DAX-Check: Hornbach, Infineon und Nordex im Fokus

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Dieses Video wurde am 08.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der DAX zeigt sich zum Dienstag, 8. September, erstaunlich stabil: Trotz schwacher Vorgaben aus Asien und einem kräftig gestiegenen Ölpreis hält der deutsche Leitindex die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten. Doch der Druck nimmt zu – steigende Energiepreise treiben die Kapitalmarktzinsen in die Höhe, was die Attraktivität von Aktien zunehmend belastet. Ein Überblick über die wichtigsten Einzel­werte des Tages.

Steigende Ölpreise und Renditen belasten das Marktumfeld

Der Ölpreis der Sorte Brent nähert sich der Marke von 100 Dollar je Barrel und erreicht damit den höchsten Stand seit Juni. Diese Entwicklung schürt Inflationsängste und zwingt Investoren, die Zinsperspektiven neu zu bewerten.

Die Anleiherenditen klettern deutlich: In den USA liegen die zehnjährigen Treasuries bei knapp 4,8 Prozent, in Deutschland bei 3,38 Prozent und im Vereinigten Königreich sogar bei 5,19 Prozent. Zum Vergleich: Vor nur drei bis vier Monaten lagen die britischen Renditen noch bei rund 2,85 Prozent. Höhere Zinsen machen festverzinsliche Anlagen attraktiver und erhöhen den Druck auf Aktienbewertungen.

Technisch bewegt sich der DAX weiterhin im Aufwärtstrend seit dem Frühjahr. Die 50-Tage-Linie nähert sich von unten als zusätzliche Unterstützung an, das alte Ausbruchsniveau bei rund 25.900 Punkten bleibt ebenfalls relevant. Der saisonal schwache September mahnt jedoch zur Vorsicht.

DAX-Check: Hornbach mit Ausbruchspotenzial

Der Baumarktkonzern Hornbach Holding präsentierte vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres und überzeugte auf ganzer Linie. Der Umsatz stieg von 1,69 auf 1,81 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT legte um mehr als zehn Prozent zu. Das Unternehmen verweist auf eine robuste Kundennachfrage und bestätigte die Jahresprognose.

Die Aktie reagiert vorbörslich mit kräftigen Kursgewinnen und notiert bereits bei rund 87 Euro. Charttechnisch ist die Situation spannend: Nach einer langen Seitwärtsphase seit November bzw. Dezember könnte nun ein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandszone bei 85 Euro gelingen. Ein solches Signal hätte Potenzial bis in den Bereich von 97 bis 100 Euro.

Infineon abgestuft – Kion und Nordex mit Kaufsignalen

Infineon gehört zu den größten Verlierern im DAX. Morgan Stanley hat die Aktie von „Overweight” auf „Equal-weight” herabgestuft und das Kursziel von 65 auf 61 Euro gesenkt. Als Gründe nennt das Institut begrenztes Überraschungspotenzial im Rechenzentrumsgeschäft, stärkeren Wettbewerb sowie Verzögerungen bei 800-Volt-Systemen für Elektrofahrzeuge. Wer die Aktie im Depot hält, kann investiert bleiben – die grundsätzliche Stimmung im Halbleitersektor bleibt positiv.

Besser sieht es bei Kion aus: Die Citigroup hat den Gabelstapler- und Logistikspezialisten auf „Buy” hochgestuft und ein Kursziel von 60 Euro ausgegeben. Charttechnisch wurde ein Zwischenhoch überwunden, was ein Kaufsignal generiert. Die nächste Hürde liegt im Bereich von 50 Euro.

Auch Nordex setzt die Aufwärtsbewegung fort. Nach einer Analystenempfehlung vom Vortag folgt ein weiteres Kaufvotum. Der Windanlagenbauer hat die 50-Tage-Linie zurückerobert und die wichtige Marke von 40 Euro nachhaltig überschritten – ein doppeltes Kaufsignal. Das nächste Kursziel liegt im Bereich von 46 bis 47 Euro.

Secunet profitiert vom Cyberdome – Verbio im Sog der Ölpreise

Zu den größten Gewinnern zählt Secunet Security Networks. Die Aktie stieg am Vortag um mehr als zehn Prozent und überwand die Marke von 200 Euro. Auslöser war die Meldung, dass die Bundesregierung einen sogenannten Cyberdome plant – ein nationales Sensornetz zur Erkennung und Abwehr von Hackerangriffen auf kritische Infrastruktur. Als langjähriger IT-Sicherheitspartner des Bundes ist Secunet mit Edge-Plattform, Sensorik und zentralen Cyber-Abwehrsystemen ideal positioniert. Mittelfristig erscheinen die alten Höchstkurse wieder erreichbar.

Der Biokraftstoffhersteller Verbio profitiert vom steigenden Ölpreis. Nach einer mehrmonatigen Seitwärtsphase gewinnt die Aktie wieder an Dynamik. Angesichts von Kraftstoffpreisen an deutschen Tankstellen von rund 2,40 Euro für Diesel und Super rückt die Nachfrage nach Alternativen in den Fokus. Ein Ausbruch über den Widerstand bei rund 34 Euro würde ein Kaufsignal mit Zielbereich 40 Euro generieren.

  • Hornbach: Umsatzanstieg auf 1,81 Mrd. Euro, Ausbruchspotenzial bis 97–100 Euro
  • Infineon: Morgan-Stanley-Abstufung drückt Kurs um rund 2,7 Prozent
  • Kion: Citigroup-Hochstufung mit Kursziel 60 Euro, charttechnisches Kaufsignal
  • Nordex: Rückeroberung der 50-Tage-Linie, nächstes Ziel 46–47 Euro
  • Secunet Security: Cyberdome-Pläne der Bundesregierung als starker Kurstreiber
  • Verbio: Steigende Ölpreise beflügeln den Biokraftstoff-Spezialisten

Das Marktumfeld bleibt fragil: Sollte der Ölpreis die 100-Dollar-Marke nachhaltig überschreiten – Goldman Sachs hält sogar 120 Dollar für möglich –, dürfte der Druck auf Aktien weiter zunehmen. Vorerst zeigen sich die Märkte jedoch widerstandsfähig und setzen darauf, dass die Energiepreiseskalation nur von kurzer Dauer ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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