Dieses Video wurde am 02.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne stehen im Mittelpunkt des aktuellen Börsengeschehens. Dell, Palo Alto Networks und Broadcom sorgen an der Wall Street für Aufmerksamkeit, während der DAX unter dem Druck steigender Anleiherenditen und geopolitischer Unsicherheiten leidet. Parallel dazu liefern Nachrichten rund um Alphabet und Moderna weitere Impulse für Anleger.
Dell mit Rekordquartal dank KI-Server-Boom
Dell Technologies hat mit seinen Quartalszahlen für das zweite Fiskalquartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Der Gewinn je Aktie lag bei 7,04 US-Dollar – gegenüber einer Analystenerwartung von lediglich 4,87 US-Dollar. Auch beim Umsatz überzeugte der Konzern: 47 Milliarden US-Dollar standen 44,8 Milliarden erwarteten Einnahmen gegenüber.
Besonders der KI-Server-Bereich glänzte mit einem neuen Rekordwert beim Umsatz. Die Prognose für das dritte Quartal setzt ebenfalls ein starkes Ausrufezeichen: Dell erwartet einen Umsatz von 49 Milliarden US-Dollar, während Analysten lediglich 41,9 Milliarden prognostiziert hatten.
- Gewinn je Aktie Q2: 7,04 USD (Erwartung: 4,87 USD)
- Umsatz Q2: 47 Mrd. USD (Erwartung: 44,8 Mrd. USD)
- Umsatzprognose Q3: 49 Mrd. USD (Erwartung: 41,9 Mrd. USD)
- Kursziel (Aktionär): 579 USD, Stopp: 370 USD
Die Aktie notierte vorbörslich rund 9 Prozent im Plus und steuerte auf Kurse um 463 US-Dollar zu. Dell gilt als laufende Empfehlung mit weiterhin deutlichem Aufwärtspotenzial.
Palo Alto Networks: Starke Prognose, verhaltene Marktreaktion
Auch der Cybersecurity-Konzern Palo Alto Networks übertraf die Analystenerwartungen für das vierte Quartal. Der Gewinn je Aktie lag bei einem Cent über der Prognose, der Umsatz stieg um beachtliche 34 Prozent. Besonders hervorzuheben ist die erstmals veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2027, die sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie die Erwartungen der Analysten deutlich toppt.
Dennoch verlief die Marktreaktion holprig: Nach einem kurzen Anstieg von rund 3 Prozent unmittelbar nach den Zahlen gab die Aktie wieder nach. Vorbörslich wurde ein Minus von rund 1,6 Prozent bei Kursen um 356 US-Dollar erwartet. Der Rückgang erklärt sich auch damit, dass der Sektor bereits durch den Kursanstieg des Konkurrenten Crowdstrike – plus 20 Prozent in der Vorwoche – vorgezogen profitiert hatte.
Palo Alto bleibt dennoch der Favorit im Cybersecurity-Sektor. Das Kursziel liegt bei 486 US-Dollar, der Stoppkurs bei 318 US-Dollar.
Broadcom vor wegweisenden Quartalszahlen
Der Halbleiterkonzern Broadcom veröffentlicht seine Quartalszahlen nach US-Börsenschluss. Analysten erwarten einen Umsatz zwischen 29,2 und 29,4 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 3,21 bis 3,24 US-Dollar. Im Fokus stehen dabei vor allem zwei Bereiche:
- Die Integration von VMware, seit 2023 Teil von Broadcom und Pionier im Bereich Virtualisierung
- Das Wachstum bei KI-Netzwerktechnologien und der Ausblick für 2027 und 2028
Charttechnisch befindet sich die Aktie an einer wichtigen Unterstützungsmarke: der 200-Tage-Linie. Eine Enttäuschung bei den Zahlen könnte ein Verkaufssignal generieren. Das Kursziel liegt bei 509 US-Dollar, der Stoppkurs bei 323 US-Dollar.
Alphabet und Moderna mit zusätzlichen Marktimpulsen
Rund um Alphabet kursieren Gerüchte über den baldigen Launch von Gemini 3.8 Flash, der neuesten Version des hauseigenen KI-Modells. Interne Tests sollen deutliche Fortschritte bei der Programmierleistung zeigen. Zudem bekräftigte Greg Abel, der Nachfolger von Warren Buffett bei Berkshire Hathaway, sein Vertrauen in Alphabet als führenden KI-Player. Die Aktie sucht derzeit Halt an der 200-Tage-Linie; das Kursziel beträgt 497 US-Dollar.
Bei Moderna sorgte die Ausgabe einer Wandelanleihe in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar für einen Kurssprung von über 9 Prozent. Der Liquiditätspuffer ist damit bis über 2030 gesichert. Kommende Konferenzen – darunter das ESMO-Kongress vom 23. bis 27. Oktober in Madrid – könnten neue Daten zur Krebsforschung liefern und für weitere Kursbewegungen sorgen.
Die Märkte stehen insgesamt unter dem Einfluss steigender Anleiherenditen, schwacher Konjunkturdaten und geopolitischer Spannungen. Ob Tech-Werte wie Dell und Broadcom als Stabilitätsanker wirken können, wird sich in den kommenden Handelswochen zeigen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


