Dieses Video wurde am 03.05.2026 von BBC News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Settle-Carlisle-Bahn zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Eisenbahnstrecken der Welt. Im vergangenen Jahr wurde sie auf Platz zwei der schönsten Bahnstrecken weltweit gewählt. Sie führt durch das Rückgrat Nordenglands – entlang der Pennines, durch einsame Täler und an spektakulären Viadukten vorbei. Wer aus dem geschäftigen Leeds in den Zug steigt und an einer der abgelegenen Stationen aussteigt, findet sich in einer fast menschenleeren Weite wieder, in der der Blick ins Unendliche zu schweifen scheint.
Traumhafte Landschaft entlang der Pennines
Die Strecke verbindet die nordenglischen Städte Settle und Carlisle und durchquert dabei einige der wildesten und abgelegensten Landschaften Großbritanniens. Besonders das Mallerstang Valley, eines der entlegensten Gebiete Englands, zieht Reisende aus aller Welt an.
Mit Dent Station befährt der Zug Englands höchstgelegenen Bahnhof. Die umliegenden Dales beeindrucken selbst Reisende aus geographisch großen Ländern durch ihre Weitläufigkeit und Stille. Auf einigen Fahrten stehen ehrenamtliche Reiseführer zur Verfügung, die Hintergründe zur Strecke und zur Landschaft erläutern.
Ein besonderes Erlebnis bieten zudem Dampflokomotiven, die auf der Strecke regelmäßig zum Einsatz kommen. Ihre rauchenden Silhouetten vor der kargen Hochlandkulisse versetzen Beobachter optisch in eine längst vergangene Epoche.
Das Ribblehead-Viadukt: Symbol einer Ingenieursleistung
Das bekannteste Bauwerk der Linie ist das Ribblehead-Viadukt. Fertiggestellt im Jahr 1874, erhebt es sich über 100 Fuß – rund 30 Meter – hoch in die abgelegene Pennine-Landschaft und steht als eindrucksvolles Zeugnis schwerer manueller Arbeit im viktorianischen Zeitalter.
Genau dieses Viadukt war in den 1980er-Jahren ein zentraler Streitpunkt, als die britische Regierung erwog, die gesamte Strecke zu schließen. Die enormen Kosten einer notwendigen Sanierung des Bauwerks wurden als Hauptargument für eine Stilllegung angeführt.
- Das Viadukt wurde 1874 fertiggestellt
- Es ist über 100 Fuß (ca. 30 Meter) hoch
- Ohne seine Instandsetzung wäre die Strecke in den 1980ern geschlossen worden
- Es gilt als das markanteste Bauwerk der gesamten Route
Rettung durch Protest – und einen Hund
In den 1980er-Jahren drohte der Settle-Carlisle-Bahn das endgültige Aus. Tausende Menschen protestierten gegen die Schließungspläne – darunter auch ein Border Collie namens Ruswarp, der die Petition mit seiner Pfote „unterzeichnete”. Heute erinnert eine Statue des Hundes an diesen ungewöhnlichen Widerstand.
Die Kampagne war erfolgreich: Die Strecke blieb erhalten und wurde zum geschützten Teil des britischen Eisenbahnerbes. Für viele Beschäftigte und Reisende ist die Linie bis heute weit mehr als nur ein Verkehrsmittel – sie ist Teil ihrer persönlichen Geschichte. Familien verbringen Urlaube in den anliegenden Dales, Paare lernten sich an Bord kennen, und ganze Generationen von Lokführern prägten die Strecke.
150 Jahre Betrieb und günstige Jubiläumstickets
Zum 150-jährigen Jubiläum des Streckenbetriebs wurden Sondertickets zum symbolischen Preis von 150 Pence – umgerechnet 1,50 Pfund – angeboten. Die Initiative soll noch mehr Menschen dazu einladen, die Panoramafahrt durch Nordengland zu erleben.
Mehrere Stationen entlang der Strecke liegen in sehr abgelegenen Lagen und sind weit von den Ortschaften entfernt, die sie bedienen. So liegt etwa das Dorf Dent ganze 4,5 Meilen vom gleichnamigen Bahnhof entfernt. Wer die Gegend erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen.
Die Settle-Carlisle-Bahn vereint Natur, Geschichte und gelebte Eisenbahnkultur auf einzigartige Weise. Angesichts des wachsenden Interesses an nachhaltigen Reiseformen und authentischen Naturerlebnissen dürfte die Strecke auch in Zukunft Reisende aus aller Welt anziehen.
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