Running Clubs: Boom-Trend mit Millionen-Potenzial

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Dieses Video wurde am 14.09.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Laufen gilt als eine der günstigsten Sportarten der Welt – kein Abo, kaum Ausrüstung, kein Verein. Doch Running Clubs verändern diesen vermeintlich schlichten Sport grundlegend. Was zunächst wie eine Freizeitbewegung aussieht, entpuppt sich zunehmend als lukratives Geschäftsmodell: Unternehmen aus der gesamten Sportbranche entdecken das Format als mächtiges Marketinginstrument und Umsatztreiber. Die Zahlen dahinter sind beeindruckend – und das Wachstum hält an.

Laufen ist der am stärksten wachsende Sportbereich

Innerhalb der gesamten Sportbranche wächst derzeit kein Segment so dynamisch wie das Laufen. Zwei Faktoren treiben diese Entwicklung besonders an: Erstens entdecken wieder mehr junge Menschen die Lust am Laufen. Zweitens gewinnen sogenannte Community Events massiv an Bedeutung – und Running Clubs sind ein zentrales Format davon.

Etablierte Sportgiganten wie Adidas und Nike setzen bereits seit Jahren auf eigene Laufgruppen, nicht zuletzt, um neue Produkte in einer authentischen Umgebung vorzustellen. Das Konzept funktioniert, weil es Markenbotschaften in ein echtes Erlebnis einbettet – fernab klassischer Werbung.

Gemeinschaft schlägt Leistung: Was Running Clubs so attraktiv macht

Was Menschen in Running Clubs zieht, ist weniger der sportliche Wettkampf als das Gefühl von Zugehörigkeit. Laut einer Umfrage steht der Leistungsgedanke bei den meisten Mitgliedern klar hinten an. Im Vordergrund stehen soziale Kontakte und das gemeinsame Erlebnis.

  • 91 Prozent der Befragten gaben an, über einen Running Club neue Freunde gefunden zu haben.
  • Soziale Vernetzung und Gemeinschaft werden als wichtigster Motivationsfaktor genannt.
  • Regelmäßige Treffen schaffen eine starke emotionale Bindung – an die Gruppe und an die zugehörige Marke.

Genau diese emotionale Komponente macht Running Clubs für Unternehmen so wertvoll. Eine aktive, loyale Community lässt sich deutlich schwerer ignorieren als ein Banner oder ein Werbespot.

Startups profitieren: Das Beispiel Another Cotton Lab

Besonders anschaulich zeigt das Startup Another Cotton Lab, wie stark ein Running Club das eigene Geschäft beflügeln kann. Das Unternehmen, das vor allem für seine Laufshirts bekannt ist, startete seine Laufgruppe ursprünglich nicht als gezielte Marketingaktion – und profitiert dennoch erheblich davon.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Gründungsjahr 2023 erzielte das Startup einen Umsatz von rund einer Million Euro. Bereits ein Jahr später waren es zehn Millionen Euro – ein Wachstum um den Faktor zehn innerhalb von nur zwölf Monaten. Der Running Club hat dabei als organischer Kanal zur Markenbekanntheit und Kundenbindung beigetragen.

Der Mechanismus dahinter ist simpel, aber wirkungsvoll: Über Social Media lässt sich heute vergleichsweise einfach eine Community aufbauen. Der Running Club fungiert dann als regelmäßiger, realer Berührungspunkt – er erinnert die Mitglieder immer wieder an die Marke, ohne aufdringlich zu wirken.

Nicht jede Marke wird vom Lauf-Trend profitieren

So verlockend das Modell klingt, Experten dämpfen überzogene Erwartungen. Nicht jedes Unternehmen, das einen Running Club ins Leben ruft, wird damit wirtschaftlichen Erfolg erzielen. Besonders für neuere Marken ohne etablierte Reichweite bleibt der Weg zur profitablen Community steinig.

Entscheidend ist die Authentizität des Formats: Wird der Club als reine Werbemaßnahme wahrgenommen, verliert er schnell seine Anziehungskraft. Erfolgreiche Konzepte zeichnen sich dadurch aus, dass der Community-Gedanke tatsächlich im Mittelpunkt steht – das Produkt kommt erst danach.

Der Trend zu Running Clubs dürfte dennoch anhalten. Solange das Laufen als Sportart wächst und Menschen nach echter Gemeinschaft suchen, bietet das Format eine seltene Kombination: gesellschaftlichen Mehrwert und wirtschaftliches Potenzial in einem. Für Marken, die das glaubwürdig umsetzen, bleibt es ein starkes Instrument der Kundenbindung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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