Sunday, 20. September 2026
StartInnenpolitikBoris Pistorius
Boris Pistorius

F-35 Tarnkappen-Jet: Deutschland erhält erste Maschine

Deutschland hat offiziell seinen ersten F-35 Tarnkappen-Jet erhalten. Verteidigungsminister Pistorius nahm die Maschine in Fort Worth entgegen – ein Signal an NATO und Weißes Haus.

Redaktion · 20. September 2026, 08:45 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Deutschland hat einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung seiner Luftwaffe vollzogen: Verteidigungsminister Boris Pistorius nahm in Fort Worth, Texas – dem Hauptsitz von Rüstungskonzern Lockheed Martin – die erste deutsche F-35 Tarnkappen-Jet-Maschine offiziell entgegen. Das modernste Kampfflugzeug der Welt trägt nun erstmals das deutsche Hoheitsabzeichen. Insgesamt sollen 35 Maschinen in den kommenden Jahren an die Bundeswehr ausgeliefert werden. Der Moment gilt als militärisches und politisches Signal zugleich.

Übergabe in Fort Worth: Ein historischer Moment für die Bundeswehr

Illuminiert in den Farben Schwarz-Rot-Gold stand die erste deutsche F-35 bei der feierlichen Übergabezeremonie in Texas. Verteidigungsminister Pistorius konnte seinen Stolz kaum verbergen. „Dieser Moment ist mehr als die Übergabe eines topmodernen Kampfjets”, erklärte er. „Dieser Moment ist lebender Beweis für die transatlantische Partnerschaft und die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA.”

Länder wie die Niederlande, Norwegen, Polen und Großbritannien setzen den F-35 bereits seit Jahren ein. Deutschland zieht nun nach und reiht sich in die Gruppe der NATO-Partner ein, die auf die fortschrittlichste Kampfflugzeugplattform der westlichen Welt setzen.

Was den F-35 einzigartig macht: Vernetzung und Elektronik

Die Stärken des F-35 liegen nicht allein in seinen Tarnkappeneigenschaften. Vor allem die hochentwickelte Elektronik und die vernetzte Kampfführung heben das Flugzeug von anderen Mustern ab. Piloten erhalten ein umfassendes, integriertes Lagebild – alle relevanten taktischen Informationen werden auf einer einzigen Karte zusammengeführt, anstatt auf mehrere Displays verteilt zu sein.

Das verbesserte Situationsbewusstsein erlaubt es Piloten, schneller und präziser zu reagieren. Der Jet operiert zudem vernetzt mit anderen Maschinen, was ihn zu einem zentralen Knotenpunkt moderner Luftkampfverbände macht. Diese Fähigkeiten gelten als entscheidender Vorteil gegenüber älteren Kampfflugzeuggenerationen.

  • Integriertes taktisches Lagebild auf einer Karte
  • Vernetzte Operationsführung mit anderen Luftfahrzeugen
  • Fortschrittliche Tarnkappentechnologie
  • Fähigkeit zur nuklearen Teilhabe mit US-amerikanischen Atombomben
  • Modernste Avioniksysteme der westlichen Rüstungsindustrie

Stationierung in Büchel und nukleare Teilhabe

Vorerst werden deutsche Piloten ihre Ausbildung auf dem F-35 in den USA absolvieren müssen, bevor die ersten Maschinen vom deutschen Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz aus starten dürfen. Büchel ist bereits heute der einzige Standort in Deutschland, an dem US-amerikanische Atombomben im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO gelagert werden. Im Ernstfall sollen F-35-Piloten von dort mit diesen Waffen starten können.

Der schrittweise Übergang bedeutet gleichzeitig das Ende einer Ära: Die Tornado-Kampfflugzeuge, die seit Jahrzehnten das Rückgrat der deutschen Luftwaffe bilden, werden sukzessive außer Dienst gestellt. Ende 2030 ist endgültig Schluss – nach dann 49 Jahren Dienst am deutschen Himmel.

Politisches Signal: Deutschland erreicht NATO-Ziel früher als geplant

Die Beschaffung des F-35 ist auch ein klares politisches Statement. Deutschland reagiert auf den langjährigen Druck der NATO und der USA, die Verteidigungsausgaben auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Das ursprünglich für 2035 gesteckte Ziel soll nun bereits 2026 erreicht werden – eine deutliche Beschleunigung, die Pistorius ausdrücklich als Signal an das Weiße Haus verstanden wissen will.

Mit der F-35 positioniert sich Deutschland als verlässlicher und moderner Verteidigungspartner innerhalb des Bündnisses. Ob das hochentwickelte Kampfflugzeug angesichts der rasanten technologischen Entwicklung ähnlich lange im Dienst bleiben wird wie der Tornado, bleibt eine offene Frage – und eine Herausforderung für die Verteidigungsplanung der kommenden Jahrzehnte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Innenpolitik

Alle Beiträge →