Selenskyj: Frieden ja, Kapitulation nein

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Dieses Video wurde am 25.08.2026 von Handelsblatt auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit hat Präsident Wolodimir Selenskyj eine kämpferische Videoansprache gehalten. Er bekräftigte den Friedenswillen der Ukraine, machte jedoch unmissverständlich klar: Eine Kapitulation vor Russland kommt für sein Land nicht in Frage. Russland müsse durch die geeinte internationale Gemeinschaft zum Einlenken gebracht werden — eine direkte Kampfansage an Kremlchef Wladimir Putin.

Selenskyj: Ukraine hat Scheinbar Unüberwindbares geschafft

In seiner Rede erinnerte Selenskyj daran, dass die Ukraine im Verlauf des russischen Angriffskriegs bereits Aufgaben bewältigt habe, die zu Beginn unmöglich erschienen. Putin habe die Entschlossenheit der ukrainischen Bevölkerung, für ihre Souveränität zu kämpfen, fundamental unterschätzt.

Gleichzeitig lobte Selenskyj die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump ausdrücklich. Washington habe erkannt, dass Putin keinen echten Willen zeige, den Krieg zu beenden. Damit unterstrich der ukrainische Präsident die Bedeutung der transatlantischen Unterstützung für seine Land.

Koalition der Willigen berät über Flugabwehr

Parallel zu den Feierlichkeiten in der Hauptstadt Kiew kamen zahlreiche ausländische Staatsgäste zusammen. Unter ihnen befanden sich der britische Premierminister Andy Burnham sowie EU-Ratspräsident António Costa. Burnham leitete gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz eine Konferenz der Koalition der Willigen — teils als Präsenztreffen, teils virtuell.

Im Mittelpunkt der Beratungen stand die ukrainische Forderung nach zusätzlichen Flugabwehrsystemen. Die Bundesregierung unterstützt dieses Anliegen und appelliert an die Bündnispartner, ihre eigenen Bestände zu prüfen und gegebenenfalls bereitzustellen.

Friedensgespräche stocken – Frontlinie bleibt stabil

Auf den Tag genau viereinhalb Jahre nach Beginn des groß angelegten, völkerrechtswidrigen russischen Angriffs befindet sich die Ukraine weiterhin im Verteidigungskampf. Die Situation an der rund 1.200 Kilometer langen Frontlinie — vor allem im Osten des Landes — ist weitgehend festgefahren.

Die zentralen Hindernisse für eine Einigung sind klar:

  • Die Ukraine lehnt jede Abtretung von Territorium kategorisch ab.
  • Putin beharrt auf seinen Maximalforderungen und zeigt keine Kompromissbereitschaft.
  • US-geführte Friedensgespräche sind ins Stocken geraten.
  • Die westliche Unterstützung für Kiew bleibt ein zentrales Gegengewicht zum russischen Druck.

Selenskyj machte in seiner Ansprache deutlich, dass der Wille zum Frieden und der Wille zur Verteidigung für die Ukraine keinen Widerspruch darstellen. Frieden könne es nur auf Basis ukrainischer Souveränität geben — nicht als Ergebnis von Unterwerfung.

Ausblick: Druck auf internationale Gemeinschaft wächst

Der Unabhängigkeitstag sendete ein doppeltes Signal: nach innen Durchhaltewillen, nach außen den Appell an die Partner, die Unterstützung nicht zu lockern. Die Konferenz der Koalition der Willigen zeigt, dass Europa und seine Verbündeten die Initiative nicht vollständig den USA überlassen wollen.

Ob der Druck auf Moskau mittelfristig zu einem Umdenken führt, bleibt offen. Entscheidend dürfte sein, ob die Geschlossenheit des Westens anhält — und ob die diplomatischen Kanäle trotz festgefahrener Verhandlungen offenbleiben. Für die Ukraine steht dabei nicht weniger als ihre staatliche Existenz auf dem Spiel.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (Handelsblatt). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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