Wednesday, 14. October 2026
Start›Weltpolitik›Donald Trump
Donald Trump

Drohnenangriff auf Ölpipeline: Trump beschuldigt Iran

Nach dem Drohnenangriff auf eine saudi-arabische Ölpipeline macht Trump den Iran verantwortlich. Der Betrieb der Ostwestpipeline wurde eingestellt – die Ölpreise steigen.

Redaktion · 13. September 2026, 08:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 13.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach einem Drohnenangriff auf eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump den Iran als Drahtzieher bezeichnet. Bei einem Besuch in Irland erklärte Trump, vieles deutete darauf hin, dass Teheran hinter der Attacke stecke. Wegen des Angriffs wurde der Betrieb der Ostwestpipeline vorübergehend eingestellt, was an den internationalen Energiemärkten zu steigenden Ölpreisen führen könnte.

Drohnenangriff trifft saudische Energieinfrastruktur

Der Angriff richtete sich gegen eine der bedeutendsten Ölpipelines Saudi-Arabiens. Die Ostwestpipeline ist eine zentrale Transportachse für saudi-arabisches Rohöl und verbindet die östlichen Fördergebiete des Landes mit Terminals am Roten Meer. Nach dem Anschlag wurde der Betrieb der Pipeline als Sicherheitsmaßnahme zunächst vollständig unterbrochen.

Solche gezielten Angriffe auf Energieinfrastruktur haben in der Vergangenheit regelmäßig zu erheblichen Verwerfungen an den globalen Rohstoffmärkten geführt. Experten gehen davon aus, dass eine längere Betriebsunterbrechung den Ölpreis spürbar in die Höhe treiben könnte.

Trump macht Iran verantwortlich – Abschussvorrichtungen entdeckt

Trump äußerte sich bei seinem Irland-Besuch unmissverständlich: Vieles deute darauf hin, dass der Iran hinter dem Drohnenangriff stecke. Die irakische Regierung untermauerte diesen Verdacht mit einem konkreten Fund: Nahe der Grenze zum Iran seien Vorrichtungen zum Abschuss von Drohnen entdeckt worden.

Im Irak operieren mehrere proiranische Milizen, die von Teheran finanziell und militärisch unterstützt werden. Diese Gruppen gelten seit Jahren als verlängerter Arm der iranischen Außenpolitik in der Region und stehen wiederholt im Verdacht, Angriffe auf Infrastruktur und Militäreinrichtungen verübt zu haben.

  • Drohnen-Abschussvorrichtungen nahe der irakisch-iranischen Grenze gefunden
  • Mehrere proiranische Milizen im Irak aktiv
  • Trump bezeichnet Iran öffentlich als mutmaßlichen Drahtzieher
  • Irakische Regierung leitet eigene Untersuchungen ein

Folgen für den globalen Ölmarkt

Die Unterbrechung der saudischen Ölversorgung kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt für die Weltwirtschaft. Bereits bestehende geopolitische Spannungen im Nahen Osten haben die Energiemärkte zuletzt unter Druck gesetzt. Ein länger anhaltender Ausfall der Ostwestpipeline würde das globale Angebot weiter verknappen.

Saudi-Arabien ist als einer der größten Rohölproduzenten der Welt ein Schlüsselakteur im OPEC-Verbund. Störungen der dortigen Infrastruktur wirken sich erfahrungsgemäß unmittelbar auf die Rohölpreise an den internationalen Börsen aus und treffen letztlich auch Verbraucher in Europa und weltweit.

Einordnung: Eskalation im US-Iran-Konflikt

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Spannungen zwischen den USA und dem Iran ein, die seit Jahren schwelen. Washington wirft Teheran regelmäßig vor, über Stellvertreter destabilisierende Aktionen in der Golfregion zu betreiben. Der Iran weist solche Vorwürfe stets zurück.

Sollten die Ermittlungen eine direkte oder indirekte Beteiligung des Irans bestätigen, dürfte dies den diplomatischen Druck auf Teheran erhöhen und die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten weiter verschärfen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen rund um die saudische Energieinfrastruktur und die Rolle proiranischer Akteure im Irak mit wachsender Besorgnis.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →