CDU-Politiker Radtke: Streit um Migrationspolitik

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Dieses Video wurde am 24.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Auftritt des CDU-Europaparlamentariers Dennis Radtke in der Talkshow von Markus Lanz hat eine parteiinterne Debatte über die CDU Migrationspolitik entfacht. Radtke, Vorsitzender des Arbeitnehmerflügels CDA, erklärte dort sinngemäß, dass selbst die vollständige Abschiebung aller illegal eingereisten Migranten das Stadtbild in Städten wie seinem Heimatort Wattenscheid nicht grundlegend verändern würde. Die Aussage löste scharfe Kritik aus – weit über Parteigrenzen hinaus.

Was Radtke bei Markus Lanz sagte

Im Kern argumentierte Radtke, dass viele Veränderungen in deutschen Innenstädten – das Verschwinden traditioneller Metzgereien, das Fehlen von Kinos, der Wandel des Stadtbilds – auf mehrere Ursachen zurückzuführen seien und nicht allein auf Migration. Das Wattenscheid seiner Eltern werde nie wieder so aussehen wie in den 1970er- oder 1980er-Jahren, sagte er – mit oder ohne Migrationswende.

Lanz reagierte sichtlich entsetzt und wertete die Aussage als politische Kapitulation. Radtke widersprach dieser Einordnung, konnte die Diskussion jedoch nicht zu seinen Gunsten wenden. Der Auftritt wurde vielfach als Symbol einer Resignation innerhalb der Union interpretiert.

Reaktionen: Von der eigenen Partei bis zur Opposition

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) stellte sich in einem Statement auf der Plattform X hinter Radtke. Sie schrieb, er beschreibe Realitäten mit diversen Ursachen, ohne politischen Handlungsbedarf zu bestreiten. Kritiker innerhalb und außerhalb der CDU sahen darin eine Bestätigung des Problems: Die Partei erkenne zwar gesellschaftliche Veränderungen, weigere sich aber, den eigenen Anteil daran anzuerkennen.

  • Radtke ist Vorsitzender der CDA, des einflussreichen Arbeitnehmerflügels der CDU
  • Er sitzt als Abgeordneter im Europäischen Parlament
  • Karin Prien ist als Familienministerin unter anderem für die Finanzierung zivilgesellschaftlicher Organisationen zuständig
  • Radtke veröffentlichte nach dem Shitstorm ein Erklärvideo aus Wattenscheid
  • In dem Video schob er den Wandel der Innenstädte auf veränderte Konsumgewohnheiten und mangelnde Berufsausbildung

    Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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