Dieses Video wurde am 25.08.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Sommerwetter in Deutschland präsentiert sich Mitte der Woche von zwei Seiten: Eine Warmfront aus dem Westen bringt dem Süden und der Mitte des Landes Regen und Gewitter, während der Norden und Osten sich noch einmal über echte Sommertage freuen dürfen. Ab dem Wochenende dreht das Wetter allerdings auf unbeständig – mit Schauern und Gewittern deutschlandweit.
Warmfront aus Frankreich sorgt für Regen im Süden
Eine Tiefdruckzone westlich von Deutschland, die sich über Frankreich und dem Atlantik aufgebaut hat, schickt eine Warmfront in den deutschen Südwesten. Besonders der Breisgau ist davon betroffen: Dort beginnt der Tag nass, und der Regen breitet sich im Tagesverlauf weiter in die Mitte des Landes aus.
Zwischen dem Rheingau und dem Bayerischen Wald ist mit Schauern und vereinzelten Gewittern zu rechnen. In Bayern reißt die Wolkendecke allerdings gelegentlich auf, sodass auch dort die Sonne zeitweise zum Vorschein kommt. Ein flächendeckendes Unwetterereignis ist nicht zu erwarten.
Sommerwetter im Norden und Osten Deutschlands
Ganz anders sieht die Lage im Norden und Nordosten aus. Eine Hochdruckzone, die sich von Schweden bis zum Schwarzen Meer erstreckt, sorgt dort für freundliches und nur gering bewölktes Wetter. Vom Emsland bis nach Sachsen und weiter bis an die Ostseeküste zeigt sich der Dienstag von seiner schönsten Seite.
Die Höchstwerte fallen dabei regional unterschiedlich aus:
- Kiel: 20 °C
- Frankfurt am Main und Köln: je 22 °C
- München: 23 °C
- Hamburg: 24 °C
- Berlin: sommerliche 25 °C
- Südlicher Oberrhein: bis zu 27 °C
Die schönsten Bedingungen genießt am Dienstag die Ostseeküste, wo sich Sonne und angenehme Temperaturen kombinieren.
Mittwoch und Donnerstag: Wärme wandert nach Norden
Am Mittwoch erwartet Deutschland ein ähnliches Wetterbild wie am Dienstag. Die warme Luftmasse verschiebt sich dabei graduell weiter nach Norden, sodass auch dort die Temperaturen leicht ansteigen können. Der Süden und die Mitte bleiben wechselhaft.
Der Donnerstag verspricht dann deutschlandweit den sonnigsten Tag der Woche: Viel Sonnenschein und im Südwesten sogar Hitzewetter sind zu erwarten. Die warme Strömung zwischen Tief und Hoch hält sich in diesen Tagen noch stabil und sorgt für den sommerlichen Charakter.
Wochenende bringt Schauer und Gewitter
Ab Freitag kippt die Wetterlage. Die Vorzeichen stehen dann auf unbeständig: Zahlreiche Schauer und Gewitter ziehen über das Land, ein Trend, der sich über das gesamte Wochenende fortsetzt. Das Tiefdrucksystem gewinnt gegenüber dem Hochdruckgürtel die Oberhand, was die sommerliche Phase vorerst beendet.
Wer also die letzten warmen Sommertage dieser Woche noch genießen möchte, sollte Dienstag bis Donnerstag nutzen – insbesondere im Norden und an der Küste bieten sich ideale Bedingungen. Das Wochenende hingegen empfiehlt sich eher für wettergeschützte Aktivitäten. Ob nach dem Durchzug der Tiefs erneut eine Stabilisierung des Hochdrucks folgt, bleibt nach aktuellem Stand der Modelle noch abzuwarten.
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