Dieses Video wurde am 08.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Im August 2025 erschütterte ein Mega-Tsunami die Fjordlandschaft von Tracy Arm in Alaska. Die Flutwelle erreichte eine Höhe von unglaublichen 481 Metern – das ist etwa anderthalbmal so hoch wie der Eiffelturm, der lediglich 330 Meter misst. Forscherteams aus Kanada und Großbritannien haben das Ereignis inzwischen detailliert rekonstruiert und warnen vor den Folgen des Klimawandels für solche Extremereignisse.
3D-Modell macht die Zerstörungskraft sichtbar
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of Calgary haben das Naturereignis mithilfe eines hochauflösenden 3D-Modells rekonstruiert. Die Simulation zeigt eindrücklich, wie sich die gigantische Flutwelle mit enormer Geschwindigkeit durch den Fjord bewegt und alles unter sich begräbt.
Anhand der Modellierung lässt sich die Ausbreitung der Welle präzise nachvollziehen – von ihrem Entstehungspunkt bis zur vollständigen Entfaltung ihrer Zerstörungskraft. Solche Rekonstruktionen sind für die Wissenschaft essenziell, um künftige Risiken besser einschätzen und Warnsysteme verbessern zu können.
Erdrutsch als Auslöser – Klimawandel im Verdacht
Ausgelöst wurde der Tsunami durch einen massiven Erdrutsch, der sich in den Fjord stürzte und die verheerende Welle erzeugte. Forschende des University College London bringen diesen Erdrutsch direkt mit den Auswirkungen des Klimawandels in Verbindung.
Die Theorie: Steigende Temperaturen destabilisieren Permafrost und Gletschereis in der Region. Dadurch werden Hänge instabiler und das Risiko für Erdrutsche steigt erheblich. Tracy Arm liegt in einer glazialen Landschaft, die besonders sensibel auf die globale Erwärmung reagiert.
- Wellenhöhe: 481 Meter – rund 1,5-mal so hoch wie der Eiffelturm
- Auslöser: massiver Erdrutsch in den Fjord
- Ursache laut Forschung: durch Klimawandel destabilisierte Hänge
- Betroffene Fläche: eine Insel in neun Kilometern Entfernung wurde nahezu kahlrasiert
- Zeitpunkt: gegen 5:30 Uhr morgens
Kreuzfahrtregion mit Glück: Kaum Menschen vor Ort
Tracy Arm ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrttouristen. Zahlreiche Schiffe passieren den Fjord regelmäßig, um die beeindruckenden Gletscher und die arktische Wildnis zu erleben. Zum Zeitpunkt des Tsunamis befanden sich jedoch kaum Menschen in unmittelbarer Nähe – ein außerordentlicher Glücksfall.
Das Ereignis trat gegen 5:30 Uhr am frühen Morgen ein, als die Besucherfrequenz naturgemäß sehr gering war. Wäre die Welle wenige Stunden später aufgetreten, hätte die Katastrophe deutlich mehr Menschenleben bedrohen können.
Einordnung: Warnsignal für arktische Regionen
Der Mega-Tsunami von Tracy Arm reiht sich in eine Reihe extremer Naturereignisse ein, die Forschende zunehmend mit dem Klimawandel verknüpfen. Schmelzende Gletscher, tauender Permafrost und instabile Berghänge machen arktische und subarktische Regionen wie Alaska anfälliger für solche Katastrophen.
Die Rekonstruktionen und Modelle, die jetzt vorliegen, sollen helfen, Risikogebiete besser zu kartieren und Frühwarnsysteme gezielt auszubauen. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels könnte die Häufigkeit solcher Extremereignisse weiter zunehmen – mit potenziell weitaus gravierenderen Folgen für Mensch und Natur.
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