Märkte am Morgen: Öl, Nvidia, DAX und Zinsanhebung

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Dieses Video wurde am 31.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Märkte am Morgen starten in eine neue Handelswoche unter dem Eindruck einer ereignisreichen Vorwoche: Rekordquartalszahlen von Nvidia, eine richtungsweisende Rede des Fed-Chefs Kevin Waller in Jackson Hole sowie eine erneute militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran im Nahen Osten bestimmen das Marktgeschehen. Der DAX hatte zuletzt ein neues Rekordhoch bei 26.618 Punkten erreicht, gibt zum Wochenauftakt aber leicht nach.

Zinsanhebung im Oktober wird wahrscheinlicher

Fed-Chef Kevin Waller äußerte sich in Jackson Hole deutlicher als erwartet: Die Inflation sei nach wie vor zu hoch. Das Signal wird von den Märkten mehrheitlich als Ankündigung einer Zinsanhebung um 25 Basispunkte im Oktober interpretiert. Noch vor einer Woche lag die Wahrscheinlichkeit für eine unveränderte Zinspolitik bei rund 43 Prozent – mittlerweile zeigt das FedWatch-Tool eine knappe Mehrheit für eine weitere Anhebung.

Waller gilt nicht als besonders kommunikativ; seine klare Positionierung zur Inflationslage gilt deshalb umso mehr als Signal. Für Anleger, die auf ein Ende der Zinserhöhungszyklen gehofft hatten, ist das eine Enttäuschung.

Ölpreis steigt – Repsol profitiert

Die erneute militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran treibt den Ölpreis an. Sowohl Brent als auch WTI stiegen über die Marke von 90 US-Dollar, wenngleich die Kursreaktionen moderater ausfallen als zu Beginn der Auseinandersetzung. Anleger haben das Thema teilweise eingepreist und reagieren gedämpfter als noch zu Beginn des Konflikts.

Zu den klaren Profiteuren zählt der spanische Ölkonzern Repsol, der Ende Juli über die 25-Euro-Marke ausgebrochen ist. Nach einer mehrteiligen Konsolidierungsphase von Mitte März bis in den Sommer gilt die Aktie als attraktiv bewertet – die Gewinnmaschine der Ölbranche läuft, die Bewertungen sind noch moderat.

Nvidia: Fabelzahlen stützen den KI-Trend

Die Quartalsergebnisse von Nvidia übertrafen erneut die Erwartungen. Das Unternehmen riss nach der Veröffentlichung ein kleines Kursgap nach oben auf, das sich jedoch im Handelsverlauf wieder schloss – ein bekanntes Muster nach starken Quartalszahlen. Angesichts der schieren Größe des Konzerns bedeutet ein Kursanstieg von zehn bis zwanzig Prozent die Schaffung von mehreren Hundert Milliarden Dollar an Börsenwert.

Trotz gewisser Ermüdungserscheinungen bei der Kursreaktion sendet Nvidia ein klares Signal:

  • Der KI-Investitionszyklus ist noch nicht beendet
  • Umsatz- und Gewinnwachstum rechtfertigen weiterhin hohe Erwartungen
  • Auch andere Unternehmen entlang der KI-Wertschöpfungskette dürften profitieren

Munich Re, BASF, Salzgitter und Deutz im Fokus

Munich Re liegt auf Jahressicht leicht im Minus, zeigt aber historisch betrachtet Stärke in den Monaten September bis November – ein mögliches Einstiegsfenster für Anleger, die auf saisonale Muster setzen.

BASF beobachtet die Pegelstände am Rhein aufmerksam: Nach wochenlangem Niedrigwasser steigen die Pegel seit rund zwei Wochen wieder leicht an. Das 2018er-Szenario, das BASF rund 250 Millionen Euro kostete, scheint sich vorerst nicht zu wiederholen. Dennoch könnten steigende Rohstoffpreise infolge der Nahost-Eskalation die Chemiebranche belasten – oder ihr nützen, falls die eigenen Produktpreise ebenfalls anziehen.

Salzgitter profitiert von der Erwartung steigender Stahlpreise: Die EU-Maßnahmen gegen Dumping-Importe aus China sowie ein sich zuspitzender Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada nähren die Hoffnung auf höhere Absatzpreise für die Branche.

Besonders dynamisch entwickelte sich zuletzt Deutz: Vier Handelstage in Folge mit Kursgewinnen von insgesamt mehr als 25 Prozent katapultierten die Aktie auf den höchsten Stand seit 1998. Treiber ist die geplante Übernahme von Flensburger Fahrzeugbau für rund eine Milliarde Euro, die Deutz als strategischen Player im Rüstungs- und Verteidigungssektor positionieren soll.

Mit Blick auf den September – historisch der schwächste Börsenmonat – bleibt abzuwarten, ob die klassischen Saisonmuster in diesem von geopolitischen Spannungen und Zinsunsicherheit geprägten Umfeld Bestand haben werden. Die Rahmenbedingungen bleiben komplex, die Kursniveaus insgesamt aber hoch.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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