Dieses Video wurde am 09.05.2026 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Zum russischen Tag des Sieges am 9. Mai 2026 hält die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe Ukraine-Russland im Wesentlichen – zumindest was den Artilleriebeschuss betrifft. Das ukrainische Verteidigungsministerium bestätigte, dass an der Front weiterhin Drohnenangriffe stattfinden, von einem vollständigen Schweigen der Waffen kann also keine Rede sein. Dennoch wird die Feuerpause als bedeutsamer Schritt gewertet, da vorangegangene Waffenruheversuche in den Tagen zuvor rasch gescheitert waren.
Waffenruhe hält – mit Einschränkungen
Laut ukrainischem Verteidigungsministerium gibt es in der sogenannten roten Zone, also direkt an der Frontlinie, nach wie vor Gefechtshandlungen. Dabei handelt es sich vorrangig um Drohnenangriffe, nicht um den sonst üblichen schweren Artilleriebeschuss. Die vereinbarte Feuerpause wird daher als teilweise wirksam eingestuft.
Die Skepsis bleibt groß: In den Wochen zuvor waren mehrere Waffenstillstandsversuche gescheitert, wobei beide Seiten gegenseitig Verstöße beklagten. Beobachter mahnen deshalb zur Vorsicht bei der Bewertung der aktuellen Lage.
Selenskis Dekret als diplomatisches Signal
Für Aufsehen sorgte ein Dekret des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit der Nummer 374. Darin erteilte er Russland formell die Erlaubnis, die Militärparade auf dem Roten Platz abzuhalten – inklusive der genauen Koordinaten und der Kiewer Ortszeit. Das Dekret wird weithin als gezielte diplomatische Provokation interpretiert.
Gleichzeitig schloss Selenskyj ukrainische Angriffe auf die Parade in Moskau offiziell aus. Beides zusammen – die demonstrative Zurückhaltung und der ironische Unterton des Dekrets – zeigt, wie selbstbewusst die Ukraine derzeit auftritt.
Gefangenenaustausch: 1.000 Soldaten auf jeder Seite
Ein zentrales Element der aktuellen Vereinbarung ist der geplante Gefangenenaustausch: Je 1.000 Soldaten sollen auf beiden Seiten freigelassen werden. Selenskyj hatte in der Vergangenheit stets betont, dass die Rückholung ukrainischer Kriegsgefangener für ihn oberste Priorität habe – wichtiger noch als symbolische Gesten wie eine Parade auf dem Roten Platz.
- Je 1.000 Soldaten sollen auf beiden Seiten ausgetauscht werden
- Selenskyj bezeichnete den Austausch als vorrangiges Ziel
- Die Vereinbarung kam für viele Beobachter überraschend schnell zustande
- Eine US-Delegation soll in den kommenden Wochen nach Kiew reisen
Ukraine tritt nicht mehr als Bitsteller auf
Analysten und Berichterstatter aus Kiew sind sich einig: Die Ukraine agiert in den Verhandlungen auf Augenhöhe. In den vergangenen Monaten hat Kiew mit Langstreckendrohnen und Marschflugkörpern – darunter der Typ „Flamingo” – mehrfach tief ins russische Territorium getroffen. Zu den Zielen gehörten Erdölraffinerien und Energieinfrastruktur, was der Ukraine militärische wie psychologische Erfolge einbrachte.
Diese Fähigkeiten versetzen Kiew in eine deutlich stärkere Verhandlungsposition. Wenn die angekündigte US-Delegation eintrifft, dürfte Selenskyj die Gespräche aus einer Position relativer Stärke heraus führen.
Tag des Sieges – in der Ukraine bedeutungslos
Der russische Tag des Sieges, der an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert, hat in der Ukraine keinerlei Resonanz mehr. Kiew begeht das Kriegsende traditionell einen Tag früher, am 8. Mai, gemeinsam mit Westeuropa.
Russland nutzt das Datum seit Jahren zur Legitimierung seines Angriffskriegs gegen die Ukraine – ein Umstand, den man in Kiew sehr genau verfolgt. Die diesjährige Parade in Moskau zog nach Einschätzungen aus Kiew deutlich weniger ausländische Gäste an als im Vorjahr – ein Effekt, den Beobachter auch auf den Druck und die militärischen Aktivitäten der Ukraine zurückführen. Das Datum selbst spielt im ukrainischen Alltag schlicht keine Rolle mehr.
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