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Hochwasser Florida: Drohne rettet Schimpanse Kaleb

Beim Hochwasser in Florida saß Schimpanse Kaleb in einem gefluteten Außengehege fest. Tierpfleger retteten ihn mit einer Drohne – und er rettete sich selbst.

Redaktion · 8. November 2026, 15:15 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 08.11.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Beim schweren Hochwasser in Florida saß Schimpanse Kaleb tagelang allein in einem gefluteten Außengehege fest – abgeschnitten von seinen Pflegern und ohne Versorgung. Das Team einer Auffangstation nahe Fort Pierce griff zur ungewöhnlichsten Lösung: eine Drohne sollte das Tier retten. Der Einsatz gelang – und am Ende rettete sich Kaleb selbst.

Flutartige Regenfälle legen Auffangstation lahm

Anhaltende, flutartige Regenfälle setzten die Primaten-Auffangstation nahe Fort Pierce im Bundesstaat Florida vollständig unter Wasser. Übergetretene Kanäle fluteten sämtliche Verbindungswege auf dem weitläufigen Gelände.

Unter normalen Umständen verteilen die Tierpfleger täglich über 1.000 Kilogramm Futter mit Golfwagen an die rund 200 Schimpansen der Einrichtung. Doch die Fahrzeuge versanken in den Fluten – eine reguläre Versorgung war schlicht unmöglich.

Das Ausmaß des Schadens zwang das Team zu schnellem und kreativem Handeln, denn nicht nur die Logistik war zusammengebrochen: Ein Tier befand sich in unmittelbarer Gefahr.

Kaleb: 38 Jahre alt, allein und abgeschnitten

Besonders dramatisch war die Lage für den 38-jährigen Schimpansen Kaleb. Das Tier saß in einem Außengehege, das durch die Überflutung vollständig von der restlichen Anlage abgeschnitten war. Kein Pfleger konnte das Tier zu Fuß erreichen.

Für Kaleb bedeutete die Isolation nicht nur Einsamkeit, sondern auch akute gesundheitliche Gefahr: Ohne Nahrung und ohne schützende Decken drohten dem Tier Unterkühlung und Erschöpfung.

  • Kaleb ist 38 Jahre alt und damit ein erfahrenes, aber auch verwundbares Tier
  • Das Außengehege war durch Hochwasser vollständig von der Station abgeschnitten
  • Weder Golfwagen noch Tierpfleger zu Fuß konnten das Gehege erreichen
  • Ohne Eingreifen drohten dem Schimpansen Hunger und Unterkühlung

Die Lage spitzte sich mit jedem Stundenverlauf zu – das Team musste handeln.

Drohneneinsatz als rettende Idee

Da kein konventioneller Weg zum Gehege führte, entschied sich das Team für eine Drohne als Rettungsmittel. Per Luftweg lieferte die Drohne Kaleb Mahlzeiten und wärmende Decken direkt in sein Gehege.

Der Schimpanse nahm die Versorgung bereitwillig an. Er fraß auf der Gehegewiese und schöpfte sichtlich neue Kraft. Die Reaktion des Tieres zeigte, wie dringend die Versorgung gebraucht worden war.

Der Drohneneinsatz ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie moderne Technologie auch im Tierschutz lebensrettend eingesetzt werden kann – besonders dann, wenn klassische Hilfswege durch Naturkatastrophen versperrt sind.

Kaleb rettet sich selbst – alle 200 Schimpansen überleben

Gestärkt durch die per Drohne gelieferten Mahlzeiten wagte Kaleb schließlich den entscheidenden Schritt: Eigenständig hangelte sich der Schimpanse an einem gespannten Seil durch das Hochwasser und erreichte einen sicheren Bereich der Anlage.

Das Ende der Unwetterkatastrophe brachte schließlich Erleichterung für das gesamte Team: Alle rund 200 Schimpansen der Auffangstation überlebten das Hochwasser unversehrt. Kein Tier kam zu Schaden.

Der Fall Kaleb zeigt eindrücklich, wie Naturkatastrophen selbst für erfahrene Tierpfleger schier unlösbare logistische Herausforderungen schaffen können – und wie Improvisationsvermögen, Technologie und der Wille, Tiere zu schützen, gemeinsam Leben retten. Mit steigender Häufigkeit extremer Wetterereignisse dürfte der Einsatz von Drohnen in der Tierversorgung künftig weiter an Bedeutung gewinnen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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