Dieses Video wurde am 10.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Ein ungewollter Zwischenfall sorgte vor dem Abflug von US-Präsident Donald Trump für Aufregung: An der Air Force One – dem Präsidentenflieger – löste sich eine Notrutsche aus, noch bevor das Flugzeug die Startbahn erreichte. Trump musste rund 20 Minuten in seinem Begleithelikopter ausharren, während das Sicherheitspersonal und die Crew den Vorfall überprüften. Nach Abschluss der Inspektion konnte der Flug planmäßig nach Dallas fortgesetzt werden.
Notrutsche löst sich unbeabsichtigt aus
Kurz vor dem geplanten Abflug wurde an dem Präsidentenjet eine Notrutsche aktiviert – ein sogenannter unbeabsichtigter Rutschenausfall, wie er in der Luftfahrt gelegentlich vorkommt. Solche Vorfälle erfordern eine sofortige Überprüfung des gesamten Systems, bevor das Flugzeug wieder für den Betrieb freigegeben werden darf.
Sicherheitsprotokolle schreiben in derartigen Fällen eine vollständige Inspektion vor. Das bedeutet, dass die Rutsche eingepackt, das betroffene System geprüft und das Flugzeug für flugtauglich befunden werden muss, bevor Passagiere an Bord gehen dürfen.
Trump wartet im Helikopter – betont Sicherheit des Fliegers
Während der Überprüfung blieb Donald Trump an Bord seines Begleithelikopters und wartete dort etwa 20 Minuten. Trotz der ungewöhnlichen Situation zeigte sich der Präsident unbesorgt. Er betonte ausdrücklich, dass der Flieger sicher sei.
Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um eine Boeing, die ursprünglich aus Katar stammt und Trump als temporärer Präsidentenflieger dient. Die Maschine war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil die Annahme eines solch luxuriösen Flugzeugs als Staatsgeschenk politisch diskutiert worden war.
Hintergrund: Die Boeing aus Katar als Ersatzflieger
Die derzeit genutzte Maschine ist kein reguläres Modell der US-Luftwaffe, sondern eine großzügig ausgestattete Luxus-Boeing, die dem amerikanischen Präsidenten von Katar überlassen wurde. Sie fungiert als Übergangslösung, bis die neuen, speziell für die US-Präsidentschaft konfigurierten Maschinen fertiggestellt sind.
Kritiker hatten die Annahme des Flugzeugs als problematisch eingestuft. Die Regierung hingegen verteidigt die Nutzung als praktikable und sichere Lösung für die Reisebedürfnisse des Präsidenten.
- Die Notrutsche löste sich unbeabsichtigt vor dem Abflug aus
- Trump wartete rund 20 Minuten im Helikopter
- Das Flugzeug wurde vollständig überprüft
- Der Flug nach Dallas startete nach der Freigabe planmäßig
- Bei der Maschine handelt es sich um eine Boeing aus katarischem Besitz
Flug nach Dallas startet planmäßig
Nach Abschluss aller Sicherheitschecks erhielt die Maschine die Freigabe zum Start. Der Flug nach Dallas konnte ohne weitere Verzögerungen durchgeführt werden. Der Zwischenfall hatte zwar für einen kurzen Schreckmoment gesorgt, aber keine ernsthaften Auswirkungen auf den Reiseplan des Präsidenten.
Vorfälle dieser Art – das unbeabsichtigte Auslösen von Notrutschen – sind in der zivilen und militärischen Luftfahrt bekannt, gelten aber als selten. Sie erinnern daran, dass selbst bei hochgesicherten Staatsflugzeugen technische Unregelmäßigkeiten auftreten können. Die schnelle und professionelle Reaktion des zuständigen Personals verhinderte in diesem Fall jede ernsthafte Verzögerung oder Gefährdung.
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