Dieses Video wurde am 31.08.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Nach dem Tod von König Harald V. hat Norwegen einen neuen Monarchen: Haakon VIII. ist seit dem Ableben seines Vaters automatisch König des skandinavischen Landes. Die nächsten Tage sind für die norwegische Königsfamilie und das ganze Land von zentraler Bedeutung – mit der bevorstehenden Beisetzung und dem feierlichen Amtseid des neuen Königs stehen zwei historische Ereignisse unmittelbar bevor.
Beisetzung am 9. September: Europas Königshäuser trauern gemeinsam
Der Termin für die Beisetzung von Harald V. steht fest: Am Mittwoch, dem 9. September, wird der verstorbene König in einem Staatsakt beigesetzt. Zahlreiche internationale Königshäuser haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Unter anderem werden Vertreter der dänischen und der schwedischen Königsfamilie erwartet.
Damit wird die Beisetzung zu einem bedeutenden europäischen Trauerereignis. Harald V. genoss in den skandinavischen Nachbarländern hohes Ansehen, und die Anteilnahme von Bevölkerung und Adel ist entsprechend groß.
Auch Marius Borg Høiby, der Sohn von Königin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, soll an der Beisetzung teilnehmen dürfen. Obwohl er sich derzeit unter Auflagen – darunter eine elektronische Fußfessel und Hausarrest auf Schloss Skaugum – in Untersuchungshaft befindet, gilt eine Ausnahmeregelung als sicher. Harald V. war für Marius eine wichtige Bezugsperson, und die beiden pflegten stets ein enges Verhältnis. Marius konnte sich bereits vor dem Tod des Königs von ihm verabschieden.
Amtseid statt Krönung: Haakons Weg auf den Thron
In Norwegen gibt es – anders als in vielen anderen Monarchien – keine Krönung. Stattdessen legt der neue König einen feierlichen Amtseid vor dem Parlament, dem Storting, ab. Haakon VIII. wird dabei auf die norwegische Verfassung schwören und seinen Dienst am Volk bekräftigen.
Zwar existiert eine norwegische Königskrone, doch diese wird Haakon bei der Zeremonie lediglich präsentiert – nicht aufgesetzt. Der symbolische Akt unterstreicht den nüchternen, demokratischen Charakter der norwegischen Monarchie.
- Haakon VIII. ist seit dem Tod seines Vaters automatisch König
- Der Amtseid vor dem Parlament findet am Dienstag, dem 2. September, statt
- Eine Krönung ist in Norwegen nicht vorgesehen
- Ehefrau Mette-Marit ist damit offiziell Königin von Norwegen
- Tochter Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) rückt als Thronfolgerin nach
Ein schwieriges Jahr für das Königspaar
Für Haakon und Mette-Marit ist 2026 ein außergewöhnlich belastendes Jahr. Neben dem Verlust des Vaters und Schwiegervaters steht die Familie durch die rechtlichen Probleme von Marius Borg Høiby sowie gesundheitliche Herausforderungen unter erheblichem Druck.
Dennoch zeigt sich die Familie geschlossen. Besonders Kronprinzessin Ingrid Alexandra ist in den vergangenen Tagen öffentlich in Erscheinung getreten und hat erste repräsentative Pflichten übernommen. Ihr Bruder Sverre Magnus sorgte am Wochenende für einen berührenden Moment, als er der trauernden Königinmutter Sonja beistand.
Die Bevölkerung begegnet dem neuen Königspaar mit großer Zuneigung und Unterstützung. Trotz der Trauer um Harald V. wird der neuen Regentschaft mit Zuversicht entgegengeblickt.
Stabiler Übergang dank enger Familienbande
Der Übergang zur neuen Regentschaft verläuft nach allem, was bekannt ist, geordnet und würdevoll. Harald V. galt nicht nur als Staatsoberhaupt, sondern als familiäres Zentrum – ein Opa und Verbindungsglied, das alle Familienmitglieder zusammenhielt.
Sein Erbe lebt nun in einer neuen Generation weiter: mit Haakon VIII. als König, Mette-Marit als Königin und Ingrid Alexandra als zukünftiger Thronfolgerin. Für Norwegen beginnt damit ein neues Kapitel seiner Monarchiegeschichte – getragen von Trauer, aber auch von Hoffnung und familiärem Zusammenhalt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


