Thursday, 5. November 2026
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DAX auf Rekordhoch: Märkte im Überblick

Der DAX klettert auf ein neues Rekordhoch von über 26.682 Punkten. Was Qualcomm, Walmart, AppLovin und der sinkende Ölpreis dabei für Anleger bedeuten.

Redaktion · 5. November 2026, 15:06 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.11.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der deutsche Leitindex hat an diesem Handelstag ein neues DAX Rekordhoch bei über 26.682 Punkten markiert. Rückläufige Zollunsicherheiten, ein sinkender Ölpreis sowie eine Flut von Quartalsergebnissen prägen das Marktgeschehen. An der Wall Street hatte der Dow Jones zuletzt über drei Prozent zugelegt, während Tech-Werte den Gesamtmarkt mit nach oben rissen. Die Stimmung der Anleger hellt sich auf – eine mögliche Jahresendrally rückt zunehmend in den Fokus.

DAX auf Rekordjagd – Was die Märkte antreibt

Die nachlassende Unsicherheit rund um die politische Lage in den USA hat zahlreiche Marktteilnehmer, die bislang an der Seitenlinie warteten, wieder in den Markt gelockt. Der Fear-and-Greed-Index von CNN zeigt seit Monaten tiefe Angstniveaus – und dennoch notiert der DAX auf Rekordstand. Historisch gilt: Wenn sich die Stimmung dreht, kann das ein zusätzlicher Kurstreiber werden.

Für zusätzlichen Rückenwind sorgt der Ölpreis: Die Nordseesorte Brent war zuletzt um rund 14 Prozent gefallen und notiert nun deutlich unter früheren Hochständen. Ein niedrigerer Ölpreis dämpft die Inflationserwartungen und gibt der Notenbank- sowie Zinspolitik mehr Spielraum – was Aktien tendenziell begünstigt. Allerdings bleibt die Lage an der Straße von Hormus strukturell angespannt, was mittel- bis langfristig ein erhöhtes Preisniveau bei Öl, Gas und Düngemitteln begünstigen dürfte.

Gewinner und Verlierer im DAX

Zalando gehört zu den Gewinnern des Tages und schließt die Kurslücke aus dem August – auf Jahressicht ein Plus von 23 Prozent. Rheinmetall hingegen belastet eine gesenkte Prognose: Die Modernisierung der Bundeswehr-Panzerflotte verzögert sich, das Artilleriemunitionsgeschäft verschiebt sich ebenfalls nach hinten. Auf Jahressicht büßte die Aktie rund 50 Prozent ein.

Die Deutsche Telekom lieferte solide Zahlen bei Umsatz und Gewinn, plant zudem eine Dividendenerhöhung von zehn Prozent. Dennoch zeigen sich Analysten skeptisch gegenüber einer vollständigen Fusion mit T-Mobile US, was die Aktie zeitweise drei Prozent ins Minus drückte. DHL profitiert derweil nicht nur vom Vorweihnachtsgeschäft, sondern vor allem vom boomenden Rechenzentrumsausbau: Der schnelle Expressversand von Gütern für Datencenter-Projekte erweist sich als lukratives Standbein. Die Commerzbank übertraf im laufenden Jahr bereits das Gesamtjahresergebnis 2023, Analysten hatten jedoch noch mehr erwartet.

US-Aktien: Qualcomm schwächelt, Walmart teuer, AppLovin überzeugt

An der Wall Street rücken mehrere Einzelwerte in den Fokus:

  • Qualcomm: Solide Quartalszahlen, aber ein schwächerer Ausblick drückt die Aktie. Der Smartphone-Markt schwächelt – Umsatzrückgänge von rund einem Viertel konnten durch wachsende Automotive-Erlöse nicht aufgefangen werden.
  • Walmart: Der Einzelhandelsriese ist mit einem Börsenwert von über einer Billion Dollar und einem KGV von rund 40 inzwischen ambitioniert bewertet. Robustes Wachstum und die Position als zweitgrößter E-Commerce-Konzern der Welt rechtfertigen die Prämie teilweise – doch das Aufwärtspotenzial wird zunehmend von der Bewertung begrenzt.
  • AppLovin: Der KI-gestützte App-Vermarktungsspezialist überzeugte mit 2,18 Milliarden Dollar Umsatz und operativen Erträgen von 1,84 Dollar je Aktie. Vorbörslich stieg die Aktie um rund 20 Prozent; binnen drei Tagen legte sie über 40 Prozent zu.
  • RTX: Der Rüstungskonzern steht unter Druck, da Marktteilnehmer mit einem ausgabefreudigeren Politikwechsel rechnen.
  • First Solar: Erneuerbare-Energien-Aktien konnten zuletzt zulegen, da politische Unsicherheiten rund um die Klimapolitik kurzfristig nachlassen.

ExxonMobil und andere Ölmultis geben nach, da sinkende Ölpreise und Friedenshoffnungen im Nahen Osten die Gewinnerwartungen dämpfen. Trotzdem haben Energiekonzerne zuletzt außerordentlich viel verdient.

Ausblick: Jahresendrally im Anmarsch?

November und Dezember gelten historisch als starke Börsenmonate. Die Kombination aus nachlassendem Inflationsdruck, positivem Sentiment-Umschwung und einer Fülle verarbeiteter Quartalsergebnisse könnte die Grundlage für eine Jahresendrally legen. Risiken bleiben jedoch bestehen: die strukturell angespannte Lage im Nahen Osten, hohe Bewertungen bei Einzelwerten wie Walmart sowie die weiterhin offene Frage, wie sich die US-Innenpolitik auf Handels- und Industriepolitik auswirkt. Anleger tun gut daran, die technischen Marken der jeweiligen Aktien im Blick zu behalten und selektiv vorzugehen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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