Goldpreis vor Fed-Zinsentscheid: Zittern oder Rally?

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Dieses Video wurde am 15.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Goldpreis befindet sich im Vorfeld des US-Zinsentscheids in einer Warteschleife. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet über eine mögliche Zinserhöhung – und die Märkte sind angespannt. Laut Fed Watch Tool gehen aktuell rund 92,3 Prozent der Marktteilnehmer davon aus, dass die Zinsen angehoben werden. Das setzt Gold und Silber unter Druck und sorgt für eine nervöse Stimmung an den Edelmetallmärkten.

Goldpreis unter Druck – Korrekturziel bei 4.200 bis 4.300 Dollar

Vom jüngsten Hoch hat der Goldpreis spürbar nachgegeben. Als charttechnisches Korrekturziel gilt die Marke von rund 4.300 Dollar, die der Markt bereits unterschritten hat. Aktuell ist sogar ein Rückfall in den Bereich von 4.200 Dollar möglich.

Ein neues, tieferes Tief lässt sich nicht vollständig ausschließen, gilt jedoch nicht als Hauptszenario. Selbst ein weiterer Rücksetzer würde von vielen Marktbeobachtern als Kaufgelegenheit eingestuft. Die entscheidende Frage ist, wie die Fed kommuniziert – und ob sie einen neuen Zinserhöhungszyklus signalisiert.

Wichtige charttechnische Niveaus im Überblick:

  • Korrekturziel Gold: 4.300 Dollar (bereits unterschritten)
  • Nächste Unterstützung Gold: rund 4.200 Dollar
  • Kritische Unterstützung Silber: 60 Dollar
  • Minenaktien (z. B. GDX): halten sich vergleichsweise stabil

Silber mit größeren Risiken – Minen als Stabilitätsanker

Silber zeigt sich aus charttechnischer Sicht anfälliger als Gold. Die Marke von 60 Dollar gilt als wichtige Unterstützung. Fällt der Silberpreis darunter, droht ein tieferes Tief – ein Szenario, das bei Gold weniger wahrscheinlich erscheint.

Positiv fällt dagegen die Entwicklung der Goldminenaktien auf. Große Produzenten wie Newmont halten sich trotz der Preiskorrektur bei Gold und Silber robust. Viele Minentitel haben seit den Tiefstständen im Juli Kursgewinne von über 50 Prozent verzeichnet. Das deutet darauf hin, dass der Markt nicht von einem nachhaltigen Preisverfall bei den Edelmetallen ausgeht.

Neu in den GDXJ-Index aufgenommen werden zudem Benz Mining und Meridian Mining – beide Aktien profitierten zuletzt von der damit verbundenen Nachfrage durch ETF-Käufe.

Fed-Entscheidung: Überraschungspotenzial auf der Oberseite

Der Ölpreis ist derzeit der zentrale Treiber der Inflation – nicht etwa die Binnennachfrage. Geopolitische Konflikte, darunter Spannungen rund um den Iran sowie Unterbrechungen in der Ölversorgung, treiben die Energiepreise. Eine Zinserhöhung der Fed dürfte daran strukturell wenig ändern, da höhere Leitzinsen keine Pipeline öffnen oder geopolitische Konflikte lösen.

Hinzu kommt: Das US-Finanzministerium hat ein starkes Interesse daran, dass die Renditen am langen Ende nicht ausufern. Bei einem Schuldenstand von über 40 Billionen Dollar würden steigende Zinsen die Neuverschuldung massiv verteuern. Der Spielraum für einen neuen Zinserhöhungszyklus ist daher begrenzt.

Sollte die Fed die Zinsen entgegen der Markterwartungen unverändert lassen, wäre das eine erhebliche Überraschung – mit entsprechendem Aufwärtspotenzial für Gold, Silber und Aktienmärkte. Dieses Szenario gilt derzeit als unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Einzelwerte: AX Exploration und First Mining Gold im Fokus

AX Exploration hat auf dem Peron-Projekt in Québec eine neue Mineralisierung entdeckt – die sogenannte Rosé Zone, angrenzend an die bereits bekannte Champagne Zone. Der Vorteil: Die geplante Infrastruktur könnte für beide Zonen genutzt werden, was die Explorations- und späteren Abbaukosten senkt.

First Mining Gold überraschte mit einer Kursrallye von rund 400 Prozent seit einer früheren Empfehlung. Ausschlaggebend waren Fortschritte beim Springpole-Projekt in Kanada – insbesondere bei Genehmigungen und der Zusammenarbeit mit First Nations. Das Projekt, das lange als kaum genehmigungsfähig galt, nähert sich nun tatsächlich der Bauphase.

Ebenfalls interessant bleibt Meridian Mining mit dem brasilianischen Gold-Kupfer-Projekt Kaupa. Das Unternehmen arbeitet an der Projektfinanzierung und könnte das Vorhaben notfalls in Eigenregie realisieren – was es gleichzeitig zu einem potenziellen Übernahmeziel macht.

Der bevorstehende Fed-Zinsentscheid dürfte richtungsweisend für die Edelmetallmärkte in den kommenden Wochen sein. Bestätigt die Notenbank eine weitere Anhebung ohne klares Signal für eine Pause, bleibt der Gegenwind für Gold und Silber bestehen. Eine Zinspause hingegen könnte die aufgestaute Kaufbereitschaft freisetzen und eine deutliche Erholungsrally auslösen. Anleger sollten die Marken bei Gold (4.200 Dollar) und Silber (60 Dollar) im Blick behalten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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