Taurus vs. Storm Shadow: Was die Waffen unterscheidet

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Dieses Video wurde am 24.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Großbritannien und Frankreich haben der Ukraine das Marschflugkörpersystem Storm Shadow zur Verfügung gestellt. Die Entscheidung erhöht den Druck auf Deutschland, seinerseits den Taurus Marschflugkörper zu liefern – eine Debatte, die seit Jahren anhält. Militärexperten erklären, was hinter der Logik der Waffenlieferungen steckt und wo die entscheidenden technischen Unterschiede zwischen beiden Systemen liegen.

Warum die Ukraine weitreichende Waffen braucht

Der Hintergrund der Lieferentscheidung ist der permanente russische Raketenbeschuss mit ballistischen Raketen, dem die Ukraine derzeit kaum etwas entgegensetzen kann. Das Abfangsystem Patriot ist zwar vorhanden, doch die verfügbaren Abfangraketen reichen nicht aus, um alle Angriffe abzuwehren.

Die Ukraine besitzt bereits eigene weitreichende Systeme, darunter den Marschflugkörper Flamingo. Allerdings haben sich diese Waffen bei Angriffen auf russische Produktionsanlagen als zu ungenau erwiesen: Zu viele Flugkörper werden benötigt, und die Trefferquote bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Die Storm-Shadow-Technologie soll nun helfen, bestehende ukrainische Systeme technologisch aufzuwerten – mit verbesserter Präzision und Navigation. Ziel ist es, russische Produktionskapazitäten für ballistische Raketen einzuschränken und so den Beschuss ziviler Ziele langfristig zu reduzieren.

Storm Shadow und Taurus im direkten Vergleich

In vielen Grundeigenschaften ähneln sich beide Systeme stark. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Gewicht: jeweils rund 1,4 Tonnen
  • Geschwindigkeit: knapp unter 1.000 km/h
  • Preis: circa 1 bis 1,3 Millionen Euro pro Stück
  • Gefechtskopf: rund 450 Kilogramm bei beiden Systemen

Trotz dieser Gemeinsamkeiten weist der Taurus entscheidende Vorteile auf, die ihn in militärischer Hinsicht zu einer anderen Klasse machen.

Die Stärken des Taurus: Reichweite, Präzision und intelligenter Zünder

Der Taurus verfügt über einen deutlich effizienteren Antrieb. Das ermöglicht eine Reichweite, die fast dreimal so hoch ist wie beim Storm Shadow. Zudem kann der Flugkörper tiefer und präziser fliegen, was ihn schwerer zu erfassen macht.

Beim Navigationssystem geht der Taurus ebenfalls einen Schritt weiter: Neben einem terrainbasierten Navigationssystem, das Geländekonturen abgleicht, verfügt er zusätzlich über ein bildbasiertes Navigationssystem. Diese Kombination erhöht die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass der Flugkörper sein Ziel tatsächlich erreicht und zerstört.

Das technisch wohl bemerkenswerteste Merkmal ist der programmierbare intelligente Zünder: Der Gefechtskopf durchbricht zunächst eine Bunkerdecke und zählt dabei, wie viele Etagen er passiert hat. Auf diese Weise lässt sich die Sprengladung in einem ganz bestimmten Stockwerk zur Detonation bringen – etwa um eine tief vergrabene Kommandozentrale gezielt zu zerstören, die konventionellen Waffen unzugänglich wäre.

Deutschlands Entscheidung rückt in den Fokus

Mit der Storm-Shadow-Lieferung durch Großbritannien und Frankreich wächst der politische Druck auf Berlin, den Taurus freizugeben. Die Bundesregierung hat eine Lieferung bislang abgelehnt, unter anderem mit dem Argument einer möglichen direkten Beteiligung am Konflikt.

Militärisch betrachtet würde der Taurus der Ukraine eine Fähigkeit verleihen, die Storm Shadow nicht vollständig ersetzen kann: extreme Präzision bei großer Reichweite kombiniert mit der Fähigkeit, gehärtete Untergrundanlagen zu treffen. Ob Deutschland diesen Schritt geht, bleibt eine der zentralen sicherheitspolitischen Fragen des Konflikts. Die technische Debatte ist damit entschieden – die politische noch nicht.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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