Dieses Video wurde am 15.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ein gewaltiger Felssturz in Südtirol hat am Samstagnachmittag Aufmerksamkeit auf sich gezogen: An der hinteren Schöntaufspitze lösten sich große Mengen Gestein und stürzten den Berghang hinab. Dramatische Aufnahmen zeigen, wie sich mächtige Staubwolken über das Tal ausbreiten und eine Steinlawine den Hang hinuntergeht. Die zuständigen Behörden sperrten die betroffenen Wanderwege vorsorglich. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
Felssturz an der Schöntaufspitze: Was geschah?
Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag im Bereich der hinteren Schöntaufspitze in Südtirol. Große Gesteinsmassen lösten sich vom Berghang und rutschten talwärts. Dabei entstanden weithin sichtbare Staubwolken, die sich über die umliegende Landschaft ausbreiteten.
Felsstürze dieser Dimension sind im alpinen Raum keine Seltenheit, können aber erhebliche Gefahr für Wanderer und Anwohner darstellen. Die Behörden reagierten schnell und leiteten unmittelbar nach dem Ereignis notwendige Sicherheitsmaßnahmen ein.
Ersten Informationen zufolge wurden keine Personen verletzt. Ob Sachschäden entstanden sind, war zunächst nicht bekannt.
Wanderwege vorsorglich gesperrt
Als unmittelbare Schutzmaßnahme wurden die Wanderwege im betroffenen Gebiet gesperrt. Die Sperrung erfolgte vorsorglich, um das Risiko für Wanderer durch mögliche Nachstürze und instabiles Gelände zu minimieren.
Solche Vorsichtsmaßnahmen sind nach Felsstürzen üblich und dienen dem Schutz der Bevölkerung:
- Sperrung gefährdeter Wanderwege und Pfade im Umkreis des Abgangs
- Begutachtung des betroffenen Hangs durch Geologen und Experten
- Überwachung auf mögliche weitere Steinschläge oder Nachrutschungen
- Information der Öffentlichkeit über gesperrte Bereiche
Wanderer werden dringend gebeten, die gesperrten Zonen zu respektieren und sich über aktuelle Wegeverhältnisse zu informieren, bevor sie die Region aufsuchen.
Felsstürze in den Alpen: Häufigkeit nimmt zu
Felsstürze und Steinschläge gehören zu den typischen Naturgefahren im Alpenraum. Experten beobachten seit Jahren, dass die Häufigkeit solcher Ereignisse zunimmt. Als wesentliche Ursachen gelten der Klimawandel und das Auftauen des Permafrosts, der bislang Gesteinsformationen zusammenhielt.
Steigende Temperaturen destabilisieren Felswände zunehmend, was das Risiko von Abgängen erhöht. Südtirol mit seinen zahlreichen Gipfeln und beliebten Wandergebieten ist davon besonders betroffen.
Geowissenschaftliche Dienste und Bergrettungsorganisationen führen deshalb regelmäßige Risikoanalysen durch und warnen frühzeitig vor gefährdeten Abschnitten. Moderne Frühwarnsysteme und Schutzbauten sollen Schäden minimieren.
Einordnung und Ausblick
Der Felssturz an der Schöntaufspitze verlief glimpflich – dass keine Personen zu Schaden kamen, ist angesichts der Dimension des Ereignisses ein Glücksfall. Die vorsorglich gesperrten Wanderwege dürften erst nach eingehender Begutachtung durch Fachleute wieder freigegeben werden.
Der Vorfall unterstreicht einmal mehr, wie wichtig eine konsequente Risikoüberwachung im Gebirge ist. Wanderer und Bergsteiger sollten stets aktuelle Warnmeldungen beachten und ausgewiesene Wege nicht eigenmächtig betreten, solange Sperrungen bestehen.
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