Corona-Aufarbeitung: Fauci-Vertrauter bekennt sich schuldig

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Dieses Video wurde am 23.08.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Schuldbekenntnis erschüttert die Corona-Aufarbeitung in den USA: David Morens, langjähriger leitender Mitarbeiter von Top-Immunologen Anthony Fauci beim Nationalen Institut für Allergie und Infektionskrankheiten (NIAID), hat sich vor US-Bundesbehörden einer Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten schuldig bekannt. Er soll dienstliche Kommunikation über riskante Coronavirusforschung gezielt vor der amerikanischen Öffentlichkeit verborgen haben – und das wirft weitreichende Fragen auf, auch für Deutschland.

Das Schuldbekenntnis: Was Morens gestanden hat

Laut Geständnis kommunizierte Morens über sein privates Gmail-Konto, um offizielle Kanäle zu umgehen – eine nach US-Recht illegale Praxis für Regierungsbeamte. Seine Korrespondenz lief unter anderem mit Vertretern der NGO Ecohealth Alliance, die im Zentrum der Debatte um den möglichen Laborursprung des Coronavirus steht.

Nachdem das NIH der Ecohealth Alliance die Fördergelder entzogen hatte – im Zuge von Vorwürfen über gefährliche Forschung am Wuhan Institute of Virology – arbeiteten Morens und Mitverschwörer daran, die Finanzierung wiederherzustellen und der Laborursprungsthese entgegenzuwirken. Morens nahm dabei auch Zuwendungen an, darunter Wein. In einer E-Mail dankte Ecohealth-Chef Peter Daszak ihm für seinen „Rat, seine Unterstützung und seine Machenschaften hinter den Kulissen”.

FBI-Direktor Kash Patel fasste den Sachverhalt zusammen: Morens und Mitverschwörer hätten sich darauf geeinigt, ihre Kommunikation absichtlich vor der Öffentlichkeit zu verbergen, indem sie über private statt über offizielle Regierungskonten korrespondierten.

Gain-of-Function-Forschung und der Wuhan-Komplex

Im Kern der Affäre steht die sogenannte Gain-of-Function-Forschung – die gezielte Veränderung von Viren, um deren Gefährlichkeit zu erhöhen. Diese Forschung ist in den USA und vielen westlichen Ländern verboten oder stark eingeschränkt. Über die Ecohealth Alliance flossen jedoch US-Fördermittel an das Wuhan Institute of Virology, wo an Fledermaus-Coronaviren geforscht wurde.

Das Netzwerk, das nun aufgedeckt wird, lässt sich wie folgt beschreiben:

  • Das NIAID unter Fauci förderte die Ecohealth Alliance finanziell.
  • Die Ecohealth Alliance leitete Gelder an das Wuhan Institute of Virology weiter.
  • Dort wurde Gain-of-Function-Forschung an Coronaviren betrieben.
  • Nach Förderstopp versuchten Beteiligte, die Finanzierung heimlich wiederherzustellen.
  • Interne Kommunikation wurde gezielt auf privaten Kanälen geführt, um Transparenzpflichten zu umgehen.

Morens war nach eigenem Bekenntnis Teil dieser Strukturen und hat damit aktiv zur Vertuschung beigetragen.

Die Verbindung zu Deutschland: Drosten und der Brief von 2021

Besondere Brisanz entfaltet das Schuldbekenntnis im deutschen Kontext. Peter Daszak, als Mitverschwörer identifiziert und Chef der Ecohealth Alliance, ist Mitunterzeichner eines wissenschaftlichen Appells aus dem Jahr 2021, unter dem auch Christian Drosten unterschrieben hat. In diesem Dokument warnten die Unterzeichner vor „Verschwörungstheorien” rund um einen Laborursprung des Virus und positionierten sich klar gegen die Laborhypothese.

Nun, da Daszak als zentraler Akteur einer nachgewiesenen Verschwörung gilt, rückt die Frage in den Vordergrund, ob Drosten in gutem Glauben unterzeichnete – oder ob er die politische Agenda hinter dem Schreiben kannte. Drosten selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu den neuen Entwicklungen geäußert.

Parallel dazu enthielten die in Deutschland veröffentlichten RKI-Files zahlreiche Schwärzungen, die teils gerichtlich erstritten werden mussten. Eine vollständige Offenlegung der Kommunikation zwischen RKI, Bundesgesundheitsministerium und Kanzleramt aus der Pandemiezeit ist bislang nicht erfolgt.

Corona-Aufarbeitung in Deutschland: Enquetekommission statt Untersuchungsausschuss

Während in den USA das FBI und Senatsausschüsse mit weitreichenden Ermittlungsbefugnissen aktiv sind, beschränkt sich die institutionelle Aufarbeitung in Deutschland derzeit auf eine Enquetekommission. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss, der Zugang zu internen Regierungsdokumenten erzwingen könnte, wurde bislang nicht eingesetzt.

Kritiker sehen darin ein strukturelles Problem: Wenn dieselben Parteien, die während der Pandemie regierten, weiterhin die politische Agenda bestimmen, fehlt der Anreiz zur rückhaltlosen Aufklärung. Die Frage, ob und wann Deutschland ähnlich konsequent vorgehen wird wie die US-Behörden, bleibt vorerst offen.

Die amerikanischen Ermittlungen dürften in den kommenden Monaten weitere Erkenntnisse liefern – möglicherweise auch mit direkten Implikationen für europäische Akteure und Institutionen. Ob Deutschland daraus den politischen Willen zur eigenen, lückenlosen Aufarbeitung entwickelt, wird eine der zentralen demokratischen Fragen der nächsten Jahre sein.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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