Demy Wollering gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026

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Dieses Video wurde am 26.04.2026 von Sportschau auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Niederländerin Demy Wollering hat das Frühjahrs-Frauenklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026 gewonnen und dabei eine beeindruckende Machtdemonstration geliefert. In der zehnten Auflage des prestigeträchtigen Rennens setzte sich die Europameisterin am entscheidenden Anstieg Laredut von allen Konkurrentinnen ab und fuhr mit mehr als einer Minute Vorsprung souverän ins Ziel nach Lüttich. Für Wollering war es bereits der dritte Sieg beim belgischen Monument – und der achte Saisonsieg im Jahr 2026.

Wollering schlägt am Laredut entscheidend zu

Auf dem erstmals vollständig nach dem Männerkurs ausgetragenen Streckenabschnitt – eine ununterbrochene Folge von Anstiegen und Abfahrten durch die Ardennen – entwickelte sich das Rennen auf den letzten Kilometern schnell zur Einmannshow. Der Laredut, 1,6 Kilometer lang und ab der Hälfte für die meisten Fahrerinnen nicht mehr im Toptempo bewältigbar, war der entscheidende Moment.

Wollering sprang aus dem Sattel und ließ alle Konkurrentinnen stehen. Mehr als 30 Kilometer fuhr sie allein gegen das Feld – und behielt die Oberhand. Die Europameisterin, gekleidet im weißen Trikot mit hellblauem Bruststreifen und gelben Sternen, genoss sichtlich jeden Meter der langen Zielgeraden.

Starkes Palmarès: Wollering als Dominatorin des Frauenradsports

Der Sieg reiht sich ein in eine bemerkenswerte Serie. Wollering gewann bereits:

  • Die Tour de France Femmes 2024
  • Die Spanien-Rundfahrt 2024 und 2025
  • Insgesamt nun 61 Profisiege
  • Dreimal Lüttich-Bastogne-Lüttich (2026 ihr dritter Triumph)

Ihre Überlegenheit an diesem Renntag war so ausgeprägt, dass sie die letzten Kilometer im entspannten Triumphmodus bestritt, die Arme ausbreitete und den tosenden Applaus der belgischen Zuschauer genoss. Emotionale Tränen beim Zieleinlauf unterstrichen, was dieser Sieg selbst für eine so erfolgreiche Fahrerin bedeutet.

Deutsche Fahrerinnen ohne Chance auf Podium

Für die deutschen Starterinnen war beim diesjährigen Klassiker kein Spitzenresultat drin. Antonia Niedermeier aus Rosenheim, zweifache U23-Weltmeisterin, agierte über weite Strecken als Edelhelferin für ihr Team und fuhr letztlich als beste Deutsche auf Platz 20 ins Ziel. Sie hatte sich im Vorfeld bereits kritisch über die langen Anstiege der Ardennen-Klassiker geäußert.

Liane Lippert aus Friedrichshafen, Tour-de-France-Etappensiegerin und Giro-Etappensiegerin, musste am Laredut ebenfalls abreißen lassen. Die Kapitänin des deutschen Frauenteams Canyon-SRAM, Kasia Niewiadoma aus Polen, schloss sich zunächst der ersten Verfolgergruppe an, konnte den Vorsprung von Wollering aber nicht mehr gefährden.

Podium: Niederländerinnen dominieren auch die Verfolgung

Im Kampf um die Plätze zwei und drei lieferten sich drei namhafte Fahrerinnen einen packenden Sprint. Das Trio aus Puck Pieterse (Niederlande), Kasia Niewiadoma (Polen) und Anna van der Breggen (Niederlande) hatte genug Vorsprung auf die nächsten Verfolgerinnen, um die verbleibenden Podiumsplätze unter sich auszumachen.

Am Ende setzte sich Puck Pieterse im Sprint durch und holte wie im Vorjahr den zweiten Platz. Niewiadoma wurde Dritte, van der Breggen – zweimalige Weltmeisterin und frühere Olympiasiegerin – landete auf Rang vier. Auch das Podium spiegelte die niederländische Dominanz im internationalen Frauenradsport wider.

Mit dem dritten Triumph Wollerings bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und dem starken Abschneiden weiterer Niederländerinnen setzt der Frauenradsport 2026 eindrucksvoll seinen Bedeutungszuwachs fort. Ob Wollering in dieser Saison noch weitere Monument-Siege hinzufügen kann, dürfte eine der spannendsten Fragen des Radsportjahres bleiben.

Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler enthalten.

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