Dieses Video wurde am 22.04.2026 von t3n Magazin auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ob jemand introvertiert oder extrovertiert ist, zeigt sich oft erst im Berufsalltag – im Meeting, beim Workshoptag oder im Einzelgespräch mit Kollegen. Ein interaktiver Selbsttest mit zehn konkreten Situationen aus dem Job hilft dabei, die eigene Persönlichkeit besser einzuschätzen. Das Ergebnis lässt sich drei Typen zuordnen: introvertiert, extrovertiert oder dem wissenschaftlich anerkannten Zwischentyp, dem sogenannten Ambivertieren.
So funktioniert der Selbsttest
Die Übung ist denkbar einfach: Die Hände werden geballt vor sich auf den Tisch oder in den Schoß gelegt. Für jede der zehn vorgelesenen Situationen, in der man sich wiedererkennt, wird ein Finger gehoben. Wer sich in einer Aussage nicht wiederfindet, lässt die Hände unverändert.
Am Ende zählt man die gehobenen Finger. Die Auswertung folgt einer klaren Skala: 6 bis 10 Finger deuten auf eine eher introvertierte Persönlichkeit hin, 0 bis 4 Finger sprechen für einen eher extrovertierten Typ. Wer genau 5 Finger hebt, liegt dazwischen – als sogenannter Ambivertierter.
Die zehn Situationen im Überblick
Die Aussagen des Tests sind bewusst auf typische Berufssituationen zugeschnitten. Sie prüfen, wie jemand auf soziale Reize reagiert, wie er Entscheidungen trifft und welche Arbeitsumgebung er bevorzugt:
- Blicke anderer während eines Redebeitrags im Meeting werden bewusst wahrgenommen.
- Einzelgespräche fühlen sich angenehmer an als Gruppendiskussionen.
- Entscheidungen werden durch sorgfältiges Abwägen von Pro und Kontra getroffen.
- Tiefes Eintauchen in ein einzelnes Projekt wird dem parallelen Arbeiten vorgezogen.
- Arbeitsergebnisse werden erst präsentiert, wenn sie vollständig fertig sind.
Weitere Situationen thematisieren den Wunsch, sich und eigene Ideen besser durchsetzen zu können, die Vorliebe für Einzelarbeit, das Bedürfnis nach Ruhe nach intensiven Workshoptagen, das Verpassen des richtigen Moments im Meeting sowie eine Abneigung gegenüber Small Talk bei gleichzeitiger Freude an inhaltlich bedeutsamen Gesprächen.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Introvertierte Menschen schöpfen ihre Energie primär aus sich selbst. Sie bevorzugen ruhige Umgebungen, tiefe Gespräche und konzentriertes Arbeiten. Soziale Situationen – vor allem in Gruppen – können sie auf Dauer erschöpfen, auch wenn sie durchaus gesellig sein können.
Extrovertierte hingegen tanken Energie im Kontakt mit anderen. Sie fühlen sich in lebhaften, kommunikativen Umgebungen wohl, suchen Abwechslung und denken oft laut und im Austausch mit anderen.
Der Typ des Ambivertierten ist wissenschaftlich anerkannt und beschreibt Menschen, die je nach Situation flexibel zwischen beiden Polen wechseln. Sie können sowohl von sozialer Interaktion als auch von Rückzug profitieren – und gelten in vielen beruflichen Kontexten als besonders anpassungsfähig.
Einordnung: Kein starres Urteil, sondern ein Orientierungspunkt
Solche Tests bieten einen ersten, niedrigschwelligen Einstieg in die Selbstreflexion. Sie ersetzen keine psychologische Diagnostik, können aber helfen, das eigene Verhalten im Berufsalltag besser zu verstehen – etwa warum Meetings anstrengend wirken oder warum man lieber allein als im Team arbeitet.
Wichtig ist: Introversion und Extraversion sind keine festen Charaktereigenschaften, sondern Tendenzen. Die meisten Menschen bewegen sich auf einem Spektrum. Das Wissen über den eigenen Typ kann dabei helfen, die passenden Arbeitsbedingungen zu schaffen, Stärken gezielter einzusetzen und Energie effizienter zu managen. Gerade im modernen Arbeitsumfeld, das zunehmend auf Selbstorganisation und Eigenverantwortung setzt, ist diese Selbstkenntnis ein wertvolles Werkzeug.
Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler enthalten.

