Coinbase, Alphabet, Affirm: Aktien im Check

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Dieses Video wurde am 15.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Märkte stehen unter dem Druck steigender Ölpreise und wachsender Zinssorgen – doch nicht alle Aktien leiden gleichermaßen. Eine differenzierte Aktienanalyse zeigt: Während KI- und Chip-Titel wie Nvidia zuletzt deutliche Verluste verbucht haben, eröffnen sich bei Coinbase, Alphabet, Affirm und FirstCash interessante Einstiegschancen. Auch Netflix und Apple stehen auf dem Prüfstand – mit weniger überzeugenden Aussichten.

DAX und globale Märkte: Zinssorgen dominieren

Der DAX fiel zeitweise auf 25.170 Punkte, bevor er sich leicht erholte und zuletzt rund 0,1 Prozent im Minus notierte. Ausgelöst wurde die Schwäche durch gestiegene Ölpreise und höhere Anleiherenditen – ein Phänomen, das längst nicht mehr auf die USA beschränkt ist, sondern globalen Charakter angenommen hat.

Die Notenbanken weltweit stehen vor der Frage, wie sie auf das veränderte Zinsumfeld reagieren. Für Anleger bedeutet das erhöhte Unsicherheit, besonders bei wachstumsstarken Technologiewerten. Rheinmetall gehörte zu den wenigen DAX-Titeln, die in diesem Umfeld positiv auffielen.

KI-Aktien unter Druck – Coinbase als Ausnahme

Führende KI-CEOs haben zuletzt unisono vor den Risiken einer zu schnellen Entwicklung künstlicher Intelligenz gewarnt. Dennoch kann keiner der großen Player das Tempo drosseln – zu groß ist die Angst, technologisch gegenüber China ins Hintertreffen zu geraten. Die Folge: Anleger nehmen Gewinne bei KI- und Chip-Aktien mit. Nvidia verlor zeitweise rund 3,5 Prozent.

Coinbase bildet eine positive Ausnahme. Analysten haben ihre Kursziele angehoben und Kaufempfehlungen erneuert – vor allem im Hinblick auf den Crypto Clarity Act. Zwar wird das Gesetz in seiner aktuellen Form voraussichtlich noch nicht verabschiedet, doch die Branche ist überzeugt: Die Regulierung kommt in irgendeiner Form. Das würde den Handel für große Krypto-Plattformen erheblich erleichtern und neue Kundenpotenziale erschließen. Bitcoin selbst ist mittlerweile als Anlageklasse gesellschaftlich akzeptiert – als alltagstaugliches Zahlungsmittel aber noch nicht etabliert.

Alphabet mit technischen Kaufsignalen – Apple eher vorsichtig betrachten

Aus technischer Sicht liefert Alphabet derzeit ein vielversprechendes Bild. Sowohl der MACD als auch die Stochastik signalisieren Kaufgelegenheiten, und die 200-Tage-Linie wurde jüngst geknackt. Gelingt der Ausbruch aus dem seit Ende Juni gültigen Abwärtstrend, könnte weiteres Aufwärtspotenzial entstehen. Fundamental überzeugt Alphabet als weltgrößter Online-Werbevermarkter, dazu kommen das Robotaxi-Geschäft unter der Marke Waymo und bedeutende KI-Investitionen.

Bei Apple hingegen ist Vorsicht angebracht. Das neue iPhone 18 Pro startet bei 1.449 Euro, das Pro Max bei 1.599 Euro. Erste Channel-Checks von JP Morgan deuten auf schwächere Verkaufszahlen in den Starttagen im Vergleich zum Vorgängermodell hin. In einem Umfeld steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Jobängste weltweit könnten viele Verbraucher ihr altes Gerät schlicht länger nutzen.

Affirm, FirstCash und Eli Lilly: Profiteure des Konsumdrucks

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld spielt bestimmten Geschäftsmodellen in die Hände. Drei Werte stechen dabei hervor:

  • Affirm: Der Buy-now-pay-later-Anbieter profitiert davon, dass Verbraucher größere Anschaffungen zunehmend in Raten strecken. Zuletzt überzeugte das Unternehmen mit starken Quartalszahlen. Mit Blick auf die Weihnachtssaison könnte ein Kursanstieg über die Marke von 80 Dollar ein erstes Kaufsignal liefern.
  • FirstCash: Das Pfandhaus-Unternehmen hat sich als krisenfestes Geschäftsmodell bewährt. Seit dem Tief in der Finanzkrise hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Mit rund dreimal der Marktkapitalisierung von Wettbewerber EZ Corp ist FirstCash der klare Branchenführer – und die Nachfragegeschichte ist noch nicht auserzählt.
  • Eli Lilly: Die Nachfrage nach Abnehm-Medikamenten bleibt hoch, und die Zielgruppe zeigt sich bislang wenig preissensibel. Analysten sehen nach einem jüngsten Upgrade weiterhin Kurspotenzial.

Netflix und IREN: Unterschiedliche Perspektiven

Netflix erhielt zwar eine neue Kaufempfehlung von Analysten, doch die Skepsis ist berechtigt. Umfragen zeigen: Wenn das Geld knapp wird, kürzen US-Haushalte zunächst bei Restaurantbesuchen und Lieferdiensten – doch Streaming-Abos folgen rasch. 70 Prozent der Befragten sind bereit, auf günstigere Tarife zu wechseln, und 45 Prozent hatten bereits 2026 angegeben, weniger für Streaming ausgeben zu wollen. Das Premium-Abo kostet 27 Dollar – ein Betrag, der in schwierigen Zeiten unter Druck geraten dürfte.

IREN (ehemals Iris Energy) hat ein Analysten-Upgrade erhalten. Das Unternehmen gilt als einer der interessantesten Neo-Cloud-Anbieter – und hat mit Nvidia einen strategisch bedeutsamen Investor im Rücken, der bei Bedarf weiteres Kapital bereitstellen dürfte.

Insgesamt zeigt der Markt ein differenziertes Bild: Wer in diesem Umfeld selektiv vorgeht und auf strukturelle Gewinner setzt, findet trotz makroökonomischer Unsicherheiten attraktive Einstiegschancen. Die bevorstehende Fed-Entscheidung dürfte kurzfristig für weitere Bewegung sorgen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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