Kristina Schröder fordert Klimaanlagen und Kernkraft

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Dieses Video wurde am 24.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die frühere Bundesfamilienministerin und CDU-Politikerin Kristina Schröder hat in einem aktuellen Interview eine grundlegende Kurskorrektur der deutschen Klimapolitik gefordert. Statt auf Verzicht und Deindustrialisierung zu setzen, plädiert sie für den flächendeckenden Ausbau von Klimaanlagen zur Hitzevorsorge sowie für eine Rückkehr zur Kernkraft als CO₂-arme Energiequelle. Beide Maßnahmen, so Schröder, seien nicht nur effizient, sondern längst überfällig – und würden von weiten Teilen der industrialisierten Welt bereits konsequent verfolgt.

Klimaanlagen: Vom Luxus zur Notwendigkeit

Schröder kritisiert scharf, dass Deutschland beim Thema Hitzevorsorge auf halbherzige Maßnahmen setzt. Kälteinseln – etwa gekühlte Vorräume von Banken oder öffentlichen Gebäuden – seien für vulnerable Bevölkerungsgruppen keine ernsthafte Lösung. „Was hilft denn das der 80-jährigen in ihrer heißen Zweizimmerwohnung, wenn sie sich mal zehn Minuten im Vorraum der Sparkasse abkühlen kann?”, fragt sie pointiert.

Besonders skandalös findet sie den Zustand in deutschen Krankenhäusern: Selbst auf Intensivstationen fehlten vielerorts flächendeckende Klimaanlagen – ein Zustand, den sie als „glatten Wahnsinn” bezeichnet.

Als Ursache benennt Schröder ein jahrzehntelanges kulturelles Vorurteil: Klimaanlagen hätten in Deutschland lange unter Frivolitätsverdacht gestanden. In Hamburg etwa müssen Eigenheimbesitzer erst nachweisen, dass Alternativen wie Fassadenbegrünung nicht ausreichen, bevor sie eine Klimaanlage installieren dürfen. Diese Regelung sei absurd, zumal Klimaanlagen und Solaranlagen ein „kongeniales Duo” bildeten.

Solarstrom und Klimaanlagen: Eine Win-Win-Situation

Das häufig vorgebrachte Argument, Klimaanlagen verbrauchten zu viel Strom, lässt Schröder nicht gelten. Im Gegenteil: Klimaanlagen benötigten genau dann besonders viel Strom, wenn die Sonne intensiv scheine – also genau dann, wenn Solaranlagen ein Überangebot produzieren.

  • Deutschland zahlt derzeit dafür, dass Nachbarländer überschüssigen Solarstrom abnehmen.
  • Klimaanlagen könnten diesen Überschuss sinnvoll nutzen, statt ihn zu verschenken.
  • Die Kombination aus Solar- und Klimatechnik sei in jeder Hinsicht wirtschaftlich vorteilhaft.
  • Andere Industrieländer setzen längst auf diese Synergie.

Die Verbindung von erneuerbaren Energien und moderner Klimatisierung bezeichnet Schröder daher als logischen nächsten Schritt – nicht als Widerspruch zur Klimapolitik, sondern als Teil einer pragmatischen Klimaanpassungsstrategie.

Kernenergie als Schlüssel zur Energiesicherheit

Beim Thema Energiewende geht Schröder mit der bisherigen deutschen Politik hart ins Gericht – auch mit dem Anteil ihrer eigenen Partei daran. Der Ausstieg aus der Kernenergie sei ein „fataler Fehler” gewesen, zu dem sie selbst als damaliges Kabinettsmitglied beigetragen habe. Diese Selbstkritik formuliert sie explizit.

Das aktuelle grüne Dogma, den Klimawandel vorrangig über Verzicht zu bekämpfen, führe in die Deindustrialisierung und letztlich in Energiearmut – ein Weg, der angesichts der engen Verknüpfung von Energieverbrauch und Wohlstand nicht tragfähig sei. Stattdessen brauche Deutschland eine gesicherte, CO₂-arme Stromversorgung, die nur eine Kombination aus erneuerbaren Energien und Kernkraft leisten könne.

Schröder verweist darauf, dass die meisten Industrieländer weltweit nicht zufällig auf Kernenergie setzten. Auch Deutschland könne diesen Fehler noch korrigieren: „Jeden Tag, den wir ihn früher korrigieren, ist besser.”

Klimaanpassung und Klimaschutz schließen sich nicht aus

Ein zentrales Argument Schröders richtet sich gegen die verbreitete Annahme, wer sich an den Klimawandel anpasse, betreibe damit keinen echten Klimaschutz mehr. Diese Sichtweise nennt sie „absurd”. Kurzfristige Klimaanpassung und langfristige Bekämpfung des Klimawandels seien keine Gegensätze, sondern ergänzende Strategien.

Auch innerhalb der Union sieht Schröder Nachholbedarf: Die CDU habe sich zu lange von einem „grünen Zeitgeist” leiten lassen, der Verzicht und Deindustrialisierung in den Mittelpunkt stelle. Technologieoffenheit – insbesondere gegenüber der Kernkraft – müsse wieder zum Markenkern konservativer Klimapolitik werden. Ob die Union dabei auch eine Grundgesetzänderung zugunsten eines Rechts auf Klimaanlagen unterstützen wird, bleibt vorerst offen. Die Debatte darüber dürfte in den kommenden Monaten an Fahrt gewinnen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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