Bundestagsdebatte: Klöckner droht AfD mit Rauswurf

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Dieses Video wurde am 09.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In einer turbulenten Bundestagsdebatte hat Bundestagspräsidentin Nina Klöckner der AfD-Fraktion mit dem Rauswurf aus dem Plenarsaal gedroht. Nachdem Abgeordnete der AfD den Bundeskanzler wiederholt und lautstark bei seiner Rede unterbrochen hatten, verlor Klöckner die Geduld: „Wenn das jetzt hier noch mal passiert, schmeiße ich Sie hier raus.” Der Vorfall markierte den Höhepunkt einer aufgeheizten Sitzung, in der der Kanzler die AfD scharf für ihre außenpolitischen Positionen und ihre Migrationspolitik attackierte.

Klöckner mahnt zu parlamentarischem Respekt

Bundestagspräsidentin Klöckner hatte bereits zuvor mehrfach eingegriffen, um die Ordnung im Plenarsaal wiederherzustellen. Sie verwies darauf, dass Zwischenrufe zum parlamentarischen Geschäft gehörten – nicht jedoch das permanente Unterbrechen eines Redners. „Man muss auch aushalten, dass es andere Meinungen gibt. Das, was man für sich beansprucht, sollte man auch anderen gegenüber bereit sein anzubieten”, betonte Klöckner unter dem Applaus der übrigen Fraktionen.

Erst kurz zuvor hatte sie die AfD-Abgeordneten aufgefordert, dem Bundeskanzler zuzuhören – mit dem Hinweis, dass die AfD eigene Redezeiten habe und dort alle Einwände einbringen könne. Die anhaltenden Störaktionen veranlassten Klöckner schließlich zur ungewöhnlich deutlichen Drohung, die im Saal für Aufsehen sorgte.

Kanzler rechnet mit Weidel und der AfD ab

Vor Klöckners Eingreifen hatte der Bundeskanzler in einer ausführlichen Rede die Positionen der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel frontal angegriffen. Er warf der Partei vor, trotz eines „bemerkenswerten” Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt ihr eigentliches Ziel – die absolute Mehrheit der Mandate – verfehlt zu haben. „56 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt haben Sie nicht gewählt”, so der Kanzler.

Besonders scharf fiel seine Kritik an der Ukraine-Politik der AfD aus. Der Kanzler bekräftigte die Unterstützung der Bundesregierung für die Ukraine und warf der AfD vor, eine „groteske Umkehr von Täter und Opfer” zu betreiben. Er verwies auf einen russisch geplanten Anschlag am Leipziger Flughafen vom 4. August sowie auf russische Cyberangriffe und Desinformationskampagnen gegen Deutschland:

  • Geplanter Anschlag auf den Leipziger Flughafen am 4. August
  • Massive Angriffe auf die digitale Infrastruktur Deutschlands
  • Russische Desinformationskampagnen zur Destabilisierung der deutschen Gesellschaft
  • Cybersicherheitsbedrohungen gegen Behörden und Institutionen

Die AfD, so der Kanzler, schweige zu all diesen Bedrohungen und stehe „offensichtlich unverändert an der Seite Russlands”.

Remigration und Wirtschaft im Fokus der Debatte

Ein weiterer Schwerpunkt der Rede war die Migrationspolitik. Der Kanzler bezeichnete den Begriff „Remigration” als „Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe”. Er warnte vor den wirtschaftlichen Folgen einer solchen Politik: Jeder sechste Beschäftigte im deutschen Handwerk besitze einen ausländischen Pass. Würden diese Menschen das Land verlassen müssen, sei weder der Pflegesektor noch das Gastgewerbe noch das Gesundheitssystem funktionsfähig zu halten.

Gleichzeitig präsentierte der Kanzler wirtschaftliche Erfolgsmeldungen: Für das Jahr 2026 werde ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent erwartet – früher als ursprünglich geplant. Er kündigte weitere Reformen an, darunter die zweite Stufe der Krankenversicherungsreform im Herbst sowie eine umfassende Reform der Alterssicherungssysteme mit dem Ziel des Vermögensaufbaus für junge Generationen.

Zur Energieversorgung räumte der Kanzler Fehler der Vergangenheit ein – insbesondere beim Timing des Kernkraftausstiegs – und versicherte, die Bundesregierung arbeite intensiv an einer sicheren Gasversorgung für den Winter, ohne durch öffentliche Kaufaktionen die Marktpreise in die Höhe zu treiben.

Ausblick: Wohlstandsversprechen für junge Generationen

Am Ende seiner Rede richtete der Kanzler den Blick auf das übergeordnete Ziel seiner Politik: das Wohlstandsversprechen für die junge Generation zu erneuern. Drei Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg hätten in Frieden, Freiheit und wachsendem Wohlstand gelebt – dieses Versprechen müsse auch für künftige Generationen eingelöst werden.

Die Debatte verdeutlicht, wie tief der politische Graben zwischen der Bundesregierung und der AfD-Opposition in zentralen Fragen – Außenpolitik, Migration, Wirtschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt – derzeit verläuft. Klöckners ungewöhnlich deutliche Ordnungsdrohung dürfte die Diskussion über den parlamentarischen Umgangston in den kommenden Tagen weiter befeuern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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