Marco Rubio trifft Papst Leo XIV im Vatikan

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Dieses Video wurde am 07.05.2026 von DW auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

US-Außenminister Marco Rubio hat im Vatikan Papst Leo XIV. getroffen – den ersten amerikanischen Papst der Geschichte. Das US-Außenministerium bezeichnete das Gespräch als „freundlich und konstruktiv”. Der Besuch kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Zwischen dem Weißen Haus und dem neuen Kirchenoberhaupt haben sich in den vergangenen Wochen erhebliche Spannungen aufgebaut, die auch innenpolitisch in den USA für Unruhe sorgen.

Konflikt zwischen Trump und Papst Leo XIV.

Auslöser der diplomatischen Verstimmung ist die Antikriegsrhetorik von Papst Leo XIV., die US-Präsident Donald Trump mehrfach offen kritisiert hat. Trump behauptete zuletzt, der Papst sei damit einverstanden, dass der Iran eine Atomwaffe besitzt – eine Aussage, die das Kirchenoberhaupt entschieden zurückwies.

Leo XIV. stellte klar, dass die Katholische Kirche seit Jahren unmissverständlich gegen alle Atomwaffen Stellung bezieht und ihre Mission darin besteht, Frieden zu verkünden. Die päpstliche Reaktion verdeutlichte, wie tief der Graben zwischen dem Vatikan und der Trump-Administration geworden ist.

Besonders brisant: Trumps Angriffe auf den Papst haben Spannungen mit amerikanischen Katholiken ausgelöst, einer politisch bedeutsamen Wählergruppe in den USA.

Rubios Rolle als diplomatischer Vermittler

Rubio, selbst überzeugter Katholik, betonte, sein Besuch sei bereits vor den jüngsten Vorfällen geplant gewesen. Dennoch räumte er ein, dass es im Vatikan viel zu besprechen gebe. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Lage im Nahen Osten, insbesondere der Iran-Konflikt.

Rubio wird in der Trump-Administration regelmäßig eingesetzt, um nach besonders scharfer Rhetorik des Präsidenten diplomatisches Terrain zu glätten. Sein Besuch im Vatikan folgt diesem Muster – er soll Brücken bauen, ohne Trumps Kurs grundsätzlich infrage zu stellen.

Treffen mit Giorgia Meloni – weitere Spannungen im Bündnis

Im Rahmen seiner Italien-Reise traf Rubio auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Obwohl Meloni als langjährige Trump-Verbündete gilt, hat sie zuletzt für Verstimmung in Washington gesorgt:

  • Sie verweigerte die Nutzung italienischer Militärbasen für den US-Iranfeldzug.
  • Sie bezeichnete den Krieg öffentlich als illegal.
  • Sie verteidigte Papst Leo XIV. gegen Trumps Angriffe.

Trump reagierte scharf: In italienischen Medien warf er Meloni mangelnden Mut vor und drohte, US-Truppen aus Italien abzuziehen. Rubios Aufgabe war es auch hier, die Wogen zu glätten und das transatlantische Bündnis zu stabilisieren.

Eigene Ambitionen hinter dem diplomatischen Auftritt?

Einige Beobachter sehen in Rubios Reise nicht nur eine diplomatische Mission im Auftrag des Präsidenten, sondern auch ein strategisches Kalkül für die eigene politische Zukunft. Als katholischer Republikaner könnte er durch den hochkarätigen Vatikan-Besuch sein Profil schärfen – sowohl bei religiösen Wählern als auch im Hinblick auf eine mögliche künftige Führungsrolle innerhalb der Republikanischen Partei.

Der Drahtseilakt, den Rubio meistern muss, ist offensichtlich: Er soll Trumps außenpolitischen Kurs vertreten, ohne wichtige Verbündete wie Italien oder den Vatikan dauerhaft zu verprellen. Ob das gelingt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – zumal der Iran-Konflikt und die Rolle der Kirche als moralische Instanz weiterhin für diplomatischen Zündstoff sorgen dürften.

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