Ukraine-Unabhängigkeitstag: Selenskyj trotzt Russland

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Dieses Video wurde am 24.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Vor fünf Jahren feierte die Ukraine ihren 30. Unabhängigkeitstag noch mit Paraden auf den großen Plätzen des Landes. Am 35. Jahrestag am 24. August 2026 kämpft sie genau um diese Unabhängigkeit. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und angesichts anhaltender russischer Angriffe finden die Feierlichkeiten in kleinem Rahmen statt – und doch kommen Vertreter aus rund 40 Staaten nach Kiew, um Solidarität zu zeigen. Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte den historischen Tag für eine klare Kampfansage an Moskau und einen eindringlichen Appell an seine Verbündeten.

Russische Angriffe auch am Jahrestag der Unabhängigkeit

Der Krieg macht auch an symbolischen Daten keine Pause. In Odessa stand am Unabhängigkeitstag ein Einkaufszentrum in Flammen, die Grenzregion im Nordosten der Ukraine wurde erneut von russischer Artillerie beschossen. Die Gefahr von Angriffen und Sabotageakten war so groß, dass auf große öffentliche Feiern verzichtet werden musste.

Selenskyj zog daraus unmissverständliche Schlüsse: „Russland will keinen Frieden, sondern mobilisiert weiter”, erklärte er in seiner Rede an die Nation. Die Ukraine nehme das mit kühlem Kopf zur Kenntnis und handle entsprechend. Priorität habe die Stärkung des Militärs und die Sicherung der Verteidigungsfähigkeit.

Koalition der Willigen berät über weitere Militärhilfen

In Kiew traf sich zeitgleich die sogenannte Koalition der Willigen, um weitere Hilfsmaßnahmen für die Ukraine zu koordinieren. Bundeskanzler Friedrich Merz war per Videoschalte zugeschaltet und bekräftigte die deutsche Unterstützung: „Wir stehen fest an der Seite der Ukraine.”

Bei einer der drängendsten ukrainischen Forderungen bleibt Deutschland jedoch zurückhaltend. Die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern ist bis heute nicht erfolgt. Umso größeres Aufsehen erregt eine Ankündigung aus London.

  • Großbritannien will der Ukraine geheime Baupläne für den Storm-Shadow-Marschflugkörper überlassen.
  • Die Ukraine könnte die Waffen damit künftig eigenständig herstellen – ein potenzieller Wendepunkt in der Rüstungsunterstützung.
  • US-Sondergesandter Keith Kock reiste ebenfalls nach Kiew und würdigte den ukrainischen Freiheitswillen.
  • Außenminister Johann Wadefu besuchte als erster Minister seit seinem Amtsantritt die Stadt Charkiw in unmittelbarer Frontnähe.

Symbolische Besuche nah an der Front

Der Besuch des deutschen Außenministers in Frontnähe war mehr als eine diplomatische Geste. Wadefu betonte die historische Dimension der Situation und die moralische Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft: „Es ist nicht weniger als eine historische Situation. Wir müssen an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer stehen.”

Auch Trumps Sondergesandter Keith Kock fand deutliche Worte: „Vor 35 Jahren haben Sie sich für die Freiheit entschieden. Heute verteidigen Sie sie. Die Unabhängigkeit der Ukraine ist kein Geschenk – sie ist ein Versprechen.”

Diese Besuche hochrangiger westlicher Vertreter in Kriegszeiten sendeten ein klares Signal an Moskau: Die Unterstützung für die Ukraine ist trotz des langen Krieges ungebrochen.

Ausblick: Ukraine kämpft um mehr als nur ihr Territorium

Der 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit macht deutlich, wie stark sich das Land seit 1991 verändert hat – und welchen Preis es für seine staatliche Souveränität zahlt. Mit jedem weiteren Tag des Krieges wächst zugleich die internationale Vernetzung der Ukraine. Die Frage, ob Schlüssellieferungen wie der Taurus oder der Storm Shadow die militärische Lage entscheidend verändern können, wird die westliche Sicherheitspolitik in den kommenden Wochen weiter beschäftigen. Klar ist: Die Ukraine kämpft nicht nur um ihr Territorium, sondern um das Recht auf nationale Selbstbestimmung – und sie tut dies mit wachsender Unterstützung ihrer Partner.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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