Dieses Video wurde am 08.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der DAX-Konzern Commerzbank hat einen massiven Stellenabbau angekündigt: Weltweit sollen rund 3.000 Vollzeitstellen wegfallen. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Transformation des Frankfurter Geldhauses und fällt in eine Phase erhöhten Drucks durch die drohende Übernahme durch die italienische UniCredit. Gleichzeitig schraubt die Bank ihre Gewinnziele deutlich nach oben: Bis zum Jahr 2028 soll der Nettogewinn auf 4,6 Milliarden Euro steigen – ein erheblicher Sprung gegenüber den für 2025 angestrebten 2,6 Milliarden Euro.
Stellenabbau als Teil der Transformation
Die Commerzbank begründet den konzernweiten Personalabbau mit der fortgesetzten Transformation des Unternehmens. Effizienzsteigerungen, Digitalisierung und eine schlankere Aufbauorganisation sollen die Bank langfristig wettbewerbsfähiger machen.
Die betroffenen rund 3.000 Stellen sollen schrittweise abgebaut werden. Dabei handelt es sich um Vollzeitäquivalente – konkret bedeutet das, dass sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte betroffen sein können. Wie und in welchen Bereichen genau die Stellen gestrichen werden, war zunächst nicht im Detail bekannt.
Für die Beschäftigten und ihre Vertretungen ist der Einschnitt erheblich. Die Commerzbank gehört mit mehreren zehntausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern im deutschen Bankensektor.
Gewinnziel bis 2028 deutlich angehoben
Parallel zum Personalabbau kommuniziert die Commerzbank ambitionierte Finanzziele. Der Nettogewinn soll sich bis 2028 auf 4,6 Milliarden Euro nahezu verdoppeln. Zum Vergleich:
- 2025 wird ein Nettogewinn von rund 2,6 Milliarden Euro angepeilt.
- Das neue Ziel für 2028 liegt damit um rund 77 Prozent höher.
- Der Stellenabbau soll maßgeblich zur Kostensenkung und damit zur Gewinnsteigerung beitragen.
- Die Bank setzt zudem auf eine verstärkte Digitalisierung ihrer Prozesse.
Mit diesen Zahlen will die Commerzbank auch Investoren signalisieren, dass sie als eigenständiges Institut eine überzeugende Zukunftsperspektive besitzt.
UniCredit-Übernahme als treibender Faktor
Im Hintergrund des Umbaus steht die drohende Übernahme durch UniCredit. Die italienische Großbank hat sich in den vergangenen Monaten einen bedeutenden Anteil an der Commerzbank gesichert und Übernahmeambitionen signalisiert. Die Commerzbank-Führung reagiert darauf mit einer offensiven Eigenständigkeitsstrategie.
Durch das Vorlegen einer klaren Zukunftsstrategie mit belastbaren Gewinnzielen und einem strukturellen Umbau will das Management sowohl Aktionäre als auch die Politik davon überzeugen, dass eine eigenständige Commerzbank den Aktionären mehr Wert bieten kann als eine Eingliederung in den UniCredit-Konzern.
Das Thema ist auch politisch sensibel: Die Bundesregierung hält indirekt noch Anteile an der Bank und hat sich bisher nicht eindeutig zu einer möglichen Übernahme positioniert.
Einordnung: Umbau unter Druck
Der angekündigte Stellenabbau bei der Commerzbank steht exemplarisch für den Wandel, dem viele europäische Großbanken derzeit unterliegen. Digitalisierung, steigende Effizienzanforderungen und der Wettbewerb durch Fintechs zwingen traditionelle Institute zum Umdenken.
Ob die Commerzbank ihre Ziele bis 2028 tatsächlich erreicht und dabei ihre Eigenständigkeit bewahren kann, hängt nicht zuletzt vom Ausgang der Auseinandersetzung mit UniCredit ab. Die kommenden Monate dürften entscheidend sein – für die Bank, ihre Beschäftigten und den deutschen Bankenmarkt insgesamt.
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