Selenskyjs Friedensplan: Pufferzone im Donbas

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Dieses Video wurde am 25.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj arbeitet Berichten zufolge an einem neuen Friedensplan für den Ukraine-Krieg. Kernidee: Der Krieg soll entlang des aktuellen Frontverlaufs eingefroren werden, und in der ostukrainischen Provinz Donezk soll eine von einem Drittland kontrollierte Pufferzone entstehen. Das berichtet die britische Zeitung Times. Parallel bekräftigte die sogenannte Koalition der Willigen beim Treffen anlässlich des 35. Jahrestages der ukrainischen Unabhängigkeit ihre Unterstützung für Kiew – insbesondere beim Ausbau der Flugabwehr und der Energieversorgung.

Russlands Forderungen und die Lage im Donbas

Russland besteht darauf, dass die Ukraine den gesamten Donbas räumt und dessen vollständige Integration in die Russische Föderation akzeptiert – erst dann seien Waffenstillstandsgespräche möglich. Der Donbas umfasst die beiden ukrainischen Provinzen Donezk und Luhansk.

Die militärische Lage ist dabei eindeutig ungleich verteilt:

  • Luhansk steht zu rund 99,6 Prozent unter russischer Kontrolle.
  • Donezk kontrolliert Russland zu etwa 80 Prozent.
  • Verhandlungsgegenstand wären damit die verbleibenden rund 20 Prozent der Provinz Donezk.

Selenskyj lehnt eine vollständige Übergabe dieser Gebiete kategorisch ab. Eine Räumung des noch ukrainisch kontrollierten Teils komme nicht infrage.

Selenskyjs Plan: Einfrieren und Pufferzone

Statt einer territorialen Kapitulation schlägt der ukrainische Präsident ein anderes Modell vor: Der Krieg soll am augenblicklichen Frontverlauf angehalten werden. Die ukrainischen Truppen würden sich anschließend aus der Frontlinie in Donezk zurückziehen und in den rückwärtigen Raum verlegt. Die so entstehende Pufferzone soll von einem neutralen Drittland überwacht und kontrolliert werden.

Wie tief die Zone sein soll – also wie viele Kilometer Rückzug Selenskyj konkret plant – ist bislang nicht bekannt. Der Plan befindet sich offenbar noch in einem frühen Abstimmungsstadium.

Angeblich arbeitet Kiew an dem Konzept gemeinsam mit US-Sondergesandten: Steve Witkoff und Jared Kushner, beide im Auftrag von Präsident Donald Trump, sollen in die Gespräche eingebunden sein. Washington bestätigt eine Mitarbeit an diesem konkreten Plan jedoch nicht offiziell.

Amerikanische Zurückhaltung und stockende Verhandlungen

Ein geplanter Besuch von Witkoff und Kushner in Kiew wurde mehrfach verschoben – ein Zeichen dafür, dass eine tragfähige Einigung noch in weiter Ferne liegt. Die US-Seite scheint nicht bereit zu sein, für symbolische Handschläge anzureisen, ohne konkrete Ergebnisse vorweisen zu können.

Die Koalition der Willigen signalisierte unterdessen bei ihrem Treffen zum ukrainischen Unabhängigkeitstag weitere Unterstützung:

  • Ausbau und Stärkung der ukrainischen Flugabwehr
  • Soforthilfen für den Energiesektor zur Sicherung der Winterversorgung
  • Engagement mehrerer Staats- und Regierungschefs, die teils persönlich nach Kiew gereist waren

Trotz der politischen Signale bleibt das Gesamtbild diffus. Viel wird gesprochen, greifbare Ergebnisse fehlen bislang.

Moskau blockt ab – Putin nennt Vorschläge „exotisch”

Die russische Seite reagiert ablehnend auf alle Friedensinitiativen, die keine vollständige Übergabe des Donbas vorsehen. Wladimir Putin bezeichnete entsprechende Vorschläge als „exotisch” und erklärte, er wolle diese nicht weiter diskutieren. Moskaus Position bleibt unverändert: Erst wenn der Donbas vollständig geräumt und der Russischen Föderation eingegliedert ist, könne es Frieden geben.

Damit prallen die Grundpositionen beider Seiten weiterhin unversöhnlich aufeinander. Selenskyjs Pufferzonenplan mag einen neuen diplomatischen Ansatz darstellen – ob er als Verhandlungsgrundlage taugt, wird maßgeblich davon abhängen, ob die USA bereit sind, ihn aktiv zu unterstützen, und ob Russland überhaupt zu Kompromissen jenseits seiner Maximalforderungen bereit ist. Beides erscheint derzeit ungewiss.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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