DAX-Check: CTS Eventim, Deutz und Siemens Energy

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Dieses Video wurde am 25.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der DAX zeigt sich am Dienstag nach einem leicht negativen Vortag wieder erholt: Mit einem Plus von rund 0,4 Prozent startet der deutsche Leitindex über der Marke von 26.200 Punkten in den Handel – knapp unterhalb des kürzlich erreichten Rekordhochs. Im Fokus steht der Irankonflikt, während nachlassende Ölpreise die Inflationsängste dämpfen und für Rückenwind an den Märkten sorgen. Schwache Tech-Aktien an der Wall Street – darunter Nvidia und Micron – konnten die positive Stimmung nur begrenzt trüben.

DAX-Chartbild: Aufwärtstrend bleibt intakt

Aus charttechnischer Sicht gilt der DAX als solide aufgestellt, solange er oberhalb von 25.900 Punkten notiert. Die 50-Tage-Linie und die 200-Tage-Linie nähern sich einander wieder an – ein Zeichen, dass die leichte Konsolidierung der vergangenen Wochen gesund verläuft. Anfang August hatte die Diskrepanz zwischen beiden Linien zeitweise fast 1.000 Punkte betragen.

Der übergeordnete Aufwärtstrend ist intakt. Neue Rekordstände bis zum Jahresende gelten als realistisch, sofern Ölpreise und Inflationserwartungen weiter nachgeben. Auf der Verliererseite stehen erneut die Automobilwerte: BMW und Mercedes gehören zu den schwächsten Werten im Index.

CTS Eventim: Neue Kaufempfehlung befeuert Erholungsversuch

Der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim profitiert von einer Neuaufnahme durch das Bankhaus Metzler. Die Analysten sehen die Aktie nach einer unterdurchschnittlichen Entwicklung gegenüber dem MDAX als wieder attraktiv bewertet. Ihre Argumente:

  • Erwartetes mittleres einstelliges Umsatzwachstum pro Jahr bis 2028
  • Steigende Profitabilität in den kommenden Jahren
  • Kassenbestand von mehr als einer Milliarde Euro schafft Spielraum für höhere Ausschüttungen
  • Kursziel: 90 Euro – rund 50 Prozent über dem aktuellen Kurs von etwa 61 Euro

Charttechnisch hat sich die Aktie nach dem Rückgang von November bis Mai im Bereich zwischen 50 und 62 Euro stabilisiert. Ein Ausbruch Richtung der Märzhochs bei 70 Euro gilt als erstes Kursziel, sofern der aktuelle Erholungsversuch Bestand hat.

Deutz und Infineon: Kurszielanhebungen treffen auf schwache Chips

Motorenhersteller Deutz führt den MDAX mit einem Plus von rund 4 Prozent an. Gleich zwei Häuser haben ihre Kursziele deutlich angehoben: Oddo BHF von 12,50 auf 16,40 Euro, Kepler von 12 auf 16 Euro. Beide bestätigen die Einstufung „Outperform”. Grundlage sind starke Halbjahreszahlen:

  • Auftragseingang: +29 Prozent
  • Umsatz: +11 Prozent
  • Bereinigte EBIT-Marge: von 5,5 auf 7,1 Prozent gestiegen

Der Konzern diversifiziert weg vom klassischen Verbrennungsmotor und tätigt Übernahmen in Wachstumsbereichen wie Energie und Verteidigung. Die 11-Euro-Marke dürfte bald überwunden werden, ein Anstieg Richtung 52-Wochenhoch gilt als realistisch.

Infineon dagegen zeigt ein schwächeres Chartbild. Nach einer Fast-Verdreifachung im April und Mai verlor die Aktie seit Mitte Juni deutlich und notiert aktuell bei rund 55 Euro. Heute erholt sie sich um rund 2 Prozent im Sog allgemeiner Techstärke. Anleger sollten abwarten, ob der Unterstützungsbereich bei 54 Euro hält, bevor sie einen Einstieg erwägen.

Qiagen und Siemens Energy: CEO-Wechsel und Verkaufsspekulationen

Beim Diagnostikkonzern Qiagen sorgt ein Führungswechsel für Aufmerksamkeit: Jonathan Pratt, zuletzt Chef der Filtration Group, übernimmt bereits zum 1. September die Unternehmensleitung von Thierry Bernard. Gleichzeitig bestätigte Qiagen seine Prognose für das dritte Quartal und das Gesamtjahr und kündigte an, die strategische Überprüfung fortzusetzen. Das Übernahme-Thema bleibt ein latenter Kurstreiber, reicht aber für eine klare Kaufempfehlung aktuell nicht aus.

Bei Siemens Energy verdichten sich Berichte über einen möglichen Teilverkauf. Laut Bloomberg prüft der Konzern gemeinsam mit Goldman Sachs den Verkauf des Geschäftsbereichs „Transformation of Industry” – Dampfturbinen und Wasserstoff – mit einem Umsatz von rund 5,7 Milliarden Euro. Die Bewertung soll bei über 10 Milliarden Euro liegen. Als Interessenten gelten Finanzinvestoren wie CVC, EQT oder Bain. Der Aufsichtsrat berät heute über das Thema. Die Aktie legt im frühen Handel rund 1,7 Prozent zu und notiert bei etwa 151 Euro. Das 52-Wochenhoch bei rund 190 Euro bleibt das mittelfristige Kursziel.

Der Blick auf die kommenden Termine zeigt: Spannender wird es ab Mittwochabend, wenn Nvidia nachbörslich Quartalszahlen vorlegt. Von Donnerstag bis Samstag findet zudem das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole statt – die Rede von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag dürfte richtungsweisende Hinweise zur weiteren Zinspolitik liefern und die Märkte weltweit bewegen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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