Dieses Video wurde am 07.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der israelische Außenminister hat in einem exklusiven Interview klare Unterstützung für die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump signalisiert, das iranische Atomprogramm dauerhaft zu beenden. Israel setze große Hoffnung in den amerikanischen Präsidenten – und benennt dabei unmissverständliche Ziele: kein angereichertes Material im Iran, keine Urananreicherung auf iranischem Boden.
Israelische Rückendeckung für Trumps Atompolitik
Im Gespräch mit Weltchefredakteur Helge Fußt betonte der israelische Außenminister, dass Jerusalem die diplomatischen Anstrengungen Washingtons ausdrücklich unterstütze. Das übergeordnete Ziel sei dabei eindeutig: zu verhindern, dass der Iran in den Besitz nuklearer Waffen gelangt.
Trump habe diese Zielsetzung in konkrete, klar verständliche Forderungen übersetzt, so der Minister. Israel stehe hinter diesem Ansatz – unabhängig davon, ob der diplomatische Weg letztlich erfolgreich sein werde oder nicht.
Die Aussagen sind bemerkenswert, weil Israel in der Vergangenheit vor allem auf militärische Optionen gesetzt oder diese zumindest offengehalten hatte. Die nun demonstrierte Unterstützung für einen diplomatischen Lösungsweg signalisiert eine zumindest taktische Annäherung an die US-Position.
Drei konkrete Forderungen an Teheran
Der Außenminister machte deutlich, welche Schritte aus israelischer und amerikanischer Sicht unabdingbar sind, um eine nukleare Bedrohung durch den Iran glaubwürdig auszuschließen. Die Kernforderungen lauten:
- Das gesamte angereicherte Uran muss aus dem Iran ausgeführt werden.
- Jede weitere Urananreicherung auf iranischem Boden muss dauerhaft gestoppt werden.
- Diese Ziele sollen vorrangig auf diplomatischem Weg erreicht werden.
Diese Forderungen gehen deutlich über das hinaus, was im Atomabkommen von 2015 – dem sogenannten JCPOA – vereinbart worden war. Damals durften dem Iran begrenzte Anreicherungskapazitäten verbleiben. Trumps aktueller Ansatz zielt offenbar auf eine vollständige Entnuklearisierung des iranischen Programms ab.
Optimismus mit Vorbehalt: “Die Zukunft wird es zeigen”
Trotz der demonstrativen Unterstützung dämpfte der israelische Außenminister allzu hohe Erwartungen. Eine Prognose, ob die laufenden Verhandlungen erfolgreich sein werden, wollte er bewusst nicht abgeben. „Die Zukunft wird es zeigen”, sagte er – eine Formulierung, die die Unsicherheit des gesamten Prozesses widerspiegelt.
Gleichzeitig unterstrich er, dass Trump aus israelischer Sicht außergewöhnlich engagiert wirke. Bei allen bisherigen Kontakten habe man den Eindruck gewonnen, dass der US-Präsident das Ziel einer atomwaffenfreien Zone im Iran mit Nachdruck verfolge.
Dieses Signal ist für die laufenden indirekten Gespräche zwischen Washington und Teheran von Bedeutung. Berichten zufolge finden mehrere Verhandlungsrunden unter Vermittlung dritter Staaten statt – konkrete Ergebnisse stehen jedoch noch aus.
Einordnung: Diplomatischer Druck als Alternative zum Militärschlag
Der aktuelle Kurs verdeutlicht eine strategische Weichenstellung: Sowohl die USA als auch Israel bevorzugen derzeit öffentlich den Verhandlungsweg, ohne militärische Optionen formal auszuschließen. Für den Iran bedeutet das einen erheblichen Druck – wirtschaftlich durch Sanktionen, politisch durch die demonstrative Einigkeit zweier enger Verbündeter.
Ob Teheran zu substanziellen Zugeständnissen bereit ist, bleibt die entscheidende offene Frage. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Trumps Engagement tatsächlich zu einem diplomatischen Durchbruch in einer der gefährlichsten sicherheitspolitischen Fragen der Gegenwart führen kann.
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