dass Russland im Gegenzug seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstellt. Doch genau das erscheint unrealistisch.
Russland setzt die systematischen Luftschläge auf ukrainische Energieanlagen gezielt ein, um das Land im Winter zu schwächen. Wladimir Putin verfolgt eine Strategie der Erschöpfung. Zusätzlich besteht Moskau auf dem Rückzug der Ukraine aus den Provinzen Donezk und Luhansk als Vorbedingung für jegliche Einigung – eine Forderung, die Kiew ablehnt.
- Russland nutzt Energieangriffe als strategisches Druckmittel im Winter
- Moskau fordert den ukrainischen Abzug aus Donezk und Luhansk
- Die Ukraine verlangt westliche Sicherheitsgarantien als Gegenleistung
- Eine bestätigte Einigung zwischen beiden Seiten existiert bislang nicht
Putin-naher Oligarch soll Trump-Junior-Hochzeit finanziert haben
Parallel zur Diskussion um die Waffenruhe sorgt ein weiterer Bericht für Aufsehen. Nach Recherchen der Plattform Pro Publica soll der russische Geschäftsmann Omar Kremlew hunderttausende US-Dollar für die Hochzeitsfeier von Donald Trump Junior auf den Bahamas übernommen haben. Darunter sollen die Miete einer Privatinsel sowie das Feuerwerk fallen.
Kremlew ist 43 Jahre alt, im internationalen Boxsport tätig und verdient sein Geld im russischen Automobil-, Immobilien- und Sportwettenbereich. Er gilt als kremltreu – in Russland, so die Einschätzung von Beobachtern, ist ein milliardenschweres Geschäftsleben ohne Nähe zum Kreml und zum Inlandsgeheimdienst FSB kaum möglich. Die Ukraine hat Kremlew bereits mit Sanktionen belegt.
Ein Sprecher von Trump Junior bestritt die Zahlungen nicht und bezeichnete Kremlew als persönlichen Freund. Politisch brisant ist die Affäre vor allem wegen möglicher Abhängigkeitsverhältnisse: Wer in diesem geopolitischen Umfeld solche Summen als Geschenk annimmt, setzt sich dem Vorwurf aus, beeinflussbar zu sein – gerade angesichts des laufenden Ukraine-Krieges und der zentralen Rolle der Trump-Administration in möglichen Friedensverhandlungen.
Ob die angekündigte Waffenruhe im Ukraine-Krieg jemals Realität wird, bleibt offen. Klar ist: Trumps vorschnelle Ankündigungen erhöhen den diplomatischen Druck auf alle Seiten – ohne dass bislang eine tragfähige Grundlage existiert. Die Oligarchen-Affäre dürfte die Debatte über mögliche Interessenkonflikte in der US-Außenpolitik weiter anheizen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


