Drohnenangriff auf SBU-Zentrale in Kiew

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Dieses Video wurde am 04.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Drohnenangriff auf das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU hat am Donnerstag das Zentrum von Kiew erschüttert. Das zentrale SBU-Gebäude, das sich unmittelbar gegenüber der historischen Sophienkathedrale befindet, wurde von einer Drohne getroffen und geriet in Brand. Präsident Wolodymyr Selenski bestätigte den Angriff und kündigte Vergeltungsmaßnahmen an. Etwa zehn Menschen wurden verletzt, Todesopfer gab es nach aktuellem Stand nicht. Der komissarische SBU-Chef Alexander Poklat befand sich zum Zeitpunkt des Einschlags nicht in seinem Büro, das offenbar gezielt ins Visier genommen wurde.

Gezielte Attacke auf das Büro des SBU-Chefs

Nach der offiziellen ukrainischen Darstellung handelt es sich um einen gezielten russischen Angriff. Eingesetzt worden sei demnach eine sogenannte Gerani-4-Seeker – eine Kamikaze-Drohne mit Düsenantrieb, die von einem Piloten per Kamera gesteuert wird. Auf der finalen Zielanflugphase, wenn die Verbindung zum Piloten abbricht, soll die Drohne mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellem Sehen eigenständig ihr Ziel identifizieren und ansteuern.

Der Einschlag erfolgte präzise im Bereich des Büros von SBU-Chef Poklat – ein Umstand, der von verschiedenen Seiten als außergewöhnlich gewertet wird. Selenski zeigte sich entschlossen: Russland werde für den Angriff zur Rechenschaft gezogen. Fotos belegen, dass Poklat nach dem Anschlag persönlich beim Präsidenten vorstellig wurde.

Russische Kriegsblogger zweifeln an offizieller Version

Bemerkenswert ist die Reaktion einflussreicher russischer Militärblogger und Kriegschronik-Portale wie Dva Majora, Voennaya Khronika und Rybar. Anstatt den Treffer als russischen Erfolg zu feiern – wie sonst üblich –, äußern sie offen Zweifel an der offiziellen Darstellung. Ihre Kernfrage: Wie konnte eine so große Drohne derart präzise genau das Büro des Geheimdienstchefs treffen?

Die Blogger spekulieren stattdessen, der Angriff könnte im Zusammenhang mit einem schwelenden Machtkampf zwischen dem SBU und dem ukrainischen Militärgeheimdienst GUR stehen. Bereits zwei Tage vor dem Drohnenangriff soll es in Kiew zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Angehörigen beider Dienste gekommen sein – ein Vorfall, der Selenski nach eigenen Angaben tief beunruhigt und zu personellen Konsequenzen geführt hat.

Innerukrainischer Geheimdienststreit als Hintergrund?

Die Hypothese der russischen Blogger lautet: Interne Feinde innerhalb des ukrainischen Sicherheitsapparats könnten den Angriff auf die SBU-Zentrale verübt haben – womöglich um den Konflikt zwischen SBU und GUR weiter zu eskalieren. Diese Spekulation bleibt bislang unbelegt, wird aber im ukrainischen und internationalen Umfeld intensiv diskutiert.

Zentrale Faktoren, die derzeit Gegenstand der Debatte sind:

  • Die außergewöhnliche Präzision des Treffers direkt auf das Büro von SBU-Chef Poklat
  • Das ungewöhnliche Schweigen russischer Militärstellen, die Treffer sonst öffentlichkeitswirksam feiern
  • Die vorangegangene Schießerei zwischen SBU- und GUR-Angehörigen in Kiew
  • Personelle Konsequenzen, die Selenski nach dem Zwischenfall zwischen den Diensten ankündigte
  • Das Fehlen von Todesopfern trotz eines Volltreffers auf ein zentrales Sicherheitsgebäude

Offene Fragen und unsichere Faktenlage

Die Faktenlage bleibt zum jetzigen Zeitpunkt unübersichtlich. Die offizielle ukrainische Version benennt Russland als Urheber des Angriffs und verweist auf den Einsatz einer modernen Kamikaze-Drohne. Selenski hat Vergeltung angekündigt und damit die Linie einer klaren Täterschaft gezogen.

Gleichzeitig wirft das Zögern der russischen Propagandakanäle, die sonst jeden Treffer propagandistisch ausschlachten, Fragen auf. Ob der Angriff tatsächlich aus Moskau gesteuert wurde, ein Produkt interner ukrainischer Spannungen ist oder eine Kombination beider Faktoren vorliegt, werden erst weitere Ermittlungen zeigen können. Der Vorfall dürfte die ohnehin angespannte Lage im ukrainischen Sicherheitsapparat weiter verschärfen und die Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zwischen SBU und GUR lenken.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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