Dieses Video wurde am 03.05.2026 von BBC News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Im schottischen Hochland kämpft ein junges Baummarder-Weibchen um sein Überleben im zweiten Winter seines Lebens. Naturliebhaber Matt hat sich zur Aufgabe gemacht, dem scheuen Tier mit gezielten Maßnahmen durch die kalten Monate zu helfen. Sein Engagement zeigt, wie viel ein einzelner Mensch für den Artenschutz bewirken kann – direkt vor der eigenen Haustür.
Erdnüsse als Überlebenshilfe für den Baummarder
Matt versorgt das junge Weibchen regelmäßig mit Erdnüssen, um ihr die nötigen Fettreserven für die Wintermonate aufzubauen. Gerade in der kalten Jahreszeit ist ausreichend Energie entscheidend für das Überleben von Wildtieren.
Besonders bemerkenswert: Wenn das Tier auf Nahrungssuche konzentriert ist, verliert es vorübergehend seine natürliche Scheu. Diese flüchtigen Momente der Nähe sind für Matt, der seit über 40 Jahren Wildtiere in seinen Garten lockt, etwas ganz Besonderes.
Solche direkten Begegnungen verdeutlichen, wie wichtig Vertrauen und Geduld im Umgang mit Wildtieren sind – und wie viel Zeit es braucht, bis wilde Tiere einen Menschen akzeptieren.
Mehrere Baummarder im Garten – Hoffnung auf Nachwuchs
Inzwischen besuchen mehrere Baummarder Matts Garten regelmäßig. Dieses Zeichen wachsender Population weckt Hoffnungen auf Nachwuchs im kommenden Frühjahr.
Der Baummarder (Martes martes) gilt in vielen Teilen Großbritanniens als selten. Sein Bestand erholte sich in den vergangenen Jahrzehnten dank gezielter Schutzmaßnahmen langsam, bleibt aber fragil. Privatpersonen wie Matt leisten dabei einen nicht zu unterschätzenden Beitrag.
- Baummarder waren in Großbritannien fast ausgerottet
- Schottland gilt heute als wichtigstes Rückzugsgebiet der Art
- Wiederansiedlungsprojekte in England und Wales zeigen erste Erfolge
- Privateigentümer können durch Fütterung und Nisthilfen aktiv helfen
Maßgeschneiderte Schlafbox für den Winter
Neben der Fütterung hat Matt eine speziell gebaute Schlafbox eingerichtet, die dem Weibchen als sicherer Unterschlupf dient. Die Box ist mit weichem, warmem Bettmaterial ausgestattet und befindet sich oberhalb des Wohnzimmers – wodurch sie von der Wärme des Hauses profitiert.
Diese durchdachte Konstruktion bietet dem Tier nicht nur Schutz vor Kälte und Fressfeinden, sondern auch die nötige Ruhe, um Energie zu sparen. Ein warmer, sicherer Unterschlupf ist neben ausreichend Nahrung der zweite entscheidende Faktor für das Überleben kleiner Säugetiere im Winter.
Für Naturschützer gilt: Selbst einfache Maßnahmen wie das Aufhängen von Nistkästen oder das Anlegen von Wildhecken können einen erheblichen Unterschied für bedrohte Arten machen.
Ausblick: Erste Junge im Frühling möglich
Wenn das Weibchen den Winter gut übersteht, könnte es im kommenden Frühjahr erstmals Jungtiere – sogenannte Kits – zur Welt bringen. Baummarder-Weibchen bekommen in der Regel zwei bis drei Junge pro Wurf, die zunächst vollständig auf die Mutter angewiesen sind.
Matts Geschichte steht exemplarisch für eine wachsende Bewegung von Privatpersonen im Naturschutz, die mit vergleichsweise einfachen Mitteln zum Erhalt bedrohter Tierarten beitragen. Ob Fütterung, Nisthilfen oder das geduldige Beobachten über Jahre – solches Engagement kann den Unterschied zwischen dem Verschwinden und dem Wiederkehren einer Art ausmachen.
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